„Wer über Menschen herrschen will, sucht sie zu erniedrigen; ihren Widerstand und ihre Rechte ihnen abzulisten, bis sie ohnmächtig vor ihm sind wie Tiere.“

Elias Canetti über Macht: Herrschen bedeutet oft Menschen zu erniedrigen und ihre Rechte zu nehmen.

Dieses Zitat thematisiert die Unterdrückung und den Machtmissbrauch gegenüber Menschen.

Elias Canetti war ein bulgarisch-britischer Schriftsteller und Literaturnobelpreisträger.

Translation or original: 🇺🇸Click here


3.0
/ 5

Zitat-Authentizität
✔ Originalquelle bestätigt

i

Zitat von Elias Canetti über Macht und Unterdrückung


Elias Canetti Zitat über Macht und Unterdrückung

Elias Canetti war ein bulgarisch-britischer Schriftsteller und Aphoristiker, der auf Deutsch schrieb und 1981 mit dem Literaturnobelpreis ausgezeichnet wurde. Seine Werke sind schwer in literarische Kategorien oder Strömungen einzuordnen, was seine besondere Stellung in der Literatur unterstreicht. Canetti hinterließ ein vielfältiges literarisches Erbe, das vor allem durch seine sprachliche Präzision und tiefgründigen Gedanken geprägt ist.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Zitate von Leo Tolstoi über Macht, Herrschaft und GesellschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Man könnte die Unterordnung eines ganzen Volkes unter wenige Leute noch rechtfertigen, wenn die Regierenden die besten Menschen wären; aber das ist nicht der Fall, war niemals der Fall und kann es nie sein. Es herrschen häufig die schlechtesten, unbedeutendsten, grausamsten, sittenlosesten und besonders die verlogensten Menschen. Und dass dem so ist, ist kein Zufall." Leo Tolstoi (Leo Tolstoy)
Zitat von Gerald Hüther über die zwei Formen der Herrschaft: Unterdrückung und VerführungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Es gibt ja zwei Formen, wie man sozusagen Herrschaft ausübt. Das eine ist die alte, die wir alle kennen: das ist Unterdrückung. Das hatten wir im Stalinismus und so. Und dann habe ich hier im Westen noch eine andere kennengelernt, an die ich bisher gar nicht so gedacht hatte. Das ist Verführung. Verführung ist was ganz Heimtückisches. Weil gegen Bevormundung und Gewaltherrschaft kannst du dich wenigstens wehren. Dann bleibst du Subjekt. Kann sein, dass es dich zermalmt, kann sein, dass es dich umbringt. Kann sein, dass du das ganze Leben unter furchtbaren Bedingungen zubringen musst. Aber du bleibst Subjekt. Du kannst sagen: „ich bin, hier stehe ich, ich kann nicht anders.“ Einer, der verführt ist, der steht da und weiß gar nicht, wo er ist. Der schützt seine Verführer. „Ach, dann können wir doch unseren nächsten Urlaub gar nicht mit dem Kreuzfahrtschiff machen. Und wie soll man das jetzt machen, wenn das Benzin immer teurer wird?“ – so kommen die Forderungen des Verführten. Und so einer wird dann natürlich auch immer dazu beitragen, dass das Verführungssystem erhalten bleibt. Und deshalb ist das eine viel sicherere Form der Herrschaftssicherung: die Menschen zu Verführten zu machen, als sie zu unterdrücken. Hat übrigens auch schon die Kirche gewusst." Gerald Hüther