Bjørn Ekeberg und Louis Marmet haben gemeinsam ein wissenschaftliches Paper mit dem Titel „Escaping cosmology’s failing paradigm“ veröffentlicht. In dieser Zusammenarbeit bringt Ekeberg seine Stärken in philosophischer Rahmenkritik und Marmet seine Expertise in physikalisch-kosmologischen Details ein. Eine präzise Zuordnung einzelner Textpassagen zu einem der beiden Autoren ist im veröffentlichten Artikel nicht möglich, da es sich um eine echte Co-Autorenschaft handelt.


"Wie die Physikerin Sabine Hossenfelder kürzlich feststellte, hält eine Schlüsselannahme wie das ‚kosmologische Prinzip‘ – dass das Universum im Durchschnitt in alle Richtungen gleich ist – den Beobachtungen nicht stand."

Bjørn Ekeberg & Louis Marmet

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"Kosmologie unterscheidet sich grundlegend von anderen Wissenschaften. Der schiere Umfang des Untersuchungsgegenstandes erstreckt sich über das größtmögliche Ausmaß – buchstäblich – und basiert dabei nur auf Beobachtungen von unserem eigenen lokalen Standort innerhalb dieses Bereichs."

Bjørn Ekeberg & Louis Marmet

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"Was, wenn einige dieser verborgenen Schlussfolgerungen grundsätzlich falsch sind? [...] Ist das derzeitige Standardmodell [Kosmologie] zur Orthodoxie geworden, weil es sehr gut begründet und bewiesen ist – wie die Konsensansicht besagt? Oder ist es eher Orthodoxie, weil es zu einem ‚paradigmatischen Feststecken‘ geworden ist – das heißt, pfadabhängig ist und keine praktikable Alternative erzeugen kann?"

Bjørn Ekeberg & Louis Marmet

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"Bevor Physik oder Mathematik ins Spiel kommen, basiert der Rahmen auf einer Reihe von logischen Schlussfolgerungen – wir zählen 13 – die als unsichtbare Prämisse für die Theorie fungieren. Einige davon sind nicht prüfbar oder kaum plausibel. Aber sie sind notwendig als vereinfachende Bedingungen, die es Wissenschaftlern ermöglichen, eine wissenschaftlich konsistente Theorie des Universums zu formulieren."

Bjørn Ekeberg & Louis Marmet

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"Heute gibt es zunehmend kritische Aufmerksamkeit auf einige problematische Teile des Standardmodells der Kosmologie. Dunkle Materie, dunkle Energie und die Inflationstheorie sind Teile des standardmäßigen theoretischen Rahmens, die empirisch nicht verifiziert sind – und bei denen neue Beobachtungen immer mehr Fragen aufwerfen. Allerdings wird wenig Kritik an den vielen nicht überprüfbaren Kernannahmen geübt, die unser Modell des Universums ausmachen."

Bjørn Ekeberg & Louis Marmet

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"Wenn Kosmologen auf Diskrepanzen zwischen Theorie und Beobachtung stoßen, reagieren sie gewöhnlich, indem sie Parameter anpassen oder hinzufügen, um die Beobachtungen anzupassen, zusätzliche Hypothesen vorschlagen oder sogar „neue Physik“ und Ad-hoc-Lösungen vorschlagen, die die Grundannahmen des bestehenden Modells bewahren."

Bjørn Ekeberg & Louis Marmet

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"In der Kosmologie spukt ein großes Paradoxon. Die Wissenschaft stützt sich auf einen theoretischen Rahmen, der Schwierigkeiten hat, die uns vorliegenden Beobachtungen zu erfassen und zu erklären, der aber so fest verankert ist, dass nur sehr wenige Kosmologen ihn ernsthaft in Frage stellen wollen."

Bjørn Ekeberg & Louis Marmet

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"Die derzeitige Orthodoxie der Kosmologie beruht auf ungeprüften Annahmen, die massive Auswirkungen auf unsere Sicht des Universums haben. Von der Größe des Universums bis zu seiner Expansion, scheitert das gesamte Programm, wenn sich eine dieser Annahmen als falsch herausstellt?"

Bjørn Ekeberg & Louis Marmet

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