„Es gibt ja zwei Formen, wie man sozusagen Herrschaft ausübt. Das eine ist die alte, die wir alle kennen: das ist Unterdrückung.

Und dann habe ich hier im Westen noch eine andere kennengelernt, die ich bisher gar nicht so gedacht hatte.

Das ist Verführung. Verführung ist was ganz Heimtückisches. Weil gegen Bevormundung und Gewalt, Herrschaft, kannst du dich wenigstens wehren.

Dann bleibst du Subjekt. Du kannst sagen: 'Ich bin, hier stehe ich, ich kann nicht anders.'

Einer, der verführt ist, der steht da und weiß gar nicht, wo er ist.

Der schützt seine Verführer. Und so einer wird dann natürlich auch immer dazu beitragen, dass das Verführungssystem erhalten bleibt.

Und deshalb ist das in vielem hier eine Form der Herrschaftssicherung, die Menschen zu Verführten zu machen, anstatt sie zu unterdrücken.

Hat übrigens auch schon die Kirche gewusst.“

Gerald Hüther beschreibt zwei Arten von Macht: Unterdrückung und Verführung, wobei letztere eine subtile Form der Herrschaftssicherung darstellt.

Gerald Hüther erläutert zwei Formen der Macht: Unterdrückung und subtile Verführung als Herrschaftssicherung.

Gerald Hüther ist ein deutscher Neurobiologe, der für seine Arbeiten zur Hirnforschung und neurobiologischen Grundlagen der Hirnentwicklung bekannt ist.

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Zwei Formen der Herrschaft von Gerald Hüther

Gerald Hüther ist ein renommierter deutscher Neurobiologe, Autor und Vortragsredner. Er hat sich international einen Namen gemacht durch seine interdisziplinären Forschungen zur Funktionsweise des Gehirns, insbesondere zu den Bereichen Neuroplastizität und neuronale Entwicklung. Hüther setzt sich für eine ganzheitliche Bildung und Persönlichkeitsentwicklung ein, die über reine Wissensvermittlung hinausgeht.

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Zitat über Volk und Politik von JuvenalCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Jetzt, wo niemand mehr unsere Stimmen kauft, hat die Öffentlichkeit ihre Sorgen längst abgestreift; denn das Volk, das einst Befehle, Konsuln, Legionen und alles andere verlieh, mischt sich jetzt nicht mehr ein und sehnt sich nur noch nach zwei Dingen – Brot und Spiele." Juvenal
Zitat von Erich Fromm über menschliche Rollen und PseudopersönlichkeitCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Mensch kann viele Rollen spielen und subjektiv überzeugt sein, dass jede von ihnen er selbst ist. Tatsächlich aber spielt er jede Rolle gemäß seinen Vorstellungen davon, was die Menschen um ihn herum von ihm erwarten. Und bei vielen Menschen, wenn nicht sogar bei den meisten, wird die wahre Persönlichkeit vollständig von der Pseudopersönlichkeit erstickt." Erich Fromm