„Wer zu dir von Opferbereitschaft spricht, spricht von Sklaven und Herren. Und beabsichtigt, selbst der Herr zu sein.“

Ayn Rand über Opferbereitschaft, Macht und Freiheit: ein prägnantes Zitat aus der Philosophie des Objektivismus.

Ayn Rand kritisiert hier die politische oder moralische Forderung nach Opferbereitschaft und verbindet sie mit Machtverhältnissen.

Ayn Rand war eine russisch-amerikanische Philosophin und Schriftstellerin, bekannt für ihre Philosophie des Objektivismus.

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Ayn Rand Zitat über Opferbereitschaft, Macht und das Verhältnis von Sklaven und Herren


Zitat über Opferbereitschaft und Macht von Ayn Rand

Ayn Rand (1905–1982) war eine russischstämmige amerikanische Schriftstellerin und Philosophin, die vor allem durch ihre Romane wie „Der Streik“ (Atlas Shrugged) und „Die Quelle“ (The Fountainhead) berühmt wurde. Sie entwickelte die Philosophie des Objektivismus, die Vernunft, Individualismus und den Kapitalismus als moralische Ideale betont.

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Ayn Rand Zitat über Opferbereitschaft, Sklaven, Herren und MachtCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es versteht sich von selbst, dass dort, wo es Opfer gibt, jemand die Opfergaben entgegennimmt. Wo es Dienst gibt, gibt es jemanden, dem gedient wird. Der Mann, der zu dir von Opferbereitschaft spricht, spricht von Sklaven und Herren und beabsichtigt, selbst der Herr zu sein." Ayn Rand
Zitat von Gerald Hüther über die zwei Formen der Herrschaft: Unterdrückung und VerführungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es gibt ja zwei Formen, wie man sozusagen Herrschaft ausübt. Das eine ist die alte, die wir alle kennen: das ist Unterdrückung. Das hatten wir im Stalinismus und so. Und dann habe ich hier im Westen noch eine andere kennengelernt, an die ich bisher gar nicht so gedacht hatte. Das ist Verführung. Verführung ist was ganz Heimtückisches. Weil gegen Bevormundung und Gewaltherrschaft kannst du dich wenigstens wehren. Dann bleibst du Subjekt. Kann sein, dass es dich zermalmt, kann sein, dass es dich umbringt. Kann sein, dass du das ganze Leben unter furchtbaren Bedingungen zubringen musst. Aber du bleibst Subjekt. Du kannst sagen: „ich bin, hier stehe ich, ich kann nicht anders.“ Einer, der verführt ist, der steht da und weiß gar nicht, wo er ist. Der schützt seine Verführer. „Ach, dann können wir doch unseren nächsten Urlaub gar nicht mit dem Kreuzfahrtschiff machen. Und wie soll man das jetzt machen, wenn das Benzin immer teurer wird?“ – so kommen die Forderungen des Verführten. Und so einer wird dann natürlich auch immer dazu beitragen, dass das Verführungssystem erhalten bleibt. Und deshalb ist das eine viel sicherere Form der Herrschaftssicherung: die Menschen zu Verführten zu machen, als sie zu unterdrücken. Hat übrigens auch schon die Kirche gewusst." Gerald Hüther