„Das Wesen oligarchischer Herrschaft besteht nicht darin, dass die Macht vom Vater auf den Sohn vererbt wird, sondern darin, dass eine bestimmte Weltanschauung und eine bestimmte Lebensweise fortbestehen, die von den Toten den Lebenden aufgezwungen werden. Eine herrschende Gruppe bleibt so lange eine herrschende Gruppe, wie sie ihre Nachfolger selbst bestimmen kann. Die Partei ist nicht darum bemüht, ihr Blut fortzuführen, sondern sich selbst. Wer die Macht ausübt, ist nicht von Bedeutung, solange die hierarchische Struktur stets dieselbe bleibt.“

George Orwell analysiert das Wesen oligarchischer Herrschaft: nicht Vererbung, sondern die Perpetuierung von Weltanschauung und hierarchischer Struktur.

Orwells analytischer Blick auf die Stabilität oligarchischer Systeme: Macht perpetuiert sich nicht durch Vererbung, sondern durch institutionelle Strukturen und ideologische Kontinuität. Eine zentrale Einsicht in die Mechaniken totalitärer Herrschaft.

George Orwell war ein britischer Schriftsteller, Journalist und Sozialkritiker, bekannt für seine kritischen Romane über Totalitarismus und politische Macht.

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Zitat von George Orwell über oligarchische Herrschaft, Machtstrukturen und den Fortbestand politischer Systeme


Oligarchische Herrschaft und Machtstruktur – George Orwell

George Orwell, geboren als Eric Arthur Blair (1903–1950), war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Seine Werke, darunter '1984' und 'Animal Farm', sind bedeutende Klassiker der politischen Literatur, die totalitäre Systeme und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten entlarven.

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Zitat von Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi über die wahre Macht hinter der Demokratie und die Rolle der PlutokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Verfassungsform, die Feudalismus und Absolutismus ablöste, war demokratisch; die Herrschaftsform plutokratisch. Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. An die Stelle der feudalen Gesellschaftsstruktur ist die plutokratische getreten: nicht mehr die Geburt ist maßgebend für die soziale Stellung, sondern das Einkommen. Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist. Als es noch echten Blutadel gab, war das System des Geburtsadels gerechter als das der heutigen Geldaristokratie: denn damals hatte die herrschende Kaste Verantwortungsgefühl, Kultur und Tradition, während die heute herrschende Klasse kein Verantwortungsgefühl, keine Kultur oder Tradition hat." Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi
Zitat von George Washington über die Gefahren der Parteizwietracht und den entstehenden DespotismusCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die wechselseitige Herrschaft einer Fraktion über die andere, geschärft durch den Geist der Rache, der der Parteizwietracht innewohnt und in verschiedenen Zeiten und Ländern die schrecklichsten Gräueltaten hervorgebracht hat, ist an sich ein furchterregender Despotismus. Doch dies führt schließlich zu einem formelleren und dauerhaften Despotismus. Die daraus resultierenden Unruhen und das Elend verleiten die Menschen nach und nach dazu, Sicherheit und Ruhe in der absoluten Macht eines Einzelnen zu suchen. Früher oder später nutzt der Anführer einer dominierenden Fraktion, der geschickter oder glücklicher ist als seine Mitstreiter, diese Neigung aus, um sich selbst zu erheben – auf den Ruinen der öffentlichen Freiheit." George Washington
Zitat von Hans Herbert von Arnim über die politische Klasse und ihre verborgenen MechanismenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die politische Klasse wird getragen von dem vieltausendstimmigen Chor derer, die ihr durch die schon erfolgte oder nocht erhoffte Vergabe von Ämtern und Würden verpflichtet sind. Der Nachweis der Mängel wird dadurch schon im Ansatz erschwert, dass es eine Fülle von Denkmustern (Paradigmen), Formeln und Theorien gibt, welche die ideologische Grundthese vom quasi automatischen Funktionieren des Systems stützen. Sie suchen die Lücke zwischen Norm und Wirklichkeit nicht etwa durch Verbesserungen der Wirklichkeit zu schließen, sondern dadurch, dass sie die Norm lax interpretieren oder die Wirklichkeit vernebeln. Dem Anliegen, die Macht trotz ihrer demokratischen Mängel zu legitimieren, dienen" Hans Herbert von Arnim
Zitat von Prof. Rainer Mausfeld über unsichtbare Machtstrukturen und ihre Auswirkungen auf die DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Machtstrukturen, die entstanden sind, sind demokratisch nicht legitimiert und sie sind durch keinen Prozess der Wahl mehr abwählbar. Die wichtigsten Machtstrukturen unserer Gesellschaft sind dem Wähler gar nicht mehr zugänglich… man möchte nicht, dass der normale Bürger überhaupt weiß, dass sie existieren. Sie sollen im öffentlichen Diskussionsrahmen unsichtbar sein." Prof. Rainer Mausfeld