„Die wechselseitige Herrschaft einer Fraktion über die andere, geschärft durch den Geist der Rache, der der Parteizwietracht innewohnt und in verschiedenen Zeiten und Ländern die schrecklichsten Gräueltaten hervorgebracht hat, ist an sich ein furchterregender Despotismus. Doch dies führt schließlich zu einem formelleren und dauerhaften Despotismus. Die daraus resultierenden Unruhen und das Elend verleiten die Menschen nach und nach dazu, Sicherheit und Ruhe in der absoluten Macht eines Einzelnen zu suchen. Früher oder später nutzt der Anführer einer dominierenden Fraktion, der geschickter oder glücklicher ist als seine Mitstreiter, diese Neigung aus, um sich selbst zu erheben – auf den Ruinen der öffentlichen Freiheit.“

Erfahren Sie, wie George Washington vor der Gefahr der Parteizwietracht warnte, die Freiheit zerstört und Despotismus hervorbringt.

Dieses Zitat warnt eindringlich vor den Gefahren parteiischer Zwietracht und wie sie in extremen Fällen die Freiheit untergraben kann.

George Washington war der erste Präsident der Vereinigten Staaten und einer der Gründerväter der Nation.

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Zitat von George Washington über die Gefahren der Parteizwietracht und den entstehenden Despotismus


George Washington Zitat: Die gefährliche Spirale der Parteizwietracht und Despotismus

George Washington (1732–1799) war ein amerikanischer politischer Führer, Militärgeneral, Staatsmann und einer der Gründerväter der Vereinigten Staaten. Er war der erste Präsident der Vereinigten Staaten von 1789 bis 1797 und wird oft als „Vater seines Landes" bezeichnet.

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Zitat von Alexis de Tocqueville über die neue Art der Unterdrückung in demokratischen NationenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ich denke also, dass die Art der Unterdrückung, von der die demokratischen Nationen bedroht sind, mit nichts vergleichbar ist, was jemals zuvor in der Welt existierte: unsere Zeitgenossen werden in ihrem Gedächtnis keinen Prototyp dafür finden. Ich bemühe mich, einen Ausdruck zu wählen, der die ganze Vorstellung, die ich mir davon gemacht habe, genau wiedergibt, aber vergeblich; die alten Worte "Despotismus" und "Tyrannei" sind unpassend: die Sache selbst ist neu; und da ich sie nicht benennen kann, muss ich versuchen, sie zu definieren." Alexis de Tocqueville
Zitat von Lysander Spooner über die Gefahren von Mehrheiten und ihre Ähnlichkeit mit Minderheiten in Bezug auf Macht und TyranneiCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Mehrheiten als solche bieten keine Garantien für Gerechtigkeit. Sie sind Menschen von derselben Natur wie Minderheiten. Sie haben die gleichen Leidenschaften für Ruhm, Macht und Geld wie Minderheiten; und sie sind ebenso - vielleicht mehr als gleich, weil kühner - raubgierig, tyrannisch und prinzipienlos, wenn ihnen die Macht anvertraut wird. Es gibt also nicht mehr Gründe, warum ein Mensch die Herrschaft der Mehrheit aufrechterhalten oder sich ihr unterwerfen sollte, als bei einer Minderheit." Lysander Spooner
Zitat von Alexis de Tocqueville über die versteckte Tyrannei in der DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"In den demokratischen Republiken geht die Tyrannei anders (als in Despotien) zu Werk; sie geht unmittelbar auf den Geist los. Der Machthaber sagt hier nicht mehr: 'Du denkst wie ich, oder Du stirbst'; er sagt: 'Du hast die Freiheit, nicht zu denken wie ich (...), aber von dem Tag an bist Du ein Fremder unter uns. Du wirst Dein Bürgerrecht behalten, aber es wird Dir nichts mehr nützen ( ...) Du wirst unter Menschen wohnen, aber Deine Rechte auf menschlichen Umgang verlieren. Wenn Du Dich einem unter Deinesgleichen nähern willst, so wird er Dich fliehen wie einen Aussätzigen; sogar wer an Deine Unschuld glaubt, wird Dich verlassen, sonst meidet man auch ihn. Gehe hin in Frieden, ich lasse Dir das Leben, aber es ist schlimmer als der Tod." Alexis de Tocqueville
Zitat von Egon Friedell über die gefährliche Unfehlbarkeit und Selbstgerechtigkeit der DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Keine Staatsform kann so viele Torheiten und Gewaltsamkeiten begehen wie die demokratische, denn nur sie hat die organische Überzeugung von ihrer Unfehlbarkeit, Heiligkeit und unbedingten Legitimität. Selbst der absoluteste Monarchismus hat hunderterlei Hemmungen: im persönlichen Verantwortlichkeitsbewußtsein des Regenten (das unter der Demokratie immer auf den unfaßbaren "Volkswillen" abgeschoben wird), in der Hofclique, der Kirche, den Ratgebem und Ministern, der "Nebenregierung", die sich unvermeidlich um jeden Potentaten ankristallisiert; zudem wirkt in jedem Einzelherrscher die Furcht vor der theoretisch stets möglichen Absetzung. Aber die Regierung des "souveränen Volks" ist durch einen perfiden Zirkelschluß vor jeder Selbstbeschränkung geschützt, denn sie ist im Recht, weil sie der Kollektivwille ist, und sie ist der Kollektivwille, weil sie im Recht ist.„Keine Staatsform kann so viele Torheiten und Gewaltsamkeiten begehen wie die demokratische. Denn nur sie hat die organische Überzeugung von ihrer Unfehlbarkeit, Heiligkeit und unbedingten Legitimität… Denn die Regierung des ›souveränen Volkes‹ ist durch einen perfiden Zirkelschluss vor jeder Selbstbeschränkung geschützt; denn sie ist im Recht, weil sie der Kollektivwille ist; und sie ist der Kollektivwille, weil sie im Recht ist.“" Egon Friedell
Prof. Rainer Mausfeld erklärt die Illusion der Demokratie und das Machtverhältnis zwischen Herrschenden und VolkCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Was aber könnte Demokratie für die Mächtigen attraktiv machen, deren Macht sie ja gerade einschränkt und bedroht? Die Antwort ist ganz einfach: Nichts! Denn Demokratie bedeutet gerade, die Machtbedürfnisse der Mächtigen und Reichen einzuschränken, woran sie naturgemäß kein Interesse haben. Damit ergibt sich nun ein Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen der Herrschenden, ihren Status zu stabilisieren, und unserem Bedürfnis, uns gesellschaftlich autonom und hinsichtlich unserer gesellschaftlichen Situation als selbstbestimmt zu fühlen. Dieses fundamentale Spannungsverhältnis hat sich in der Geschichte häufig in Form von Revolutionen entladen. Wie läßt sich aus Sicht der Herrschenden dieses Spannungsverhältnis entschärfen, wenn man blutige Revolutionen vermeiden möchte? Die Lösung liegt darin, das Freiheitsbedürfnis der Bürger mit einem Surrogat zu ‚stillen‘, es mit einer Ersatzdroge zu befriedigen, nämlich der Illusion von Demokratie. Um eine solche Illusion von Demokratie zu schaffen, benötigt man vor allem - und genau hier kommt die Herden-Metapher wieder ins Spiel - eine Rechtfertigungsideologie, die begründet, warum das Volk unmündig sei und einer Führung bedürfe. Ferner muß die für das Volk so attraktive Idee von Demokratie so entleert werden, dass sie nur noch auf einen Wahlakt beschränkt ist. Und schließlich benötigt man ein kontinuierliches Demokratiemanagement, damit das Volk bei dem Wahlakt auch so will, wie es wollen soll." Prof. Rainer Mausfeld
Zitat von Gerald Hüther über die zwei Formen der Herrschaft: Unterdrückung und VerführungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es gibt ja zwei Formen, wie man sozusagen Herrschaft ausübt. Das eine ist die alte, die wir alle kennen: das ist Unterdrückung. Das hatten wir im Stalinismus und so. Und dann habe ich hier im Westen noch eine andere kennengelernt, an die ich bisher gar nicht so gedacht hatte. Das ist Verführung. Verführung ist was ganz Heimtückisches. Weil gegen Bevormundung und Gewaltherrschaft kannst du dich wenigstens wehren. Dann bleibst du Subjekt. Kann sein, dass es dich zermalmt, kann sein, dass es dich umbringt. Kann sein, dass du das ganze Leben unter furchtbaren Bedingungen zubringen musst. Aber du bleibst Subjekt. Du kannst sagen: „ich bin, hier stehe ich, ich kann nicht anders.“ Einer, der verführt ist, der steht da und weiß gar nicht, wo er ist. Der schützt seine Verführer. „Ach, dann können wir doch unseren nächsten Urlaub gar nicht mit dem Kreuzfahrtschiff machen. Und wie soll man das jetzt machen, wenn das Benzin immer teurer wird?“ – so kommen die Forderungen des Verführten. Und so einer wird dann natürlich auch immer dazu beitragen, dass das Verführungssystem erhalten bleibt. Und deshalb ist das eine viel sicherere Form der Herrschaftssicherung: die Menschen zu Verführten zu machen, als sie zu unterdrücken. Hat übrigens auch schon die Kirche gewusst." Gerald Hüther