„Ein Staat ist in dem Sinne absolut, den ich hier meine, wenn er das Recht auf ein Monopol aller Gewalt innerhalb der Gemeinschaft für sich beansprucht: Krieg zu führen, Frieden zu schließen, Menschen zum Dienst zu verpflichten, Steuern zu erheben, Eigentum zu begründen und aufzuheben, Verbrechen zu definieren, Ungehorsam zu bestrafen, die Bildung zu kontrollieren, die Familie zu beaufsichtigen, persönliche Lebensgewohnheiten zu regeln und Meinungen zu zensieren. Der moderne Staat beansprucht all diese Befugnisse, und was die Theorie betrifft, besteht im Umfang dieses Anspruchs kein wirklicher Unterschied zwischen Kommunisten, Faschisten und Demokraten.“

Walter Lippmann über die absolute Macht des modernen Staates und die Gleichheit der Machtansprüche verschiedener politischer Ideologien.

Walter Lippmann beschreibt die umfassende Macht des modernen Staates ohne ideologische Unterschiede.

Walter Lippmann war ein US-amerikanischer Journalist und politischer Kommentator, bekannt für seine Arbeiten zur öffentlichen Meinung und politischen Kommunikation.

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Die absolute Macht des Staates – Walter Lippmann

Walter Lippmann (1889–1974) war ein prominenter amerikanischer Journalist, Medienkritiker und politischer Kommentator. Er prägte wesentliche Begriffe in der Medien- und Kommunikationswissenschaft, insbesondere zur Rolle der Massenmedien in der Demokratie. Sein Buch "Public Opinion" (1922) gilt als Klassiker der Medienkritik und politischer Philosophie.

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