„Auf metaphysischer Ebene ist der Staat – ob real oder eingebildet – eine glaubensbasierte Gottheit, die in den Köpfen ihrer Gläubigen existiert. Sie beruht meist auf einer Mischung aus der Verehrung eines „Großen Mannes“ sowie einer irrationalen Angst vor einem Buhmann, verbunden mit einem blindlingsen Glauben an den politischen Prozess.
Dieser Glaube wiederum stützt sich auf eine dramatische, beinahe opernhafte Inszenierung seitens der Politiker, die versuchen, relevant zu erscheinen, während die Schattenregierung aus Bürokraten sowie Marionettenspielern aus Konzernen und Banken bemüht ist, unsichtbar zu bleiben.
Währenddessen ringt der Staat damit, jene Dienstleistungen bereitzustellen, für die er ein monopolistisches Recht beansprucht – und scheitert dabei regelmäßig kläglich.
Immer dann, wenn das wahre Wesen des Staates sichtbar wird und seine Fehler offengelegt werden, reagiert er mit Wellen aus Lügen, verbreitet durch Akteure auf allen Ebenen, während gleichzeitig jene systematisch diskreditiert, niedergerungen oder sogar getötet werden, die Licht auf diese Missstände werfen.
Der Staat lebt von einem unglaublich fragilen Balanceakt zwischen dem Desinteresse seiner Opfer, der Inszenierung eines funktionierenden politischen Prozesses und dem Glauben an einen staatlich geführten Fortschritt hin zu einer mythischen besseren Zukunft – im Gegensatz zur Realität eines dysfunktionalen Marionetten-Politiksystems und eines ständig wachsenden, alles verschlingenden Biests, das die Menschheit bestenfalls in eine weltweite Versklavung und schlimmstenfalls in die reale Möglichkeit ihrer eigenen Auslöschung treibt.“
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