„Alle politischen Gebilde sind Gewaltgebilde. Aber Art und Maß der Anwendung oder Androhung von Gewalt nach außen, anderen gleichartigen Gebilden gegenüber, spielt für Struktur und Schicksal politischer Gemeinschaften eine spezifische Rolle. Nicht jedes politische Gebilde ist in gleichem Maße »expansiv« in dem Sinn, daß es Macht nach außen, d.h. Bereithalten von Gewalt zwecks Erwerbs der politischen Gewalt über andere Gebiete und Gemeinschaften, sei es in Form von Einverleibung oder [von] Abhängigkeit, anstrebt. Die politischen Gebilde sind also in verschiedenem Umfang nach außen gewendete Gewaltgebilde.“

Max Weber analysiert die Rolle von Gewalt und Macht in politischen Gebilden und deren unterschiedlichen Ausprägungen im internationalen Kontext.

Dieses Zitat zeigt eindrucksvoll, wie Gewalt in politischer Macht angewandt wird und dass nicht jedes politische Gebilde expansiv ist – ein Schlüssel zum Verständnis politischer Dynamiken.

Maximilian „Max“ Carl Emil Weber war ein deutscher Soziologe und Nationalökonom.

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Zitat von Max Weber über politische Gemeinschaften, Gewalt und Macht


Max Weber Zitat über Gewalt, Macht und Politik – Einblick in politische Gemeinschaften

Max Weber (1864–1920) war ein bedeutender deutscher Soziologe, Nationalökonom und politischer Ökonom, der als einer der Begründer der modernen Soziologie gilt. Er ist bekannt für seine Arbeiten zur Bürokratie, Kapitalismus und zur politischen Soziologie.

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Zitat von Vilfredo Pareto über die Anwendung von Gewalt und die Rolle der Oligarchie in RegierungenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Alle Regierungen wenden Gewalt an, und alle behaupten, dass sie auf Vernunft gegründet sind. Unabhängig davon, ob es ein allgemeines Wahlrecht gibt oder nicht, ist es in Wirklichkeit immer eine Oligarchie, die regiert und Wege findet, dem "Willen des Volkes" den Ausdruck zu verleihen, den die wenigen wünschen." Vilfredo Pareto
Zitat von Franz Oppenheimer über Staat und HerrschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Staat ist seiner Entstehung nach ganz und seinem Wesen nach … eine gesellschaftliche Einrichtung, die von einer siegreichen Menschengruppe einer besiegten Menschengruppe aufgezwungen wurde mit dem einzigen Zwecke, die Herrschaft der ersten über die letzte zu regeln und gegen innere Aufstände und äußere Angriffe zu sichern. Und die Herrschaft hat keinerlei andere Endabsicht als die ökonomische Ausbeutung der Besiegten durch die Sieger." Franz Oppenheimer
Zitat von Mahatma Gandhi über Staat, Gewalt und SeeleCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Staat repräsentiert Gewalt in einer intensivierten und organisierten Form. Das Individuum hat eine Seele, aber der Staat, der eine Maschine ohne Seele ist, kann von Gewalt nicht befreit werden, da er ihm seine Existenz verdankt." Mahatma Gandhi
Zitat von Murray N. Rothbard über den Staat als Organisation mit GewaltmonopolCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Staat ist diejenige Organisation in der Gesellschaft, die versucht, das Monopol der Anwendung von Zwang und Gewalt in einem bestimmten territorialen Bereich aufrechtzuerhalten; insbesondere ist er die einzige Organisation in der Gesellschaft, die ihre Einnahmen nicht durch freiwillige Beiträge oder Zahlungen für erbrachte Leistungen, sondern durch Zwang erhält." Murray N. Rothbard
Zitat von Egon Friedell über die gefährliche Unfehlbarkeit und Selbstgerechtigkeit der DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Keine Staatsform kann so viele Torheiten und Gewaltsamkeiten begehen wie die demokratische, denn nur sie hat die organische Überzeugung von ihrer Unfehlbarkeit, Heiligkeit und unbedingten Legitimität. Selbst der absoluteste Monarchismus hat hunderterlei Hemmungen: im persönlichen Verantwortlichkeitsbewußtsein des Regenten (das unter der Demokratie immer auf den unfaßbaren "Volkswillen" abgeschoben wird), in der Hofclique, der Kirche, den Ratgebem und Ministern, der "Nebenregierung", die sich unvermeidlich um jeden Potentaten ankristallisiert; zudem wirkt in jedem Einzelherrscher die Furcht vor der theoretisch stets möglichen Absetzung. Aber die Regierung des "souveränen Volks" ist durch einen perfiden Zirkelschluß vor jeder Selbstbeschränkung geschützt, denn sie ist im Recht, weil sie der Kollektivwille ist, und sie ist der Kollektivwille, weil sie im Recht ist.„Keine Staatsform kann so viele Torheiten und Gewaltsamkeiten begehen wie die demokratische. Denn nur sie hat die organische Überzeugung von ihrer Unfehlbarkeit, Heiligkeit und unbedingten Legitimität… Denn die Regierung des ›souveränen Volkes‹ ist durch einen perfiden Zirkelschluss vor jeder Selbstbeschränkung geschützt; denn sie ist im Recht, weil sie der Kollektivwille ist; und sie ist der Kollektivwille, weil sie im Recht ist.“" Egon Friedell