„Das Telefon ermöglicht es jedem, der Person seiner Wahl zu sagen, was er möchte; er kann Geschäfte tätigen, seine Liebe zum Ausdruck bringen oder einen Streit anfangen. Es ist für Bürokraten unmöglich, zu bestimmen, was Menschen am Telefon miteinander besprechen, auch wenn sie sich in die Privatsphäre ihres Austauschs einmischen oder sie schützen können.“

Ivan Illich über das Telefon als Raum für persönliche Freiheit, Kommunikation und den Schutz der Privatsphäre.

Ivan Illich betont die Freiheit persönlicher Kommunikation und die ambivalente Rolle von Bürokratie beim Schutz der Privatsphäre.

Ivan Illich war ein österreichisch-amerikanischer Philosoph, Sozialkritiker und Theologe, bekannt für seine kritischen Ansichten zur modernen Gesellschaft und Institutionen.

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Zitatbild von Ivan Illich über das Telefon, persönliche Kommunikation und Privatsphäre


Telefon, Kommunikation und Privatsphäre – Zitat von Ivan Illich

Ivan Illich (1926–2002) war ein österreichisch-amerikanischer Philosoph, Sozialkritiker und Priester. Er kritisierte die industrielle Gesellschaft und die Institutionalisierung von Leben, insbesondere im Bereich der Medizin und Bildung. Illichs Werk beeinflusste zahlreiche Sozialtheoretiker und Aktivisten.

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Zitat von Walter Lippmann über Bürokratie, Macht und Autorität des StaatesCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Auch wenn man sich der Illusion hingibt, dass eine Bürokratie, die einer Mehrheit von Wählern gegenüber rechenschaftspflichtig und dem Druck organisierter Minderheiten ausgesetzt ist, keinen Zwang ausübt, ist es offensichtlich, dass je vielfältiger und umfassender die Regulierung wird, desto mehr wird der Staat zu einer despotischen Macht gegenüber dem Individuum. Denn der Bruchteil an Kontrolle, den er durch seine Stimme über die Regierung ausübt, steht in keinem effektiven Verhältnis zu der Autorität, die die Regierung über ihn ausübt." Walter Lippmann
Zitat von Neil Postman über die Magie und metaphysische Rätselhaftigkeit des SchreibensCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Menschen wie wir mögen im Schreiben nichts Wunderbares sehen, doch unsere Anthropologen wissen, wie seltsam und magisch es auf ein rein mündlich orientiertes Volk wirkt – ein Gespräch mit niemandem und doch mit allen. Was könnte seltsamer sein als die Stille, auf die man stößt, wenn man eine Frage an einen Text richtet? Was könnte metaphysisch rätselhafter sein, als sich an ein unsichtbares Publikum zu wenden, wie es jeder Buchautor tun muss? Und sich selbst zu korrigieren, weil man weiß, dass ein unbekannter Leser dies missbilligen oder missverstehen wird?" Neil Postman