„Der Staat darf keine Gesetze zur Einrichtung von Bildung erlassen.“

Ivan Illich über die Rolle des Staates in der Bildung und die institutionelle Gestaltung von Lernen und Erziehung.

Ein pointierter Gedanke von Ivan Illich zur staatlichen Rolle in der Bildung und zur institutionellen Gestaltung von Lernen.

Ivan Illich war ein österreichisch-amerikanischer Philosoph, Sozialkritiker und Theologe, bekannt für seine kritischen Ansichten zur modernen Gesellschaft und Institutionen.

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Zitatgrafik von Ivan Illich über das Verhältnis von Staat und Bildung


Ivan Illich über Staat und Bildung

Ivan Illich (1926–2002) war ein österreichisch-amerikanischer Philosoph, Sozialkritiker und Priester. Er kritisierte die industrielle Gesellschaft und die Institutionalisierung von Leben, insbesondere im Bereich der Medizin und Bildung. Illichs Werk beeinflusste zahlreiche Sozialtheoretiker und Aktivisten.

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Zitat von Axel Burkart über das Staatsschulsystem als militärische Befehlskette und geistigen TerrorCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Das Staatsschulsystem ist ein militärisches System, abgeschaut und verwirklicht aus dem preußischen Militarismus. Das ist eine Befehlskette von der Regierung über den Kultusminister über den Staatssekretär über den Schulrat über den Direktor über den Lehrer auf den Schüler. Der Befehl: Den von oben verordneten Lehrplan umzusetzen. Das ist eine Art von Staatsterror, geistiger Terror." Axel Burkart
Zitat von Walter Borgius über Schule als Herrschaftsmittel des StaatesCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Schule ist ein raffiniertes Herrschaftsmittel des Staates, geschaffen (bzw. aus ähnlichen Ansätzen konkurrenzgefährlicher Stellen - Kirche, Städte, Private - usurpiert (angeeignet)), um von Kindesbeinen an alle Staatsangehörigen an Gehorsam zu gewöhnen, ihnen die Suggestion von der Notwendigkeit des Staates in Fleisch und Blut übergehen zu lassen, jede Emanzipationsidee im Keime zu lahmen, die Entwicklung ihres Denkens in wohlgehegte Bahnen zu lenken und sie zu bequem regierbaren, demütigen Untertanen zu drillen." Walter Borgius