„Wenn wir zum Anfang zurückgehen, werden wir feststellen, dass Unwissenheit und Angst die Götter erschufen; dass Fantasie, Begeisterung oder Betrug sie schmückten oder entstellten; dass Schwäche sie anbetet; dass Leichtgläubigkeit sie bewahrt, und dass Brauch, Respekt und Tyrannei sie unterstützen, um die Blindheit des Menschen für eigene Interessen zu nutzen.“

Thiry d’Holbach beschreibt, wie Angst und Unwissenheit Götter erschufen, die von Schwäche und Tyrannei gestützt werden.

Ein kritischer Blick auf die Entstehung und Funktion von Glauben und Göttern in der Gesellschaft.

Paul-Henri Thiry d’Holbach war ein französischer Philosoph der Aufklärung.

Translation or original: 🇺🇸Click here


3.0
/ 5

Zitat-Authentizität
✔ Originalquelle bestätigt

i

Zitat von Paul-Henri Thiry d’Holbach über Götter, Angst und Blindheit des Menschen


Götter, Angst und Blindheit – Paul-Henri Thiry d’Holbach

Paul-Henri Thiry d’Holbach war ein Philosoph der französischen Aufklärung, bekannt für seine kritische Haltung gegenüber Religion und seinen atheistischen Ansichten. Er war Mitarbeiter der Encyclopédie und verfasste zahlreiche Artikel zu Themen wie Metallurgie und Chemie. Seine Schriften trugen zur Verbreitung aufgeklärter Ideen bei.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Zitat von Paul-Henri Thiry d’Holbach über den Fortschritt des menschlichen Geistes und die Überwindung von ÄngstenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Wie könnte der menschliche Geist Fortschritte machen, während er von furchterregenden Phantomen gequält wird und von Menschen geführt wird, die daran interessiert sind, seine Unwissenheit und Ängste aufrechtzuerhalten? Der Mensch war gezwungen, in seiner primitiven Dummheit zu vegetieren: Ihm wurden Geschichten über unsichtbare Kräfte beigebracht, von denen sein Glück abhängen sollte. Allein von seinen Ängsten und unverständlichen Träumen beschäftigt, war er stets den Priestern ausgeliefert, die sich das Recht vorbehielten, für ihn zu denken und seine Handlungen zu lenken." Paul-Henri Thiry d’Holbach