„Wir finden unsere Götter heute nicht mehr auf dem Altar, sondern in der Flasche Alkohol, im Fußballspiel im Fernsehen, im neuen Paar Schuhe und in den Armen des flüchtigen Liebhabers.“

Bernardo Kastrup reflektiert, wie moderne Gesellschaft Ersatzgötter in Alkohol, Konsum und Medien findet.

Ein kritischer Blick auf moderne Ersatzgötter und deren gesellschaftliche Rolle.

Bernardo Kastrup ist ein niederländischer Philosoph und Computeringenieur, der für seine Arbeiten zum Analytischen Idealismus bekannt ist.

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Bernardo Kastrup über moderne Ersatzgötter

Bernardo Kastrup ist ein Philosoph und Computeringenieur, der sich insbesondere mit den Grundlagen des Geistes und der Ontologie beschäftigt. Er promovierte in Philosophie und Computeringenieurwesen und leitet die Essentia Foundation, welche alternative Theorien zum Materialismus erforscht. Kastrup vertritt die idealistische Auffassung, dass alles Seiende im Grunde Bewusstsein ist, und verbindet Erkenntnisse der Analytischen Philosophie und Naturwissenschaften mit klassischer Metaphysik.

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Zitat von Franz Hörmann über die dunkle religiöse Ära und die WissenschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Also, wir sind nicht im wissenschaftlichen Zeitalter, sondern im dunkelsten religiösen Zeitalter verschiedener Kulte, ja, die als Gemeinsamkeit, als Schnittmenge, alle haben, die Menschen zu versklaven und geistig klein zu halten. Ja, das ist das kurze Fazit beim Überblick über die verschiedenen Fachrichtungen der Wissenschaften." Franz Hörmann
Zitat von Richard Charles Lewontin über Wissenschaft und MaterialismusCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Unsere Bereitschaft, wissenschaftliche Behauptungen zu akzeptieren, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen, ist der Schlüssel zum Verständnis des tatsächlichen Konflikts zwischen Wissenschaft und dem Übernatürlichen. Wir stellen uns auf die Seite der Wissenschaft – trotz der offensichtlichen Absurdität einiger ihrer Konstrukte, trotz ihres Versagens, viele ihrer extravaganten Versprechen in Bezug auf Gesundheit und Leben einzulösen, und trotz der Toleranz der wissenschaftlichen Gemeinschaft gegenüber unbegründeten erfundenen Geschichten –, weil wir eine vorgefasste Verpflichtung haben, nämlich die Verpflichtung gegenüber dem Materialismus. Es ist nicht so, dass die Methoden und Institutionen der Wissenschaft uns irgendwie dazu zwingen, eine materielle Erklärung der phänomenalen Welt zu akzeptieren, sondern im Gegenteil: Wir sind durch unser a priori-Bekenntnis zu materiellen Ursachen gezwungen, einen Untersuchungsapparat und eine Reihe von Konzepten zu schaffen, die materielle Erklärungen hervorbringen – ganz gleich, wie sehr sie der Intuition widersprechen, ganz gleich, wie rätselhaft sie für den Uneingeweihten erscheinen mögen. Darüber hinaus ist dieser Materialismus absolut, denn wir dürfen einem göttlichen Fuß keinen Platz in der Tür einräumen." Richard Charles Lewontin