„Ein Volk, welches regiert wird von einer Macht, muss die Macht kennen, von der es regiert wird. Das Volk muss diese Macht lenken und kontrollieren. Es muss der Macht in den Arm fallen, wenn sie Verbrechen begeht. Andernfalls wird das Volk zum Mittäter. „Die Grundlage der Demokratie ist die Volkssouveränität und nicht die Herrschaftsgewalt eines obrigkeitlichen Staates”. Nicht der Bürger steht im Gehorsamverhältnis zur Regierung, sondern die Regierung ist dem Bürger im Rahmen der Gesetzte verantwortlich für ihr Handeln. Der Bürger hat das Recht und die Pflicht, die Regierung zur Ordnung zu rufen, wenn er glaubt, das sie demokratische Rechte missachten.“

Entdecken Sie kraftvolle Zitate von Dr. Gustav Heinemann zur Volkssouveränität, Demokratie und der Verantwortung jedes Bürgers.

Ein kraftvolles Plädoyer für die Volkssouveränität und die Verantwortung jedes Bürgers, die Regierung zu kontrollieren und demokratische Werte zu schützen.

Dr. Gustav Heinemann war von 1969 bis 1974 Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland und ein bedeutender Politiker und Rechtsanwalt.

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Zitat von Dr. Gustav Heinemann über Volkssouveränität und Demokratie


Dr. Gustav Heinemann Zitate: Kraftvolle Worte zur Volkssouveränität und Demokratie

Gustav Heinemann (1899–1976) war ein deutscher Politiker, Jurist und Bundespräsident. Er setzte sich besonders für demokratische Werte, Bürgerrechte und Rechtsstaatlichkeit ein. Während seines politischen Wirkens war er Mitbegründer der Deutschen Demokratischen Partei und der SPD-Mitglied und von 1966 bis 1969 Bundesminister des Innern.

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Zitat von Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim über die undemokratische und korrupte DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Das Grundübel unserer Demokratie liegt darin, dass sie keine ist. Das Volk, der nominelle Herr und Souverän, hat in Wahrheit NICHTS zu sagen. ... Hinter der demokratischen Fassade wurde ein System installiert, in dem völlig andere Regeln gelten als die des Grundgesetzes. Das System ist undemokratisch und korrupt, es missbraucht die Macht und betrügt die Bürger skrupellos. ... Jeder Deutsche hat die Freiheit, Gesetzen zu gehorchen, denen er niemals zugestimmt hat; er darf die Erhabenheit des Grundgesetzes bewundern, dessen Geltung er nie legitimiert hat; er ist frei, Politikern zu huldigen, die kein Bürger je gewählt hat, und sie üppig zu versorgen – mit seinen Steuergeldern, über deren Verwendung er niemals befragt wurde. Insgesamt sind Staat und Politik in einem Zustand, von dem nur noch Berufsoptimisten oder Heuchler behaupten können, er sei aus dem Willen der Bürger hervorgegangen." Prof. Dr. Hans Herbert von Arnim
Zitat von Egon Friedell über die gefährliche Unfehlbarkeit und Selbstgerechtigkeit der DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Keine Staatsform kann so viele Torheiten und Gewaltsamkeiten begehen wie die demokratische, denn nur sie hat die organische Überzeugung von ihrer Unfehlbarkeit, Heiligkeit und unbedingten Legitimität. Selbst der absoluteste Monarchismus hat hunderterlei Hemmungen: im persönlichen Verantwortlichkeitsbewußtsein des Regenten (das unter der Demokratie immer auf den unfaßbaren "Volkswillen" abgeschoben wird), in der Hofclique, der Kirche, den Ratgebem und Ministern, der "Nebenregierung", die sich unvermeidlich um jeden Potentaten ankristallisiert; zudem wirkt in jedem Einzelherrscher die Furcht vor der theoretisch stets möglichen Absetzung. Aber die Regierung des "souveränen Volks" ist durch einen perfiden Zirkelschluß vor jeder Selbstbeschränkung geschützt, denn sie ist im Recht, weil sie der Kollektivwille ist, und sie ist der Kollektivwille, weil sie im Recht ist.„Keine Staatsform kann so viele Torheiten und Gewaltsamkeiten begehen wie die demokratische. Denn nur sie hat die organische Überzeugung von ihrer Unfehlbarkeit, Heiligkeit und unbedingten Legitimität… Denn die Regierung des ›souveränen Volkes‹ ist durch einen perfiden Zirkelschluss vor jeder Selbstbeschränkung geschützt; denn sie ist im Recht, weil sie der Kollektivwille ist; und sie ist der Kollektivwille, weil sie im Recht ist.“" Egon Friedell
Zitat von Joost A.M. Meerloo über Freiheit, Macht und DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Freiheit kann niemals vollständig durch Regeln und Gesetze geschützt werden. Sie hängt ebenso sehr vom Mut, der Integrität und der Verantwortung eines jeden von uns ab wie von diesen Eigenschaften der Regierenden. Jeder Charakterzug in uns und unseren Führern, der auf eine passive Unterwerfung unter die bloße Macht hinweist, verrät die demokratische Freiheit. In unserem amerikanischen System der demokratischen Regierung dienen drei verschiedene mächtige Zweige der gegenseitigen Kontrolle: die Exekutive, die Legislative und die Judikative. Doch wenn es keinen Willen gibt, den Eingriff in die Macht einer der drei Gewalten durch eine der anderen zu verhindern, kann auch dieses System der Kontrolle degenerieren." Joost A.M. Meerloo
Zitat von Joe Dubs über die Illusion von Autorität der RegierungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Regierung ist die Illusion von Autorität, aber noch wichtiger ist, dass Regierung Gedankenkontrolle ist. Wenn man will, dass die Menschen an diese fiktive Sache namens "Autorität" glauben, muss man natürlich zuerst den Geist des Kollektivs formen, um diese falsche Ideologie zu akzeptieren. Das ist es, was die Regierung ist. Es ist die Illusion einer "offiziellen" Gruppe von Menschen da draußen, die allen anderen vorschreiben, was sie zu tun haben und wie sie es tun sollen. Die Wahrheit ist, dass es so etwas wie Autorität nicht gibt und dass die Regierung eine Illusion ist, die wir uns durch das irrationale Denken eines kontrollierten Geistes selbst auferlegt haben. Es ist allgemein anerkannt, dass die Macht der Regierung letztlich vom Volk ausgeht. Regierungen scheinen Rechte zu haben, die Einzelpersonen nicht haben. Und man ist sich einig, dass es diese Individuen sind, die die Regierung bilden. Es braucht nicht viel kritisches Denken, um zu erkennen, dass Einzelpersonen einer Gruppe von anderen Einzelpersonen, die sich "Regierung" nennen, Macht übertragen, die sie nicht besitzen. Man kann nicht ein Recht delegieren, das man nicht selbst besitzt. Dies ist einer der grundlegenden Gründe, warum eine Regierung vollkommen und völlig unlogisch ist." Joe Dubs
Prof. Rainer Mausfeld erklärt die Illusion der Demokratie und das Machtverhältnis zwischen Herrschenden und VolkCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Was aber könnte Demokratie für die Mächtigen attraktiv machen, deren Macht sie ja gerade einschränkt und bedroht? Die Antwort ist ganz einfach: Nichts! Denn Demokratie bedeutet gerade, die Machtbedürfnisse der Mächtigen und Reichen einzuschränken, woran sie naturgemäß kein Interesse haben. Damit ergibt sich nun ein Spannungsverhältnis zwischen den Bedürfnissen der Herrschenden, ihren Status zu stabilisieren, und unserem Bedürfnis, uns gesellschaftlich autonom und hinsichtlich unserer gesellschaftlichen Situation als selbstbestimmt zu fühlen. Dieses fundamentale Spannungsverhältnis hat sich in der Geschichte häufig in Form von Revolutionen entladen. Wie läßt sich aus Sicht der Herrschenden dieses Spannungsverhältnis entschärfen, wenn man blutige Revolutionen vermeiden möchte? Die Lösung liegt darin, das Freiheitsbedürfnis der Bürger mit einem Surrogat zu ‚stillen‘, es mit einer Ersatzdroge zu befriedigen, nämlich der Illusion von Demokratie. Um eine solche Illusion von Demokratie zu schaffen, benötigt man vor allem - und genau hier kommt die Herden-Metapher wieder ins Spiel - eine Rechtfertigungsideologie, die begründet, warum das Volk unmündig sei und einer Führung bedürfe. Ferner muß die für das Volk so attraktive Idee von Demokratie so entleert werden, dass sie nur noch auf einen Wahlakt beschränkt ist. Und schließlich benötigt man ein kontinuierliches Demokratiemanagement, damit das Volk bei dem Wahlakt auch so will, wie es wollen soll." Prof. Rainer Mausfeld
Zitat von Vilfredo Pareto über die Anwendung von Gewalt und die Rolle der Oligarchie in RegierungenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Alle Regierungen wenden Gewalt an, und alle behaupten, dass sie auf Vernunft gegründet sind. Unabhängig davon, ob es ein allgemeines Wahlrecht gibt oder nicht, ist es in Wirklichkeit immer eine Oligarchie, die regiert und Wege findet, dem "Willen des Volkes" den Ausdruck zu verleihen, den die wenigen wünschen." Vilfredo Pareto