„Wir sind eine pluralistische Zivilisation, weil wir zulassen, dass in unseren Ländern Moscheen gebaut werden. Und wir werden damit nicht aufhören, nur weil christliche Missionare in Kabul ins Gefängnis geworfen werden. Wenn wir es täten, würden auch wir zu den Taliban werden.“

Umberto Eco über religiösen Pluralismus, Toleranz und die Bedeutung gleicher Maßstäbe im Umgang mit unterschiedlichen Glaubensrichtungen.

Umberto Eco reflektiert über religiösen Pluralismus, Toleranz und die Bedeutung gleicher Maßstäbe.

Umberto Eco war ein italienischer Schriftsteller, Philosoph, Semiotiker und Universitätsprofessor.

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Zitatgrafik von Umberto Eco über Pluralismus, Toleranz und religiöse Vielfalt


Umberto Eco über Pluralismus und Toleranz

Umberto Eco (1932–2016) war ein renommierter italienischer Schriftsteller, Philosoph, Semiotiker und Professor für Semiotik. Er ist besonders bekannt für seinen Roman "Der Name der Rose" und seine Arbeiten zur Kultur- und Medientheorie.

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Inspirierendes Zitat von Martin Luther King Jr über Hoffnung und EntschlossenheitCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es gibt wenig Hoffnung für uns, solange wir nicht entschlossen genug sind, uns von den Fesseln der Vorurteile, Halbwahrheiten und schieren Unwissenheit zu befreien. Die heutige Weltlage lässt uns den Luxus einer schwachen Gesinnung nicht zu. Eine Nation oder Zivilisation, die weiterhin Menschen mit schwacher Gesinnung hervorbringt, erkauft sich ihren eigenen geistigen Untergang auf Raten." Martin Luther King Jr.
Zitat von René Guénon über die gefährliche Ironie der Toleranz in Ideen und DogmenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Lassen Sie uns das klarstellen: Wir kritisieren nicht die praktische Toleranz, die gegenüber Individuen geübt wird, sondern die theoretische Toleranz, die vorgibt, gegenüber Ideen ausgeübt zu werden und allen Ideen die gleichen Rechte einzuräumen. Dies würde logischerweise einen radikalen Skeptizismus implizieren. Außerdem können wir nicht umhin festzustellen, dass die Apostel der Toleranz, wie alle Propagandisten, oft die intolerantesten Menschen sind. Tatsächlich hat sich etwas ereignet, das von einer seltsamen Ironie geprägt ist: Diejenigen, die alle Dogmen stürzen wollten, haben für ihren eigenen Gebrauch keine neuen Dogmen geschaffen, sondern eine Karikatur eines Dogmas, das ihnen gelungen ist, der westlichen Welt im Allgemeinen aufzuzwingen. So wurden unter dem Vorwand der 'Befreiung des Denkens' die fantastischsten Glaubenssysteme errichtet, die man je gesehen hat, in Form verschiedener Idole, von denen wir vorhin einige der Hauptbeispiele genannt haben." René Guénon