„Die Umfragen zeigen, dass die Besorgnis über Ungleichheit in der breiten Öffentlichkeit nach dem Beginn der Occupy-Bewegung ziemlich stark zugenommen hat, sehr wahrscheinlich als Folge davon. Und es gibt weitere politische Themen, die in den Vordergrund gerückt sind und von großer Bedeutung sind.“

Noam Chomsky über die gestiegene Besorgnis über Ungleichheit nach Beginn der Occupy-Bewegung und ihren Einfluss auf politische Themen.

Noam Chomsky kommentiert den Einfluss der Occupy-Bewegung auf das öffentliche Bewusstsein für Ungleichheit.

Noam Chomsky ist ein US-amerikanischer Linguist, Philosoph und politischer Aktivist, bekannt für seine Arbeiten zur Sprachtheorie und seine kritische Gesellschaftsanalyse.

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Noam Chomsky über die gestiegene Besorgnis über Ungleichheit nach der Occupy-Bewegung


Noam Chomsky über Ungleichheit und die Occupy-Bewegung

Noam Chomsky, geboren 1928, ist ein einflussreicher Linguist, Kognitionswissenschaftler, Philosoph und politischer Aktivist. Er gilt als Vater der modernen Linguistik und hat mit seiner Generativen Grammatik die Sprachwissenschaft revolutioniert. Darüber hinaus ist Chomsky für seine kritischen Analysen von Politik und Massenmedien bekannt.

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Zitatbild von Noam Chomsky über Gemeinschaft, gegenseitige Hilfe und demokratische Mitbestimmung in der Occupy-BewegungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Occupy-Bewegung hat tatsächlich spontan Gemeinschaften entstehen lassen, die den Menschen etwas gelehrt haben: Man kann Teil einer unterstützenden Gemeinschaft sein, die auf gegenseitiger Hilfe und Zusammenarbeit basiert, und dort ein eigenes Gesundheitssystem und eine eigene Bibliothek aufbauen sowie einen offenen Raum für demokratische Diskussionen und Mitbestimmung schaffen. Solche Gemeinschaften sind wirklich wichtig." Noam Chomsky
Zitat von Prof. Rainer Mausfeld über politische Ohnmacht und Einfluss der BevölkerungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"70% der Bevölkerung – nämlich die unteren 70% auf der Einkommens- und Besitzskala – haben überhaupt keinen Einfluss auf politische Entscheidungen. Ja, es ist doch kein Wunder, dass die Bevölkerung in Apathie und Lethargie versinkt und dann Zuflucht sucht in irgendwelchen politischen Positionen mit hässlichem Gesicht, wo sie hoffen, dass sie darüber überhaupt noch wieder Einfluss kriegen können." Prof. Rainer Mausfeld
Zitat von Tony Cartalucci über die globale Macht und den Einfluss großer Konzerne und FinanziersCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Diese Organisationen vertreten die kollektiven Interessen der größten Konzerne der Welt. Sie beschäftigen nicht nur Heerscharen von Politikern und Forschern, um ihre Agenda zu formulieren und intern einen Konsens zu erzielen, sondern nutzen auch ihre massive Anhäufung von ungerechtfertigtem Einfluss in den Medien, der Industrie und der Finanzwelt, um international einen selbstsüchtigen Konsens herzustellen. Zu glauben, dass diese Oligarchie aus Unternehmen und Finanziers ihre Agenda und ihr Schicksal den Launen der Wählermassen unterwerfen würde, ist bestenfalls naiv. Sie haben peinlich genau dafür gesorgt, dass die Waffen, das Öl, der Reichtum und die Macht immer in ihre eigenen Hände fließen, ganz gleich, wer in welchem Land ins Amt kommt. […] Die wirkliche Revolution wird beginnen, wenn wir die oben genannte Gleichung als die wahren Vermittler der Macht identifizieren und wenn wir beginnen, unsere Abhängigkeit von ihnen und ihren Einfluss auf uns systematisch aus unserem täglichen Leben zu entfernen. Die globale Oligarchie der Konzerne und Finanziers braucht uns, wir brauchen sie nicht, Unabhängigkeit von ihnen ist der Schlüssel zu unserer Freiheit." Tony Cartalucci
Zitat von MOYO-Film über die Aktivierung des Kollektivbewusstseins und intellektuelle FreiheitCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Aktivierung des Kollektivbewusstseins ist wahrscheinlich eine der schwierigsten Aufgaben, die man versuchen kann, weil den Leuten größtenteils nicht bewusst ist, wie sehr ihr Denken von stillschweigenden Regeln bestimmt und als gegebene, angenommene Vorstellungen vorbestimmt wird, die, weil sie als selbstverständliche Wahrheit erscheinen, die Ideologie unsichtbar machen. Eine wirklich uneingeschränkte intellektuelle Debatte fühlt sich bedrohlich an, weil sie danach strebt aus diesem kognitiven Käfig auszubrechen. Schlimmer noch, dieser Käfig ist so heimtückisch, dass er sogar diejenigen beeinflusst, die sich bereits außerhalb des Mainstreams befinden. Menschen werden selten, wenn überhaupt, durch Argumente überzeugt. Diejenigen, die abweichende Meinungen übernehmen, tun das ,weil sie bereits von Natur aus dazu veranlagt waren und die Ereignisse einen Prozess bewirkt haben, durch den sie sich selbst treuer geworden sind." MOYO-Film
Zitat von Ingolfur Blühdorn über die bittere Wahrheit hinter den Versprechen der DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Längst ist in den westlichen Stammländern der Demokratie offensichtlich, dass die Versprechen, die in diesem Begriff liegen, wohl unerfüllt bleiben werden: Die Politik verliert gegenüber der Macht der Märkte dramatisch an Boden; vermeintlich demokratische Systeme sind fest in der Hand machtvoll organisierter Interessen und haben mit Volkssouveränität – wenn es die je irgendwo gab – immer weniger zu tun. Unaufhaltsam schreiten soziale Ungleichheit sowie die Entmündigung und Verdinglichung der Bürger als bloße Verwaltungsgegenstände oder human resources voran – wobei freilich jeder Schritt der Entmündigung als emanzipatorischer Gewinn kommuniziert wird." Ingolfur Blühdorn
Zitat von Dr. Drew Pinsky über Medienmisstrauen und Offenheit für neue PerspektivenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ich bin offen für Dinge, von denen ich nie gedacht hätte, dass ich dafür offen sein würde. Und ich glaube wirklich, dass die Tür sich vollständig geöffnet hat. Ich habe erkannt, dass alles in den Nachrichten Unsinn ist, alles. Es gibt nichts, was ich in den traditionellen Medien konsumieren kann und dem ich vertrauen kann. Das ist schockierend und beunruhigend und lässt einen darüber nachdenken, wie lange das schon so geht. Ich bin besorgt, dass es schon sehr lange so sein könnte." David Drew Pinsky