„Im Februar 2004 verbündeten sich die beiden traditionellen Unterdrücker Haitis – Frankreich und die Vereinigten Staaten –, um einen Militärputsch zu unterstützen und Präsident Aristide nach Afrika zu verbannen. Die USA verweigern ihm die Erlaubnis, in die gesamte Region zurückzukehren.“

Noam Chomsky kritisiert die Unterstützung eines Militärputsches in Haiti durch Frankreich und die USA im Jahr 2004.

Noam Chomsky kritisiert die amerikanische und französische Einflussnahme in Haiti im Jahr 2004.

Noam Chomsky ist ein US-amerikanischer Linguist, Philosoph und politischer Aktivist, bekannt für seine Arbeiten zur Sprachtheorie und seine kritische Gesellschaftsanalyse.

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Noam Chomsky Zitat über Haiti, Frankreich, die USA und Machtpolitik


Noam Chomsky Zitat über Haiti und Machtpolitik

Noam Chomsky, geboren 1928, ist ein einflussreicher Linguist, Kognitionswissenschaftler, Philosoph und politischer Aktivist. Er gilt als Vater der modernen Linguistik und hat mit seiner Generativen Grammatik die Sprachwissenschaft revolutioniert. Darüber hinaus ist Chomsky für seine kritischen Analysen von Politik und Massenmedien bekannt.

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Zitat von Margaret Anna Cusack über Jesuiten und ihre Verbreitung in verschiedenen LändernCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Wird ein Jesuit irgendwo hinausgeworfen, findet er schnell eine neue Wirkungsstätte. Frankreich mag ihn ablehnen, und das nicht ohne Grund, doch England empfängt ihn mit offenen Armen. Das katholische Italien mag ihn der Ehrenstellung berauben, die seinem einst so berühmten Hauptsitz in der Chiesa del Gesù zukam, doch Amerika öffnet ihm die Türen. Er ist der “wandernde Jude“ der römischen Kirche. Ihm folgen die Flüche derer, die ihn einst liebten – bis sie seine Gräueltaten entdeckten." Margaret Anna Cusack
Noam Chomsky über die iranische Revolution von 1979 und den unabhängigen Weg des IranCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Im Jahr 1979 begingen die Iraner eine unrechtmäßige Tat: Sie stürzten einen Tyrannen, den die Vereinigten Staaten eingesetzt und unterstützt hatten, und schlugen einen unabhängigen Weg ein, ohne den Anweisungen der USA zu folgen." Noam Chomsky
Zitat von General Aladeen über die Realität diktatorischer Macht und GesellschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Wieso seid ihr alle so gegen Diktatoren? Stellt euch vor, Amerika wäre diktatorisch geführt. Ihr könntet den gesamten Reichtum des Landes auf nur 1 % der Bevölkerung verteilen. Ihr könntet Euren reichen Freunden helfen, noch reicher zu werden, indem Ihr deren Steuern senkt und sie finanziell unterstützen, wenn sie an den Börsen alles verzockt haben. Ihr könntet das Bedürfnis der Armen nach Gesundheitsfürsorge und Bildung ignorieren. Eure Medien könnten vortäuschen, frei zu sein, würden aber insgeheim von einer Person und deren Familie gelenkt. Ihr könntet Telefone abhören lassen. Ihr könntet ausländische Gefangene foltern. Ihr könntet Wahlen manipulieren. Ihr könntet Lügen erfinden, um Kriege zu beginnen. Ihr könntet Eure Gefängnisse mit einer bestimmten ethnischen Gruppe füllen und keiner würde sich beschweren. Ihr könntet die Menschen durch die Medien so sehr verängstigen, dass sie eine Politik unterstützen, die nicht ansatzweise ihre Interessen vertritt. Ich weiß, Euch Amerikanern fällt es schwer sich das vorzustellen. Aber bitte versucht es." General Aladeen
Noam Chomsky Zitat über Präsident Eisenhower und die arabische WeltCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Schon in den 1950er Jahren zeigte sich Präsident Eisenhower besorgt über das, was er als „Hasskampagne gegen die USA in der arabischen Welt“ bezeichnete, da in der arabischen Bevölkerung die Auffassung herrschte, die USA würden harte und unterdrückerische Regime unterstützen, um an deren Öl zu gelangen." Noam Chomsky
Zitat von Smedley Darlington Butler über Militär und KapitalismusCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es gibt keinen Gaunertrick, den die militärische Gang nicht auf Lager hat. Sie hat ihre Spitzel, die mit dem Finger auf die Feinde zeigen, sie hat ihre ‚Muskelmänner‘ zur Vernichtung der Feinde, sie hat ein Gehirn, das die Kriegsvorbereitungen trifft, und einen Big Boss, den supernationalistischen Kapitalismus. Es mag merkwürdig anmuten, dass ausgerechnet ich als Angehöriger des Militärs einen solchen Vergleich wage. Aber die Wahrhaftigkeit zwingt mich dazu. Ich habe dreiunddreißig Jahre und vier Monate als Mitglied der agilsten Militärmacht dieses Landes, der Marineinfanterie, im aktiven Dienst verbracht. Ich habe in allen Rängen gedient, vom Leutnant bis zum Generalmajor. Und einen Großteil dieser Zeit war ich ein erstklassiger Muskelmann für das Big Business, für die Wall Street und die Banker. Kurzum, ich war ein Gangster des Kapitalismus. Ich ahnte damals, dass ich nur ein Teil eines großen Gangsterplans war. Jetzt weiß ich es.... Ich habe 1903 mitgeholfen, Honduras für die amerikanischen Obsthandelsfirmen "zuzurichten". Ich habe 1914 mitgeholfen, Mexiko und insbesondere Tampico für die wichtigen amerikanischen Ölinteressen abzusichern. Ich habe dazu beigetragen, dass die Jungs von der National City Bank, die in Haiti und Kuba abkassierten, einen angenehmen Aufenthalt hatten. Ich half mit bei der Plünderung von einem halben Dutzend Republiken in Mittelamerika zugunsten der Wall Street. Die Liste der Gangstereinsätze ist lang. 1909–12 war ich an der Säuberung Nicaraguas für das internationale Bankhaus Brown Brothers beteiligt. 1916 machte ich in der Dominikanischen Republik den Weg frei für die amerikanischen Interessen am Zucker. In China sorgte ich zusammen mit anderen dafür, dass Standard Oil ungestört seine Ziele verfolgen konnte. In all diesen Jahren habe ich, wie die Drahtzieher zu Hause sagen würden, ein tolles Ding nach dem anderen gedreht. Im Rückblick glaube ich, dass ich Al Capone ein paar wertvolle Tipps hätte geben können. Er operierte bestenfalls in drei Bezirken. Ich operierte auf drei Kontinenten." Smedley Darlington Butler