„Wenn ein Herrscher einen Jesuiten um Rat fragt, muss dieser Jesuit zuerst seinem Oberen Bericht erstatten. Dieser wiederum wird einigen anderen Jesuiten den Sachverhalt zur Diskussion vorlegen. Ist eine entsprechende Lösung gefunden, wird diese an den betreffenden Jesuiten weitergeleitet, der von dem Herrscher konsultiert worden ist.“

Entdecken Sie Mutio Vitelleschis Einsicht in die Bedeutung kollektiver Beratung und Hierarchie bei den Jesuiten – ein Schlüssel zur fundierten Entscheidungsfindung.

Dieses Zitat bringt die Komplexität der jesuitischen Entscheidungsprozesse zum Ausdruck, bei denen kollektive Beratung und Hierarchie eine zentrale Rolle spielen – eine inspirierende Erinnerung daran, wie wichtig strukturierte Kommunikation und Zusammenarbeit sind.

Mutio Vitelleschi (1562–1645) war der 6. Generaloberer der Gesellschaft Jesu, einer bedeutenden katholischen Ordensgemeinschaft.

Translation or original: 🇺🇸Click here


3.0
/ 5

i

Zitat von Mutio Vitelleschi über den Beratungsprozess in der Jesuitenordnung


Mutio Vitelleschi Zitat zur Entscheidungsfindung – Die Macht der kollektiven Beratung

Mutio Vitelleschi war ein italienischer Jesuit und diente als sechster Generalobere der Gesellschaft Jesu von 1615 bis 1645. Er leitete den Orden in einer Zeit großer religiöser und politischer Umwälzungen, wobei er seine Organisation zu einem wichtigen Einfluss in Kirche und Politik entwickelte.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Zitat von Luigi Desanctis über die gefürchtete Macht der JesuitenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"All diese Dinge sorgen dafür, dass der General [der Jesuiten] vom Papst und den anderen Staatsoberhäuptern gefürchtet wird… Wer als Herrscher mit ihnen [d. h. den Jesuiten] nicht auf gutem Fuße steht, wird früher oder später ihre Rache zu spüren bekommen." Luigi Desanctis
Zitat von Jeremiah J. Crowley über die Macht des jesuitischen GeneraloberenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Der [jesuitische Generalobere] steht an der Spitze dieser schwarzen und stummen Miliz, die denkt, will, handelt, gehorcht – [als] das passive Instrument seiner Pläne. Ihr ganzes Leben muss nur ein Ziel haben – die Förderung des [Jesuiten-]Ordens, dem sie angehören." Jeremiah J. Crowley
Zitat von Napoleon Bonaparte über die Jesuiten als militärische Organisation mit absoluter MachtCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Die Jesuiten sind eine MILITÄRISCHE Organisation, kein religiöser Orden. Ihr Anführer ist ein General einer Armee, nicht der bloße Vater Abt eines Klosters. Und das Ziel dieser Organisation ist Macht – Macht in ihrer despotischsten Ausübung – absolute Macht, universelle Macht, Macht, die Welt durch den Willen eines einzigen Mannes [dh des Schwarzen Papstes, des Generaloberen der Jesuiten] zu kontrollieren. Der Jesuitismus ist der absolutste Despotismus und zugleich der größte und gewaltigste Missbrauch…" Napoleon Bonaparte
Zitat von Francis Parkman über die Macht der Jesuiten und ultramontane PrinzipienCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Die Jesuiten sind heute wie damals die mächtigsten Befürworter der ultramontanen Prinzipien. Die Kirche regiert die Welt, der Papst regiert die Kirche und die Jesuiten regieren den Papst. An diesem simplen Konzept hat der Orden immer festgehalten, wenn man von einigen Ausnahmen absieht, bei denen es zu Missverständnissen mit dem Vizeregenten Christi kam." Francis Parkman
Zitat von R. W. Thompson über die gefährliche Macht der Jesuiten und deren Einfluss auf Freiheit und GesellschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"[Die Jesuiten] sind der Todfeind der bürgerlichen Freiheit und der Glaubens- und Gewissensfreiheit. [Der Jesuitengeneral] hat sich an die Stelle Gottes gestellt und man muss ihm gehorchen, auch wenn dies den Frieden und das Wohlergehen der Mehrheit gefährdet und die Nationalstaaten vom Zentrum bis an ihre Außengrenzen erschüttert. Die Gesellschaft der Jesuiten muss die Oberherrschaft erlangen. Es spielt keine Rolle, ob dies zu kompletter Anarchie führt oder der ganze Globus dabei unter den Wracktrümmern und Splittern unserer Welt begraben wird. R. W. Thompson (Ex-Secretary, American Navy)" R. W. Thompson
Zitat von Samuel Morse über die Jesuiten und ihre geheime MachtCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Sie sind Jesuiten. Nachdem dieser Männerbund seine Tyrannei zweihundert Jahre ausgeübt hatte, drohte er, jegliche soziale Ordnung umzustürzen. Man fürchtete ihn weltweit und zwar in so hohem Maße, dass der Papst sich gezwungen sah, ihn aufzulösen, obwohl diese Ordensmänner ihm durch ihren Eid untertan sind und sein müssen. Und doch wurden die Jesuiten fünfzig Jahre lang nicht wirklich unterdrückt. Danach wurden ihre nützlichen Dienste wieder dringend gebraucht, um dem Licht der demokratischen Freiheit Widerstand zu leisten und das Schwinden des päpstlichen Einflusses einzudämmen. Der Papst rief sie offiziell wieder ins Leben und stellte ihre vormalige Machtposition wieder her – gleichzeitig mit der Heiligen Allianz. Da ihr Schwur die bedingungslose Unterordnung unter den regierenden Pontiff beinhaltet, nannte man sie auch die Leibgarde des Papstes. Muss man den Amerikanern erzählen, wer und was Jesuiten sind? … Sie sind eine Geheimgesellschaft; eine Art Freimaurer-Orden, jedoch tausendmal gefährlicher und behaftet mit einigen zusätzlichen Eigenarten, die äußerst ekelhaft und abscheulich sind. Sie müssen nicht offiziell Priester sein oder einer Konfession angehören. Sie sind Kaufleute, Juristen, Verleger, können jeglichen Beruf ausüben und tragen kein äußerliches Kennzeichen (in diesem Land), an dem man sie erkennen könnte. Sie sind überall in der Gesellschaft verteilt. Jesuiten treten sowohl als Engel des Lichtes auf, als auch als Diener der Finsternis. Sie können jede Rolle spielen, um ihren Auftrag zu erfüllen, egal, wie dieser Auftrag lautet. Sie sind gebildet, gut vorbereitet und haben einen Eid geleistet, jederzeit abrufbar und zu jedem Auftrag bereit zu sein. Als Jesuit wird man vom General des Ordens befehligt, ist (anders als gewöhnliche Männer) an keine Familie, kein Land und an keine sonstige Gemeinschaft gebunden und hat sich für sein ganzes Leben der Sache des Papstes verkauft." Samuel Morse