„Zu Beginn des 17. Jahrhunderts zeichnete sich ein neuer Konsens ab: die Vorstellung, dass der Mensch von Geburt an für das gesellschaftliche Leben unfähig sei und dies auch bleibe, sofern er keine „Bildung“ erhalte.“

Ivan Illich über die historische Vorstellung, dass Menschen erst durch Bildung für das gesellschaftliche Leben befähigt werden.

Ivan Illich hinterfragt hier die historische Vorstellung, dass gesellschaftliche Teilhabe grundsätzlich durch Bildung ermöglicht werden müsse.

Ivan Illich war ein österreichisch-amerikanischer Philosoph, Sozialkritiker und Theologe, bekannt für seine kritischen Ansichten zur modernen Gesellschaft und Institutionen.

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Zitatbild von Ivan Illich über Bildung und die Bedeutung gesellschaftlicher Teilhabe


Ivan Illich über Bildung und gesellschaftliche Teilhabe

Ivan Illich (1926–2002) war ein österreichisch-amerikanischer Philosoph, Sozialkritiker und Priester. Er kritisierte die industrielle Gesellschaft und die Institutionalisierung von Leben, insbesondere im Bereich der Medizin und Bildung. Illichs Werk beeinflusste zahlreiche Sozialtheoretiker und Aktivisten.

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Zitatgrafik zum Thema Bildung und Entfremdung von Emma GoldmanCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Da alle Bemühungen in unserem Bildungswesen darauf ausgerichtet zu sein scheinen, das Kind zu einem Wesen zu machen, das sich selbst fremd ist, muss dies zwangsläufig zu Individuen führen, die einander fremd sind und in ständigem Gegensatz zueinander stehen." Emma Goldman
Zitat von Alexander von Humboldt über Freiheit, Vielfalt und staatliche EingriffeCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der wahre Zweck des Menschen, nicht der, welchen die wechselnde Neigung, sondern welche die ewig unveränderliche Vernunft ihm vorschreibt, ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen. Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerläßliche Bedingung. (…) Gerade die aus der Vereinigung Mehrerer entstehende Mannigfaltigkeit ist das höchste Gut, welches die Gesellschaft gibt, und diese Mannigfaltigkeit geht gewiß immer in dem Grade der Einmischung des Staates verloren. Es sind nicht mehr eigentlich die Mitglieder einer Nation, die mit sich in Gemeinschaft leben, sondern einzelne Untertanen, welche mit dem Staat, d.h. dem Geiste, welcher in seiner Regierung herrscht, in Verhältnis kommen, und zwar in ein Verhältnis, in welchem schon die überlegene Macht des Staats das freie Spiel der Kräfte hemmt. Gleichförmige Ursachen haben gleichförmige Wirkungen. Je mehr also der Staat mitwirkt, desto ähnlicher ist nicht bloß alles Wirkende, sondern auch alles Gewirkte. (…) Wer aber für andere so räsoniert, den hat man, und nicht mit Unrecht, in Verdacht, daß er die Menschheit mißkennt und aus Menschen Maschinen machen will." Alexander von Humboldt
Zitatgrafik von Edward Bernays über Alphabetisierung und eigenständiges DenkenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Sobald er lesen und schreiben konnte, würde er über einen Verstand verfügen, der zum Regieren geeignet ist. So lautete die demokratische Doktrin. Doch statt eines Verstandes hat ihm die allgemeine Alphabetisierung Stempel beschert – Stempel, die mit Werbeslogans, Leitartikeln, veröffentlichten wissenschaftlichen Daten, den Belanglosigkeiten der Boulevardpresse und den Plattitüden der Geschichte bedruckt sind, aber völlig frei von eigenständigem Denken sind." Edward Bernays
Zitat von John Taylor Gatto zur SchulpflichtCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Einst war dies ein Land, in dem jeder vernünftige Mensch wusste, wie man eine Unterkunft baut, Nahrung anbaut und sich gegenseitig unterhält. Nun sind wir zu ewigen Kindern geworden. Die Schuld daran tragen die Befürworter der Schulpflicht." John Taylor Gatto