„Die Entscheidung, vor der die Menschen stehen, besteht in der Regel nicht zwischen Gut und Böse, sondern zwischen zwei Übeln. Man kann zulassen, dass die Nazis die Welt beherrschen – das ist böse; oder man kann sie durch Krieg stürzen – was ebenfalls böse ist. Eine andere Wahl bleibt einem nicht, und ganz gleich, wie man sich entscheidet: Man wird dabei nicht mit sauberen Händen davonkommen.“

George Orwell über moralische Entscheidungen im Krieg, politische Verantwortung und die schwierige Wahl zwischen zwei Übeln.

George Orwell reflektiert hier im historischen Kontext des Zweiten Weltkriegs über moralische Entscheidungen zwischen zwei Übeln und ihre politischen Konsequenzen.

George Orwell war ein britischer Schriftsteller, Journalist und Sozialkritiker, bekannt für seine kritischen Romane über Totalitarismus und politische Macht.

Translation or original: 🇺🇸Click here


3.0
/ 5

Zitat-Authentizität
✔ Originalquelle bestätigt

i

Zitatbild von George Orwell über schwierige Entscheidungen zwischen zwei Übeln


George Orwell über die Entscheidung zwischen zwei Übeln

George Orwell, geboren als Eric Arthur Blair (1903–1950), war ein englischer Schriftsteller, Essayist und Journalist. Seine Werke, darunter '1984' und 'Animal Farm', sind bedeutende Klassiker der politischen Literatur, die totalitäre Systeme und gesellschaftliche Ungerechtigkeiten entlarven.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Zitat von Hannah Arendt über das moralische Argument des kleineren Übels und seine GefahrenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Bei ihrer moralischen Rechtfertigung hat vornehmlich das Argument des kleineren Übels eine Rolle gespielt. Wenn man mit zwei Übeln konfrontiert werde, so lautet das Argument, dann sei man verpflichtet, das kleinere von beiden zu wählen, wo hingegen es unverantwortlich sei, die Wahl rundweg abzulehnen. Die Schwäche dieses Argumentes bestand schon immer darin, dass diejenigen, die das kleinere Übel wählen, rasch vergessen, dass sie sich für ein Übel entscheiden [...] Die Hinnahme des kleineren Übels wird bewusst dazu benutzt, die Beamten wie auch die Bevölkerung im allgemeinen daran zu gewöhnen, das Übel an sich zu akzeptieren." Hannah Arendt
Zitat von Fritz Bauer über die Bereitschaft zum Nein gegenüber staatlichem UnrechtCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Die gewiss aufwühlende, aber entscheidende Lehre unserer Prozesse gebietet aber die Bereitschaft zum eindeutigen Nein gegenüber staatlichem Unrecht. Die Prozesse verlangen, dass die Menschen auf private und familiäre Vorteile verzichten und auch zu persönlichen Opfern bereit sind, wenn von ihnen gefordert wird, Böses zu tun oder zu tolerieren, mag auch der Staat es sein, der sich zum Anwalt des Bösen macht." Fritz Bauer