„Wenn ich morgens manchmal durch den Pressespiegel meines Hauses blättere, habe ich das Gefühl: Der Meinungskorridor war schon mal breiter. Es gibt eine erstaunliche Homogenität in deutschen Redaktionen, wenn sie Informationen gewichten und einordnen. Der Konformitätsdruck in den Köpfen der Journalisten scheint mir ziemlich hoch.“

Frank-Walter Steinmeier kritisiert die Homogenität deutscher Medien und den hohen Konformitätsdruck bei Journalisten. Erfahre mehr!

Dieses Zitat eröffnet einen kritischen Blick auf die Medienlandschaft und betont die Bedeutung von Vielfalt und Meinungsfreiheit in der Presse.

Frank-Walter Steinmeier ist ein deutscher Politiker und Staatsmann, derzeit Bundespräsident Deutschlands.

Translation or original: 🇺🇸Click here


3.0
/ 5

i

Zitat von Frank-Walter Steinmeier über den Konformitätsdruck in deutschen Journalisten


Frank-Walter Steinmeier über Konformitätsdruck in deutschen Medien – Überraschende Einsichten!

Frank-Walter Steinmeier ist ein deutscher Politiker (SPD), der seit 2017 als Bundespräsident der Bundesrepublik Deutschland amtiert. Zuvor war er unter anderem Außenminister und Bundeskanzler-Kandidat seiner Partei.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Zitat von Walter Lippmann über das Auseinanderdriften von öffentlicher Meinung und veröffentlichter MeinungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Das Auseinanderdriften von öffentlicher Meinung und veröffentlichter Meinung entsteht, wenn die Auswahlregeln der gleichgeschalteten Journalisten weitgehend übereinstimmen. Dadurch kommt eine Konsonanz der Berichterstattung zustande, die auf das Publikum wie eine Bestätigung wirkt (alle sagen es, also muss es stimmen). Das installiert eine Stereotypen-gestützte Pseudoumwelt in den Köpfen des Publikums." Walter Lippmann
Zitat von Nassim Nicholas Taleb über die Kluft zwischen Journalisten und Öffentlichkeit und Skin in the GameCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Dass eine Kluft besteht zwischen Journalisten und der Öffentlichkeit, zeigt sich vor allem darin, dass Erstere sehr viel mehr an der Meinung ihrer Kollegen interessiert sind als am Urteil ihrer Leser. Man vergleiche das mit einem gesunden System, beispielsweise demjenigen von Restaurants. Wie wir [...] gesehen haben, ist Restaurantbesitzern die Meinung ihrer Gäste wichtig, nicht diejenige von anderen Restaurantbesitzern, wodurch die Restaurantbesitzer bei dem bleiben, was ihre Aufgabe ist; es wird verhindert, dass die Branche sich insgesamt von den Interessen der Gäste wegbewegt. Außerdem entsteht durch Skin in the Game Diversität, und Monokultur wird verhindert. Wirtschaftliche Unsicherheit verschlimmert die Lage. Journalisten arbeiten momentan in der denkbar unsichersten Berufssparte: Die Mehrheit lebt von der Hand in den Mund, und eine Ächtung durch Kollegen wäre tödlich. Dadurch werden sie zu leichten Opfern für manipulative Lobbyisten, wie man es im Zusammenhang mit genverändernden Organismen (GVO), den Kriegen in Syrien und anderem mehr gesehen hat. Wenn Sie in diesem Beruf etwas Unpopuläres über den Brexit, GVOs oder Putin sagen, sind Sie erledigt. Das ist das genaue Gegenteil von Berufssparten, in denen Mitläufertum bestraft wird." Nassim Nicholas Taleb
Zitat von Mike Nichols über die Kontrolle der Medienwelt durch wenige PersonenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Eine Handvoll Menschen kontrollieren die Medien der Welt. Derzeit sind es etwa noch sechs solcher Menschen, bald werden es nur noch vier sein – und es wird dann alles erfassen: alle Zeitungen, alle Magazine, alle Filme, alles Fernsehen. Es gab einmal eine Zeit, da gab es verschiedene Meinungen, Haltungen in den Medien. Heute gibt es nur eine Meinung, die zu formen vier, fünf Tage dauert – dann ist sie jedermanns Meinung." Mike Nichols
Prof. Dr. Michael Meyen spricht über die Macht der Medien und die Rolle der Nachrichten in der GesellschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Bei Vorträgen habe ich immer wieder gemerkt, dass es gut ist, diese Selbstverständlichkeit klarzustellen: Nein, die Nachrichten sind kein Spiegel der Wirklichkeit, nicht einmal ein schlechter. Wenn wir Leitmedien nutzen, dann beobachten wir Definitionsmachtverhältnisse. Wer bringt seine Themen, seine Sicht der Dinge in die Öffentlichkeit? Wen kann ich gefahrlos zitieren, auf wen oder was kann oder muss ich mich berufen? Welche Begriffe sind angemessen und welche nicht? Wenn die Leitmedien sagen, dass es einen Virus und eine Krankheit gibt, vor denen ich Angst haben sollte, dann muss ich das ernst nehmen, weil es die ernst nehmen, die über mein Leben entscheiden. Ich kann zwar das Gegenteil behaupten und die Definitionsmacht attackieren, muss dann aber damit rechnen, jede Reputation zu verlieren (Wendler, Hildmann), versetzt zu werden (wie Friedrich Pürner, bis November 2020 Leiter des Gesundheitsamtes im Kreis Aichach-Friedberg) oder aus wichtigen Gremien zu fliegen (wie Christoph Lütge im Februar 2021 aus dem bayerischen Ethikrat), ohne dass es öffentlichen Widerstand gibt." Prof. Dr. Michael Meyen
Zitat von Paul Sethe über Pressefreiheit und deren Abhängigkeit von ReichtumCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Pressefreiheit ist die Freiheit von zweihundert reichen Leuten, ihre Meinung zu verbreiten. Da die Herstellung von Zeitungen und Zeitschriften immer größeres Kapital erfordert, wird der Kreis der Personen, die Presseorgane herausgeben, immer kleiner. Damit wird unsere Abhängigkeit immer größer und immer gefährlicher. Es gibt Oasen in der deutschen Presse, in denen noch die Luft der Freiheit weht, aber wie viele von meinen Kollegen können das von sich sagen? Frei ist, wer reich ist. Das ist nicht von Karl Marx, sondern von Paul Sethe. Da Journalisten nicht reich sind, sind sie auch nicht frei." Paul Sethe
Zitat von Chris Hedges über den Verlust von Leidenschaft und Empörung im JournalismusCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Die Presse, oder zumindest der größte Teil von ihr, hat die Leidenschaft, die Empörung und das Sendungsbewusstsein verloren, die Reporter einst dazu brachten, sich der Autorität zu widersetzen und die Wahrheit zu sagen." Chris Hedges