„Der Drang, die Menschheit zu retten, ist fast immer nur ein falsches Deckmäntelchen für den Drang, zu herrschen.“

Henry Louis Mencken weist darauf hin, dass der Wunsch, die Menschheit zu retten, oft nur ein Deckmantel zur Machtausübung ist.

Mencken kritisiert die oft verborgenen Machtmotive hinter scheinbar altruistischem Handeln.

Henry Louis Mencken, im Amerikanischen meist H. L. Mencken, war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist, Literaturkritiker, Kolumnist, Satiriker und Kulturkritiker deutscher Herkunft.

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Zitat von Henry Louis Mencken über den Drang, die Menschheit zu retten


Der Drang, die Menschheit zu retten – Henry Louis Mencken

Henry Louis Mencken, im Amerikanischen meist H. L. Mencken (* 12. September 1880 in Baltimore, Maryland; † 29. Januar 1956 ebenda), war ein US-amerikanischer Schriftsteller und Journalist, Literaturkritiker, Kolumnist, Satiriker und Kulturkritiker.

Mencken war der Sohn des deutsch-amerikanischen Zigarrenfabrikanten August Mencken. Er entwickelte als Autodidakt außerordentliche schriftstellerische Fähigkeiten und gehörte neben Dorothy Parker und Walter Lippmann zu den bedeutendsten Journalisten der USA in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Bereits in den 1920er Jahren galt er dort als einer der einflussreichsten Literaturkritiker.

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Zitat von Henry Louis Mencken über den Drang nach Macht hinter dem Wunsch, die Menschheit zu rettenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Drang, die Menschheit zu retten, ist fast immer nur ein Deckmantel für den Drang, sie zu beherrschen. Macht ist das, was alle Messiasse wirklich suchen: nicht die Möglichkeit, zu dienen. Das gilt sogar für die frommen Brüder, die das Evangelium in fremde Gegenden tragen." Henry Louis Mencken
Zitat von C.S. Lewis über Tyrannei und moralische ÜberheblichkeitCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Von allen Tyranneien kann eine Tyrannei, die aufrichtig zum Wohle ihrer Opfer ausgeübt wird, die bedrückendste sein. Es wäre besser, unter Raubrittern zu leben als unter allmächtigen moralischen Wichtigtuern. Die Grausamkeit des Raubritters mag manchmal schlummern, seine Gier mag irgendwann gestillt sein; aber diejenigen, die uns zu unserem eigenen Wohl quälen, werden uns ohne Ende quälen, denn sie tun es mit dem Beifall ihres eigenen Gewissens. Sie kommen vielleicht eher in den Himmel, aber sie machen auch eher eine Hölle aus der Erde. Gerade diese Freundlichkeit ist eine unerträgliche Beleidigung. Gegen den eigenen Willen "geheilt" zu werden und von Zuständen geheilt zu werden, die wir nicht als Krankheit ansehen, bedeutet, auf eine Stufe mit denen gestellt zu werden, die das Alter der Vernunft noch nicht erreicht haben oder nie erreichen werden; mit Säuglingen, Schwachsinnigen und Haustieren eingestuft zu werden." C.S. Lewis