„Niels Bohr hatte Angst davor, daß die formale mathematische Struktur den physikalischen Kern des Problems verdecken könnte, und war jedenfalls überzeugt davon, daß die vollständige physikalische Aufklärung der mathematischen Formulierung unbedingt vorangehen müsse. Vielleicht war ich um jene Zeit schon in etwas höherem Maße als Bohr bereit, mich von den anschaulichen Bildern zu lösen und den Schritt in die mathematische Abstraktion zu tun. Jedenfalls spürte ich in den Formeln, die ich zusammen mit Kramers ausgearbeitet hatte, eine Mathematik am Werke, die gewissermaßen entfernt von den physikalischen Vorstellungen schon von selbst funktionierte. Von dieser Mathematik ging für mich eine magische Anziehungskraft aus, und ich war fasziniert von der Vorstellung, daß hier vielleicht die ersten Fäden eines riesigen Netzes von tiefliegenden Zusammenhängen sichtbar geworden seien.“

Erleben Sie Werner Heisenbergs faszinierendes Zitat zur Magie der Mathematik in der Physik und entdecken Sie die tiefen Zusammenhänge der Quantenmechanik.

Dieses Zitat zeigt Heisenbergs tiefe Faszination für die mathematische Abstraktion in der Physik und seinen Glauben an die verborgenen Vernetzungen hinter den Formeln – eine Inspiration für das Forschen und Denken jenseits der greifbaren Modelle.

Werner Heisenberg war ein deutscher Physiker und Nobelpreisträger, bekannt als einer der Begründer der Quantenmechanik.

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Zitat von Werner Heisenberg über die magische Anziehungskraft der Mathematik in der Physik


Werner Heisenberg Zitate: Die Magie der Mathematik in der Physik entdecken

Werner Heisenberg (1901–1976) war ein bedeutender deutscher Physiker, der als einer der Begründer der Quantenmechanik gilt. Für seine Arbeiten auf diesem Gebiet erhielt er 1932 den Nobelpreis für Physik. Heisenberg trug wesentlich zum Verständnis der atomaren Struktur und der physikalischen Grundlagen der Quantenmechanik bei.

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Zitat von Stephen W. Hawking über die Grenzen der Newtonschen Gravitation und die QuantenmechanikCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Wir können noch nicht einmal exakte Lösungen für die Bewegung dreier Körper in Newtons Gravitationstheorie finden und die Schwierigkeiten wachsen mit der Zahl der Körper und der Komplexität der Theorie. [...] Da die Strukturen der Moleküle und ihre wechselseitigen Reaktionen allen chemischen und biologischen Prozessen zugrunde liegen, ermöglicht uns die Quantenmechanik im Prinzip, innerhalb der von der Unschärferelation gesetzten Grenzen nahezu alles vorherzusagen, was wir um uns herum wahrnehmen. [...] In der Praxis sind jedoch die Berechnungen bei Systemen, die mehr als einige wenige Elektronen enthalten, so kompliziert, daß wir sie nicht mehr durchführen können." Stephen W. Hawking
Zitat von Otto Jung über das Geheimnis der Gravitation und wissenschaftliche Unkenntnis der SchwerkraftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Für das was ich hier sagen möchte, ist die Kenntnis des Buchinhalts aber nicht unbedingt erforderlich, weil es dabei um leicht nachvollziehbare Sachverhalte geht, die Ursache und Wesen der Gravitation betreffen. Der Kraft, die alles auf den Boden drückt und sich dauerhaft nicht so leicht für Antriebszwecke einspannen lässt. Die alle Himmelskörper in ihre Umlaufbahn zwingt und unser gesamtes Weltall zusammenhält. Wie die Gravitation das Kunststück bewerkstelligt, das die Voraussetzungen für unser irdisches Leben begründet, kann die Wissenschaft bis heute nicht erklären. Sie hat hier nur eine Reihe konkurrierender Modellvorstellungen anzubieten. Auch das Wesen der Gravitation ist ihr weitgehend unbekannt. So sagte seinerzeit schon Sir Isaak Newton (1643-1727): „Ich habe nun die Himmelserscheinungen und die Meeresgezeiten aufgrund der Schwerkraft erklärt, die Ursache der Eigenschaften der Schwerkraft konnte ich bis jetzt nicht aus den Erscheinungen ableiten." Daran hat sich nichts geändert. Einer der es wissen muss, weil er täglich mit dem Problem ihrer Überwindung zu kämpfen hatte, der ehemals stellvertretende Chefingenieur der Flugzeug-Motoren-Werke von Rolls-Royce, A. V. Cleaver brachte es so auf den Punkt, ich zitiere wörtlich: „Schwerkraft ist wirklich ein höchst mysteriöses und schwer fassliches Phänomen. Es erscheint fraglich, ob viele Menschen, sogar technisch geschulte Leute, sich darüber im klaren sind, wie berechtigt diese Behauptung ist, oder ob sie die Verschwörung des Schweigens bemerken, mit der die Schwerkraft in den meisten Lehrbüchern der Physik behandelt wird. Man wird dabei beinahe an ein polynesisches Tabu erinnert oder an die Viktorianische Einstellung bestimmten Themen gegenüber wie Sex oder bestimmter Körperorgane und -funktionen, die als nicht ganz artig angesehen wurden. Der Student lernt, dass sich alle Körper gegenseitig anziehen, er lernt, dass die Stabilität des Weltalls dadurch bestimmt wird und die Gleichungen der Newtonschen Gesetze beschreiben ihre Wirkungen. Gleichwohl - es sei denn, er ist ein spezialisierter, graduierter Student der reinen Physik - wird ihm dennoch zugemutet, dass er die alte Idee von der „Wirkung auf Entfernung“ akzeptiert und es ist ziemlich unwahrscheinlich, dass einer seiner Lehrer seine Aufmerksamkeit auf unsere völlige Unkenntnis der physikalischen Beziehungen zwischen der Schwerkraft und anderen Erscheinungen lenkt, einfach, weil wir nichts darüber wissen und weil die akademische Welt es offensichtlich vorzieht, diese Tatsache nicht in die Welt zu posaunen!"" Otto Jung
Zitat von Bjørn Ekeberg über das kosmologische Paradigma und mathematische VereinheitlichungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Kern des heutigen kosmologischen Paradigmas ist, dass wir, um eine mathematisch einheitliche Theorie zu erhalten, die für das gesamte Universum gilt, akzeptieren müssen, dass 95 Prozent unseres Kosmos aus völlig unbekannten Elementen und Kräften bestehen, für die wir keinerlei empirische Beweise haben. Damit ein Wissenschaftler von diesem Bild überzeugt sein kann, bedarf es eines außergewöhnlichen Glaubens an die Kraft der mathematischen Vereinheitlichung." Bjørn Ekeberg