„Wir hatten gelernt, Dinge zu erfinden, und die Frage, warum wir Dinge erfinden, trat in den Hintergrund. Die Vorstellung, dass alles, was machbar ist, auch getan werden sollte, entstand im 19. Jahrhundert. Und damit einher ging ein tiefes Vertrauen in all die Prinzipien, auf denen der Erfolg von Erfindungen beruht: Objektivität, Effizienz, Fachwissen, Standardisierung, Messbarkeit und Fortschritt. Man kam auch zu der Überzeugung, dass der Motor des technologischen Fortschritts am effizientesten läuft, wenn Menschen nicht als Kinder Gottes oder gar als Bürger, sondern als Konsumenten – also als Märkte – betrachtet werden.“

Neil Postman reflektiert, wie technischer Fortschritt und Konsumdenken die Sicht auf Menschen und Erfindungen prägen.

Dieser Ausschnitt beleuchtet die ethischen Fragen hinter technischen Erfindungen und die Veränderung der Sicht auf den Menschen als Konsumenten.

Neil Postman war ein amerikanischer Medienkritiker, Autor und Pädagoge, bekannt für seine Analyse der Auswirkungen von Massenmedien, insbesondere Fernsehen, auf die Gesellschaft.

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Zitatbild von Neil Postman über technologischen Fortschritt und die Betrachtung des Menschen als Konsument


Technologischer Fortschritt und Konsumentenblickwinkel – Neil Postman

Neil Postman (1931–2003) war ein US-amerikanischer Mediensoziologe, Kulturkritiker und Autor. Er lehrte Kommunikation an der New York University und ist vor allem bekannt für seine Bücher über Medienkritik wie „Amusing Ourselves to Death“, in denen er die Auswirkungen des Fernsehens auf die öffentliche Kommunikation und Bildung analysiert.

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