„Wenn ein Mensch mein Diener, Agent oder Anwalt ist, bin ich im Rahmen der ihm von mir übertragenen Vollmacht notwendigerweise verantwortlich für alle seine Handlungen. Wenn ich ihm, als meinem Agenten, entweder absolute oder irgendeine Macht über Personen oder Besitztümer anderer Menschen als mir selbst übertragen habe, bin ich dadurch notwendigerweise gegenüber diesen Personen verantwortlich für jeden Schaden, den er ihnen zugefügt hat, solange er innerhalb des Rahmens der Machtbefugnis wirkt, die ich ihm gewährt habe. Kein Individuum jedoch, das in seiner Person oder seinem Eigentum durch Handlungen des Kongresses geschädigt worden sein mag, kann sich an die individuellen Wähler wenden und sie für diese Handlungen ihrer sogenannten Agenten oder Repräsentanten zur Verantwortung ziehen. Diese Tatsache beweist, dass diese anmaßenden Agenten des Volkes - von uns allen - in Wirklichkeit die Agenten von niemandem sind.“

Lysander Spooner enthüllt die wahre Verantwortung von Agenten und Repräsentanten – Warum politische Macht oft niemandem wirklich gehört.

Dieses Zitat offenbart die fundamentale Kritik an politischer Verantwortung und Repräsentation. Es fordert dazu auf, die wahren Verantwortlichen zu hinterfragen und die Illusion der Demokratie kritisch zu betrachten.

Lysander Spooner war ein amerikanischer Anarchist, Rechtsphilosoph und Unternehmer des 19. Jahrhunderts, bekannt für seine libertären Schriften und seine Kritik an staatlicher Gewalt.

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Zitat von Lysander Spooner über die Verantwortung von Agenten und Repräsentanten


Lysander Spooner Zitat: Die wahre Verantwortung von Agenten und Repräsentanten enthüllt!

Lysander Spooner (1808–1887) war ein amerikanischer Anwalt, Unternehmer, politischer Philosoph und Abolitionist, der als einer der bedeutendsten Individualanarchisten gilt. Er schrieb umfangreich über Recht, Freiheit und die Grenzen staatlicher Macht, und setzte sich für individuelle Rechte und gegen Sklaverei ein.

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Zitat von Lysander Spooner über Freiheit und staatliche ZwangsvollstreckungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es ist wahr, dass die Theorie unserer Verfassung lautet, dass alle Steuern freiwillig gezahlt werden; dass unsere Regierung eine Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit ist, die von den Menschen freiwillig untereinander abgeschlossen wird; dass jeder Mensch einen freien und rein freiwilligen Vertrag mit allen anderen schließt, die Parteien der Verfassung sind, um so viel Geld für so viel Schutz zu zahlen, wie er es mit jeder anderen Versicherungsgesellschaft tut; und dass er genauso frei ist, nicht geschützt zu werden und keine Steuer zu zahlen, wie er eine Steuer zahlt und geschützt wird. Aber diese Theorie unserer Regierung ist ganz anders als die praktische Tatsache. Tatsache ist, dass die Regierung wie ein Wegelagerer zu einem Menschen sagt: Ihr Geld oder Ihr Leben. Und viele, wenn nicht sogar die meisten, Steuern werden unter dem Zwang dieser Drohung gezahlt. In der Tat lauert die Regierung einem Mann nicht an einem einsamen Ort auf oder überfällt ihn am Straßenrand, ihm die Pistole an den Kopf haltend und ihm die Taschen durchsuchend. Aber der Raub ist trotzdem ein Raub, und er ist viel niederträchtiger und schändlicher. Der Wegelagerer nimmt die Verantwortung, die Gefahr und die Kriminalität seiner eigenen Handlung auf sich selbst. Er tut nicht so, als hätte er einen rechtmäßigen Anspruch auf dein Geld oder als beabsichtige er, es zu deinem eigenen Vorteil einzusetzen. Er tut nicht so, als sei er etwas anderes als ein Räuber. Er hat sich nicht genug Dreistigkeit angeeignet, um zu behaupten, dass er lediglich ein „Beschützer“ sei und dass er anderer Leute Geld gegen ihren Willen nur nimmt, damit er jene narrhaften Reisenden „beschützen“ kann, die meinen, sich selbst schützen zu können, oder die für sein spezielles Schutzsystem kein Verständnis haben. Er ist zu vernünftig, um solche Behauptungen aufzustellen. Darüber hinaus lässt er dich machen, was du willst, sobald er dein Geld genommen hat. Er besteht nicht darauf, dich gegen deinen Willen auf der Strasse zu begleiten unter der Annahme, dein rechtmäßiger „Souverän“ zu sein aufgrund des Schutzes, den er dir gibt. Er „beschützt“ dich nicht ständig, indem er dir befiehlt, dich zu verbeugen und ihm zu dienen; indem er dich verpflichtet, dieses zu tun und jenes zu lassen; indem er dir noch mehr Geld raubt, sooft ihm danach ist oder es ihm Vergnügen bereitet; und indem er dich als Rebellen brandmarkt, als Verräter, als Landesfeind und dich niederschießt ohne Gnade, solltest du seine Autorität in Frage stellen oder sich seinen Forderungen widersetzen. Er ist zu sehr Gentleman, um sich derartiger Angebereien, Beleidigungen und Schurkereien schuldig zu machen. Kurz, er versucht nicht, abgesehen von seiner Räuberei, dich zu seinem Tölpel oder Sklaven zu machen. Lysander Spooner in Kein Landesverrat – Die Verfassung besitzt keine Autorität" Lysander Spooner
Zitat von Joost A.M. Meerloo über Freiheit, Macht und DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Freiheit kann niemals vollständig durch Regeln und Gesetze geschützt werden. Sie hängt ebenso sehr vom Mut, der Integrität und der Verantwortung eines jeden von uns ab wie von diesen Eigenschaften der Regierenden. Jeder Charakterzug in uns und unseren Führern, der auf eine passive Unterwerfung unter die bloße Macht hinweist, verrät die demokratische Freiheit. In unserem amerikanischen System der demokratischen Regierung dienen drei verschiedene mächtige Zweige der gegenseitigen Kontrolle: die Exekutive, die Legislative und die Judikative. Doch wenn es keinen Willen gibt, den Eingriff in die Macht einer der drei Gewalten durch eine der anderen zu verhindern, kann auch dieses System der Kontrolle degenerieren." Joost A.M. Meerloo
Zitat von Alexis de Tocqueville über die neue Art der Unterdrückung in demokratischen NationenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ich denke also, dass die Art der Unterdrückung, von der die demokratischen Nationen bedroht sind, mit nichts vergleichbar ist, was jemals zuvor in der Welt existierte: unsere Zeitgenossen werden in ihrem Gedächtnis keinen Prototyp dafür finden. Ich bemühe mich, einen Ausdruck zu wählen, der die ganze Vorstellung, die ich mir davon gemacht habe, genau wiedergibt, aber vergeblich; die alten Worte "Despotismus" und "Tyrannei" sind unpassend: die Sache selbst ist neu; und da ich sie nicht benennen kann, muss ich versuchen, sie zu definieren." Alexis de Tocqueville
Zitat von Edward Mandell House über nationale Überwachung, soziale Sicherheit und KontrolleCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Schon bald werden alle Amerikaner verpflichtet sein, ihr biologisches Eigentum [= sich und ihre Kinder] in einem nationalen Überwachungssystem registrieren zu lassen, welches auf Basis des alten Pfandsystems funktioniert. Durch diese Methodik können wir die Leute zwingen, sich unserer Agenda zu unterwerfen, was unser Bürgschaftssystem zur Deckung unseres wertlosen Papiergelds verändern wird [=der Bürger wird selbst zur Sicherheit]. Jeder Amerikaner wird gezwungen sein, sich registrieren zu lassen oder aber darunter leiden keinen Job zu bekommen und erwerbsunfähig zu bleiben. Sie werden unser Pfandbesitz sein und wir werden das Pfandrecht an ihnen für immer behalten ‐ durch Anwendung des allgemeinen Handelsrechts unter dem System der ‚abgesicherten Bestandsbewegung‘. Dadurch, dass die Amerikaner unwissentlich oder unwillentlich ihre Frachtbriefe [=Geburtsurkunde=Pfandbrief=Eigentumstitel] bei uns abliefern, werden sie als bankrott und insolvent bewertet und durch Besteuerung immer ein wirtschaftlicher Sklave bleiben, abgesichert nur durch ihre eigene Bürgschaft. Sie werden ihrer Rechte beraubt und von uns mit einem Wert versehen, aus dem wir Kapital schlagen werden. Sie werden dumm wie zuvor bleiben, denn niemand in einer Million wird unsere Pläne durchschauen ‐ und wenn doch mal Einer oder Zwei dahintersteigen, dann wenden wir einfach „Glaubhafte Bestreitbarkeit“ (plausable deniability) an. Im Endeffekt ist dies der einzige logische Weg eine Regierung zu finanzieren: Wir versorgen die Registranten mit Pfandverschreibungen und Schuldgeld [Kredit‐ und Buchgeld, Hypotheken] und nennen das Beihilfen und Vorteilsleistung [=Sozialhilfe, Finanzierungen, Subventionen]. Das wird uns unweigerlich riesige Profite jenseits unserer Vorstellungskraft einbringen und jeder Amerikaner wird zwangsläufig zu diesem Betrug beitragen, den wir „Sozialversicherung“ nennen werden. Ohne es zu bemerken wird uns jeder Amerikaner gegenüber jeglichen Verlusten, die wir erleiden könnten, absichern, und so wird jeder Amerikaner unwissentlich unser Bediensteter sein, wenn auch ungern. Die Leute werden hilflos werden und ohne Hoffnung auf Erlösung [Schuldtilgung] sein ‐ und wir werden das hohe Amt [des Präsidenten] unserer Strohmann‐Firma [USA] dazu verwenden dieses Komplott gegen Amerika zu schüren." Edward Mandell House
Zitat von Llewellyn H. Rockwell Jr. über die Unmoral von Gewalt und Macht in Politik und GesellschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Wenn etwas für Sie oder mich falsch ist, ist es auch falsch für den Polizisten, den Soldaten, den Bürgermeister, den Gouverneur, den General, den Vorsitzenden der Fed, den Präsidenten. Diebstahl wird nicht akzeptabel, wenn sie es Besteuerung nennen, Geldfälschung, wenn sie es Geldpolitik nennen, Kidnapping, wenn sie es Wehrpflicht nennen, Massenmord, wenn sie es Außenpolitik nennen. Wir verstehen, dass es niemals akzeptabel ist, Gewalt oder die Androhung von Gewalt gegen Unschuldige auszuüben, sei es durch einen Straßenräuber oder einen Politiker." Llewellyn H. Rockwell Jr.
Zitat von Max Nordau über die politische Lage und Bürgersituation in EuropaCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Form, in der heute alle europäischen Staaten regiert werden, gestattet die Vergeudung der vom Bürger geforderten Leistungen an thörichte, leichtfertige und verbrecherische Unternehmungen. Die Laune einzelner Menschen, das selbstische Interesse verschwindend kleiner Minderheiten bestimmt nur zu häufig allein das Ziel, auf welches die Anstrengungen der Gesammtheit gerichtet werden. So arbeitet und blutet der einzelne Bürger, damit Kriege geführt werden, die sein Leben oder seinen Wohlstand zerstören, damit man Festungen, Paläste, Eisenbahnen, Häfen oder Kanäle baue, aus denen weder er noch neun Zehntel der Nation jemals den geringsten Nutzen ziehen werden, damit neue Ämter entstehen, welche die Staatsmaschine noch schwerfälliger, die Reibung ihrer Räder noch härter machen, in welchen er noch einen Theil seiner Zeit verlieren, noch ein Stück seiner Freiheit lassen wird, damit man Beamte hoch besolde, die keinen andern Zweck haben, als auf seine Kosten eine ornamentale Existenz zu führen und ihm das Dasein zu erschweren; er arbeitet und blutet mit einem Worte, um selbst sein Joch lastender und seine Ketten fester zu machen und um die Möglichkeit zu schaffen, von ihm noch mehr Arbeit und noch mehr Blut zu erhalten...." Max Nordau