„Es ist wahr, dass die Theorie unserer Verfassung lautet, dass alle Steuern freiwillig gezahlt werden; dass unsere Regierung eine Versicherungsgesellschaft auf Gegenseitigkeit ist, die von den Menschen freiwillig untereinander abgeschlossen wird; dass jeder Mensch einen freien und rein freiwilligen Vertrag mit allen anderen schließt, die Parteien der Verfassung sind, um so viel Geld für so viel Schutz zu zahlen, wie er es mit jeder anderen Versicherungsgesellschaft tut; und dass er genauso frei ist, nicht geschützt zu werden und keine Steuer zu zahlen, wie er eine Steuer zahlt und geschützt wird.

Aber diese Theorie unserer Regierung ist ganz anders als die praktische Tatsache. Tatsache ist, dass die Regierung wie ein Wegelagerer zu einem Menschen sagt: Ihr Geld oder Ihr Leben. Und viele, wenn nicht sogar die meisten, Steuern werden unter dem Zwang dieser Drohung gezahlt.

In der Tat lauert die Regierung einem Mann nicht an einem einsamen Ort auf oder überfällt ihn am Straßenrand, ihm die Pistole an den Kopf haltend und ihm die Taschen durchsuchend. Aber der Raub ist trotzdem ein Raub, und er ist viel niederträchtiger und schändlicher. Der Wegelagerer nimmt die Verantwortung, die Gefahr und die Kriminalität seiner eigenen Handlung auf sich selbst. Er tut nicht so, als hätte er einen rechtmäßigen Anspruch auf dein Geld oder als beabsichtige er, es zu deinem eigenen Vorteil einzusetzen. Er tut nicht so, als sei er etwas anderes als ein Räuber. Er hat sich nicht genug Dreistigkeit angeeignet, um zu behaupten, dass er lediglich ein „Beschützer“ sei und dass er anderer Leute Geld gegen ihren Willen nur nimmt, damit er jene narrhaften Reisenden „beschützen“ kann, die meinen, sich selbst schützen zu können, oder die für sein spezielles Schutzsystem kein Verständnis haben. Er ist zu vernünftig, um solche Behauptungen aufzustellen. Darüber hinaus lässt er dich machen, was du willst, sobald er dein Geld genommen hat. Er besteht nicht darauf, dich gegen deinen Willen auf der Strasse zu begleiten unter der Annahme, dein rechtmäßiger „Souverän“ zu sein aufgrund des Schutzes, den er dir gibt. Er „beschützt“ dich nicht ständig, indem er dir befiehlt, dich zu verbeugen und ihm zu dienen; indem er dich verpflichtet, dieses zu tun und jenes zu lassen; indem er dir noch mehr Geld raubt, sooft ihm danach ist oder es ihm Vergnügen bereitet; und indem er dich als Rebellen brandmarkt, als Verräter, als Landesfeind und dich niederschießt ohne Gnade, solltest du seine Autorität in Frage stellen oder sich seinen Forderungen widersetzen. Er ist zu sehr Gentleman, um sich derartiger Angebereien, Beleidigungen und Schurkereien schuldig zu machen. Kurz, er versucht nicht, abgesehen von seiner Räuberei, dich zu seinem Tölpel oder Sklaven zu machen.

Lysander Spooner in Kein Landesverrat – Die Verfassung besitzt keine Autorität“

Lysander Spooner enthüllt die brutale Realität staatlicher Zwangssteuern und fordert uns auf, über Freiheit und Autorität neu nachzudenken.

Dieses kraftvolle Zitat entlarvt auf prägnante Weise die Diskrepanz zwischen der idealistischen Vorstellung freiwilliger Steuern und der brutalen Realität staatlicher Zwangsausübung. Spooner fordert uns heraus, kritisch über die Natur von Autorität und Freiheit nachzudenken.

Lysander Spooner war ein amerikanischer Anarchist, Rechtsphilosoph und Unternehmer des 19. Jahrhunderts, bekannt für seine libertären Schriften und seine Kritik an staatlicher Gewalt.

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Zitat von Lysander Spooner über Freiheit und staatliche Zwangsvollstreckung


Lysander Spooner Zitate: Enthülle die Wahrheit über Freiheit und staatliche Zwangsvollstreckung

Lysander Spooner (1808–1887) war ein amerikanischer Anwalt, Unternehmer, politischer Philosoph und Abolitionist, der als einer der bedeutendsten Individualanarchisten gilt. Er schrieb umfangreich über Recht, Freiheit und die Grenzen staatlicher Macht, und setzte sich für individuelle Rechte und gegen Sklaverei ein.

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Zitat von Max Nordau über die politische Lage und Bürgersituation in EuropaCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Form, in der heute alle europäischen Staaten regiert werden, gestattet die Vergeudung der vom Bürger geforderten Leistungen an thörichte, leichtfertige und verbrecherische Unternehmungen. Die Laune einzelner Menschen, das selbstische Interesse verschwindend kleiner Minderheiten bestimmt nur zu häufig allein das Ziel, auf welches die Anstrengungen der Gesammtheit gerichtet werden. So arbeitet und blutet der einzelne Bürger, damit Kriege geführt werden, die sein Leben oder seinen Wohlstand zerstören, damit man Festungen, Paläste, Eisenbahnen, Häfen oder Kanäle baue, aus denen weder er noch neun Zehntel der Nation jemals den geringsten Nutzen ziehen werden, damit neue Ämter entstehen, welche die Staatsmaschine noch schwerfälliger, die Reibung ihrer Räder noch härter machen, in welchen er noch einen Theil seiner Zeit verlieren, noch ein Stück seiner Freiheit lassen wird, damit man Beamte hoch besolde, die keinen andern Zweck haben, als auf seine Kosten eine ornamentale Existenz zu führen und ihm das Dasein zu erschweren; er arbeitet und blutet mit einem Worte, um selbst sein Joch lastender und seine Ketten fester zu machen und um die Möglichkeit zu schaffen, von ihm noch mehr Arbeit und noch mehr Blut zu erhalten...." Max Nordau
Zitat von Samuel Edward Konkin III über Staatsgewalt, Steuer und VampirstaatCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Jedes Opfer der Staatsgewalt hat den Staat bis zu einem gewissen Grad verinnerlicht. Die jährliche Botschaft des Finanzamtes, dass die Einkommenssteuer von der "freiwilligen Einhaltung" abhängt, ist ironischerweise wahr. Sollte der Steuerzahler die Blutzufuhr gänzlich unterbrechen, würde der Vampirstaat hilflos zugrunde gehen, seine unbezahlte Polizei und Armee würden fast sofort desertieren und das Monster entmannen." Samuel Edward Konkin III
Zitat von Henry Louis Mencken über die Regierung als Vermittler bei der PlünderungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Regierung besteht aus einer Bande von Männern, die genau wie du und ich sind. Im Großen und Ganzen verfügen sie über keinerlei besondere Begabung für die Regierungsgeschäfte; sie haben lediglich ein Talent dafür, Ämter zu erlangen und zu behalten. Ihr wichtigstes Mittel zu diesem Zweck besteht darin, Gruppen ausfindig zu machen, die sich nach etwas sehnen, das sie nicht bekommen können, und ihnen zu versprechen, es ihnen zu geben. In neun von zehn Fällen ist dieses Versprechen nichts wert. Im zehnten Fall wird es eingelöst, indem A geplündert wird, um B zu befriedigen. Mit anderen Worten: Die Regierung ist ein Vermittler bei der Plünderung, und jede Wahl ist eine Art Vorab-Versteigerung gestohlener Güter." Henry Louis Mencken
Zitat von Alexis de Tocqueville über die neue Art der Unterdrückung in demokratischen NationenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ich denke also, dass die Art der Unterdrückung, von der die demokratischen Nationen bedroht sind, mit nichts vergleichbar ist, was jemals zuvor in der Welt existierte: unsere Zeitgenossen werden in ihrem Gedächtnis keinen Prototyp dafür finden. Ich bemühe mich, einen Ausdruck zu wählen, der die ganze Vorstellung, die ich mir davon gemacht habe, genau wiedergibt, aber vergeblich; die alten Worte "Despotismus" und "Tyrannei" sind unpassend: die Sache selbst ist neu; und da ich sie nicht benennen kann, muss ich versuchen, sie zu definieren." Alexis de Tocqueville
Zitat von Rose Wilder Lane über Staat, Freiheit und MachtCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Das Bild der wirtschaftlichen Revolution als letzter Schritt zur Freiheit war falsch, sobald ich mir diese Frage stellte. Denn in Wirklichkeit kann der Staat, die Regierung, nicht existieren. Es sind abstrakte Begriffe, die an ihrem Platz nützlich sind, so wie die Theorie der Minuszahlen in der Mathematik nützlich ist. In der realen Lebenserfahrung ist es jedoch unmöglich, etwas von nichts zu subtrahieren; wenn ein Geldbeutel leer ist, ist er leer, er kann keine minus zehn Dollar enthalten. Auf dieser Ebene der Wirklichkeit gibt es auch keinen Staat, keine Regierung. Was tatsächlich existiert, ist ein Mann oder ein paar Männer, die Macht über viele Menschen haben." Rose Wilder Lane