„Die Wege des Wandels werden von den Umständen jedes Landes, jedes Ortes und jeder Zeit bestimmt. Ich glaube nicht, dass arrogante Intellektuelle den Menschen vorschreiben sollten, welchen Weg sie einschlagen sollen. Ich denke, wir sollten den Menschen zuhören und sehen, in welche Richtung sich die Dinge entwickeln. Die Menschen gehen dorthin, wohin sie können, nicht dorthin, wohin sie wollen. Aber sie gehen!“

Eduardo Galeano über Wandel, gesellschaftliche Entwicklung und die Wege, die Menschen trotz begrenzter Handlungsspielräume einschlagen.

Eduardo Galeano verbindet in diesem Zitat gesellschaftliche Beobachtung mit einer Reflexion über Wandel, Handlungsspielräume und die Rolle der Menschen.

Eduardo Galeano war ein uruguayischer Schriftsteller und Journalist, bekannt für seine gesellschaftskritischen Werke.

Translation or original: 🇺🇸Click here


3.0
/ 5

Zitat-Authentizität
✔ Originalquelle bestätigt

i

Zitatbild von Eduardo Galeano über Wandel und gesellschaftliche Entwicklung


Eduardo Galeano über Wandel und gesellschaftliche Entwicklung

Eduardo Galeano (1940–2015) war ein bedeutender uruguayischer Schriftsteller und Journalist. Er wurde vor allem durch seine innovative und kritische Literatur bekannt, die politische und soziale Themen Lateinamerikas behandelt, darunter 'Die offenen Adern Lateinamerikas'.

0 Kommentare

Hinterlasse einen Kommentar

An der Diskussion beteiligen?
Hinterlasse uns deinen Kommentar!

Schreibe einen Kommentar

Zitat von Erich Fromm über Denken, Wissen und GlücklichseinCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Ja nun, ich glaube, wir sind viel weniger dumm, als es den Anschein hat. Wir werden dressiert zum Nichtdenken. Formeln werden eingetrichtert, die wir nachbeten. Aber ich glaube, wenn in der Gesellschaft unter den Menschen der Wunsch nach wirklichem Glücklichsein, nach wirklichem Wissen ganz erwachen würde – nach dem, was die Aufklärung genannt hat mit den Worten Kants: Sapere aude! Wage zu wissen! – und nicht Konserven mit Weisheit zu verspeisen, die jemand anders gekocht hat und die ausgegeben werden und dann sogar selbst erlebt werden, als ob ich so etwas gedacht hätte ... Ich glaube, da ließe sich ungeheuer viel ändern. Die Menschen sind gar nicht so dumm. Es ist aber gefährlich, nicht dumm zu sein. Denn wenn man nicht dumm ist, widerspricht man, kritisiert, äußert Meinungen, die unpopulär sind. Und aus Sicherheitsgründen ist es besser, sich dumm zu stellen." Erich Fromm
Zitatbild von Hans-Peter Dürr über gesellschaftliche Konformität und EffizienzCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Die Gesellschaft möchte, daß die Menschen auf festen Schienen fahren. Dann weiß man, wo sie in einer Stunde ankommen. Dies ist berechenbarer, als wenn sie zu Fuß gehen. Ein Drama, wenn sie auf halber Strecke einen Weg in den Wald einschlagen: Wo kommen wir dahin? Wo bleibt unsere Effizienz? Wo bleibt unsere Vormachtstellung auf dem Weltmarkt?" Hans-Peter Dürr
Bild mit Zitat von Wolfgang Streeck über die Macht der Märkte und politische OhnmachtCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Wir' entscheiden gar nichts. Das wird für uns entschieden: von den 'Märkten' und, in ihrem Gefolge, den Regierungen. Man muss schon sprachlich aufpassen, sich nicht in eine Verantwortung hineinzureden, die man gar nicht hat oder die einem grade abgenommen wird. 'Wir' müssen uns nicht überlegen, was wir denn lieber hätten, weil es darauf sowieso nicht ankommt. Fragen der Wirtschaftsordnung und der Verteilung der Wirtschaftsergebnisse werden heute von Gipfeltreffen und Zentralbankiers unter dem Druck der großen Unternehmen, insbesondere der Finanzbranche, entschieden. Etwas zu sagen haben werden 'wir' erst, wenn wir verstanden haben, dass wir grundsätzlich erst einmal nichts zu sagen haben." Wolfgang Streeck
Zitat von MOYO-Film über die Aktivierung des Kollektivbewusstseins und intellektuelle FreiheitCopyright © yoice.net – Quote Artwork
/
"Die Aktivierung des Kollektivbewusstseins ist wahrscheinlich eine der schwierigsten Aufgaben, die man versuchen kann, weil den Leuten größtenteils nicht bewusst ist, wie sehr ihr Denken von stillschweigenden Regeln bestimmt und als gegebene, angenommene Vorstellungen vorbestimmt wird, die, weil sie als selbstverständliche Wahrheit erscheinen, die Ideologie unsichtbar machen. Eine wirklich uneingeschränkte intellektuelle Debatte fühlt sich bedrohlich an, weil sie danach strebt aus diesem kognitiven Käfig auszubrechen. Schlimmer noch, dieser Käfig ist so heimtückisch, dass er sogar diejenigen beeinflusst, die sich bereits außerhalb des Mainstreams befinden. Menschen werden selten, wenn überhaupt, durch Argumente überzeugt. Diejenigen, die abweichende Meinungen übernehmen, tun das ,weil sie bereits von Natur aus dazu veranlagt waren und die Ereignisse einen Prozess bewirkt haben, durch den sie sich selbst treuer geworden sind." MOYO-Film