„Wir' entscheiden gar nichts. Das wird für uns entschieden: von den 'Märkten' und, in ihrem Gefolge, den Regierungen. Man muss schon sprachlich aufpassen, sich nicht in eine Verantwortung hineinzureden, die man gar nicht hat oder die einem grade abgenommen wird. 'Wir' müssen uns nicht überlegen, was wir denn lieber hätten, weil es darauf sowieso nicht ankommt. Fragen der Wirtschaftsordnung und der Verteilung der Wirtschaftsergebnisse werden heute von Gipfeltreffen und Zentralbankiers unter dem Druck der großen Unternehmen, insbesondere der Finanzbranche, entschieden. Etwas zu sagen haben werden 'wir' erst, wenn wir verstanden haben, dass wir grundsätzlich erst einmal nichts zu sagen haben.“

Wolfgang Streeck kritisiert die Macht der Märkte und zeigt auf, wie politische Mitbestimmung oft eine Illusion ist.

Ein kritischer Blick auf die Machtverhältnisse und die Illusion von Mitbestimmung in der Wirtschaft.

Wolfgang Streeck ist ein deutscher Soziologe.

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Wolfgang Streeck über Macht der Märkte und politische Ohnmacht

Wolfgang Streeck ist ein deutscher Soziologe und Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Er hat bedeutende Beiträge zur Soziologie und Gesellschaftsforschung geleistet und ist bekannt für seine Arbeit zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen.

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Zitat von Tony Cartalucci über die globale Macht und den Einfluss großer Konzerne und FinanziersCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Diese Organisationen vertreten die kollektiven Interessen der größten Konzerne der Welt. Sie beschäftigen nicht nur Heerscharen von Politikern und Forschern, um ihre Agenda zu formulieren und intern einen Konsens zu erzielen, sondern nutzen auch ihre massive Anhäufung von ungerechtfertigtem Einfluss in den Medien, der Industrie und der Finanzwelt, um international einen selbstsüchtigen Konsens herzustellen. Zu glauben, dass diese Oligarchie aus Unternehmen und Finanziers ihre Agenda und ihr Schicksal den Launen der Wählermassen unterwerfen würde, ist bestenfalls naiv. Sie haben peinlich genau dafür gesorgt, dass die Waffen, das Öl, der Reichtum und die Macht immer in ihre eigenen Hände fließen, ganz gleich, wer in welchem Land ins Amt kommt. […] Die wirkliche Revolution wird beginnen, wenn wir die oben genannte Gleichung als die wahren Vermittler der Macht identifizieren und wenn wir beginnen, unsere Abhängigkeit von ihnen und ihren Einfluss auf uns systematisch aus unserem täglichen Leben zu entfernen. Die globale Oligarchie der Konzerne und Finanziers braucht uns, wir brauchen sie nicht, Unabhängigkeit von ihnen ist der Schlüssel zu unserer Freiheit." Tony Cartalucci
Zitat von Denis Healey darüber, wie Geld die Weltpolitik beeinflusstCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Große Ereignisse geschehen nicht zufällig. Sie sollen geschehen, egal ob sie nationale Probleme oder die Wirtschaft betreffen; und die meisten von ihnen werden von denen inszeniert und verwaltet, die die Geldbörse in der Hand halten." Denis Healey
Zitat von Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Tietmeyer über die Kontrolle der Finanzmärkte über PolitikerCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ich habe bisweilen den Eindruck, dass sich die meisten Politiker immer noch nicht darüber im Klaren sind, wie sehr sie bereits heute unter der Kontrolle der Finanzmärkte stehen und sogar von diesen beherrscht werden." Prof. Dr. Dr. h. c. mult. Hans Tietmeyer
Zitat von Prof. Rainer Mausfeld über unsichtbare Machtstrukturen und ihre Auswirkungen auf die DemokratieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Machtstrukturen, die entstanden sind, sind demokratisch nicht legitimiert und sie sind durch keinen Prozess der Wahl mehr abwählbar. Die wichtigsten Machtstrukturen unserer Gesellschaft sind dem Wähler gar nicht mehr zugänglich… man möchte nicht, dass der normale Bürger überhaupt weiß, dass sie existieren. Sie sollen im öffentlichen Diskussionsrahmen unsichtbar sein." Prof. Rainer Mausfeld
Zitat von Edward Bernays über unsichtbare Herrscher hinter öffentlichen MännernCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es gibt unsichtbare Herrscher, die über die Schicksale von Millionen bestimmen. Allgemein wird nicht erkannt, in welchem Ausmaß die Worte und Handlungen unserer einflussreichsten öffentlichen Männer von schlauen Personen hinter den Kulissen diktiert werden." Edward Bernays