„Die nationale Identität ist die letzte Bastion der Entrechteten. Doch die Bedeutung von Identität gründet sich heute auf Hass – auf Hass gegen diejenigen, die anders sind.“

Umberto Eco über nationale Identität, Ausgrenzung und den Hass gegenüber Menschen, die als anders wahrgenommen werden.

Umberto Eco reflektiert kritisch über nationale Identität, Ausgrenzung und die gesellschaftlichen Wurzeln von Hass.

Umberto Eco war ein italienischer Schriftsteller, Philosoph, Semiotiker und Universitätsprofessor.

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Umberto Eco über nationale Identität und Hass

Umberto Eco (1932–2016) war ein renommierter italienischer Schriftsteller, Philosoph, Semiotiker und Professor für Semiotik. Er ist besonders bekannt für seinen Roman "Der Name der Rose" und seine Arbeiten zur Kultur- und Medientheorie.

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Zitat von Jacques Élisée Reclus über Hass, Hoffnung und anarchistisches DenkenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Geschichte lässt die wohlbegründete Feststellung zu, dass die Politik des Hasses immer wieder Hass erzeugt und die allgemeine Situation in verhängnisvoller Weise erschwert, wenn nicht gar zum endgültigen Ruin führt. Wie viele Nationen gingen so zu Grunde. Unterdrücker ebenso wie Unterdrückte! Sollten wir auch dem Untergang geweiht sein? Ich hoffe, nein! Und diese Hoffnung verdanke ich auch dem anarchistischen Denken, das von Tag zu Tag mehr ans Licht dringt und die menschliche initiative erneuert." Jacques Élisée Reclus
Zitat von Harald Welzer über gesellschaftliche Ausgrenzung und genozidale ProzesseCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Im Ergebnis bedeuten diese normativen Veränderungen, dass eine Gruppe von Gesellschaftsmitgliedern sukzessive aus dem »Universum der allgemeinen Verbindlichkeit« ausgeschlossen wird, das für die Anderen, die Zugehörigen zur Mehrheitsgesellschaft, nach wie vor in Geltung ist, nun aber exklusiv wird. Dieser Vorgang ist, wie gesagt, die zentrale Voraussetzung für die Entstehung genozidaler Prozesse. Denn die Ausschließung verläuft über die Definition, dass die auszuschließende Gruppe an sich, und das heißt: jedes ihrer Mitglieder, eine Bedrohung für das Wohlergehen und letztlich für die Existenz der Mehrheitsgesellschaft ist – die dann folgerichtig ihr Heil darin erblickt, diese als bedrohlich wahrgenommene Gruppe unschädlich zu machen und, in letzter Konsequenz, zu vernichten. Deshalb geht allen bekannten Vernichtungsprozessen eine Definition der bedrohlichen Gruppe voraus, und dieser Definition schließt sich eine sich beschleunigende soziale, psychologische, materielle und juristische Deklassierung an, die die zunächst nur behauptete Andersartigkeit der ausgeschlossenen Gruppe zunehmend in eine von den Zeitgenossen gestaltete und gefühlte Realität überführt." Harald Welzer
Zitat von Alexander Grau zur engen Staatsraison und Wagenburgmentalität in DeutschlandCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Borniertheit als Staatsraison. Egal ob Impfpflicht, Energiewende oder gesellschaftspolitische Zwangsmaßnahmen: In Deutschland hält man engstirnig an jedem einmal eingeschlagenen Kurs fest, auch wenn er längst durch die Realität widerlegt wurde. Eine Ursache ist der herrschende Konsenskult, der jede geistige Beweglichkeit verdächtig macht. So ist eine fatale Wagenburgmentalität entstanden." Alexander Grau