„Angesichts der Tatsache, dass sieben Milliarden Menschen auf dieser Erde leben, gibt es natürlich auch eine gewisse Anzahl von Schwachköpfen oder Idioten, okay. Früher konnten sich diese Leute nur unter Freunden oder in der Kneipe nach zwei oder drei Gläsern etwas mitteilen, und sie redeten jeden Unsinn, und die Leute lachten. Jetzt haben sie die Möglichkeit, sich im Internet zu präsentieren. Und so haben wir im Internet neben den Beiträgen vieler interessanter und wichtiger Menschen – sogar der Papst schreibt auf Twitter – eine große Menge an Idioten.“

Umberto Eco über das Internet, die Sichtbarkeit beliebiger Meinungen und den Wandel des öffentlichen Diskurses.

Umberto Eco kommentiert die breite Sichtbarkeit beliebiger Meinungen im Internet und ihre Wirkung auf den öffentlichen Diskurs.

Umberto Eco war ein italienischer Schriftsteller, Philosoph, Semiotiker und Universitätsprofessor.

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Umberto Eco über Internet und öffentliche Meinungen

Umberto Eco (1932–2016) war ein renommierter italienischer Schriftsteller, Philosoph, Semiotiker und Professor für Semiotik. Er ist besonders bekannt für seinen Roman "Der Name der Rose" und seine Arbeiten zur Kultur- und Medientheorie.

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Zitat von Georg Schramm über Idioten und GesellschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Brauchen wir überhaupt diese demotivierten, desillusionierten Hauptschüler für das Wachstum? Nein! Jeder Dax-Konzern beweist in seinem Quartalsbericht, je weniger von solch wenig qualifizierten Leuten bei ihnen dabei sind, um so größer ist das Wachstum. Nein, wir brauchen sie nur als Konsumenten. Und wenn wir sie nur als Konsumenten brauchen, da kann doch ein gerüttelt Maß an Dummheit nur hilfreich sein. Wir züchten sie vielleicht! Überlegen sie mal einen Augenblick, dann lösen sich die ganzen Widersprüche auf; die Wut wird zwar noch größer, aber die intellektuelle Verwirrung lässt nach! […]Und was heißt das in einem Land, in dem gerade die Armut explodiert? Dass sie einen soliden Stand von Idioten heranzüchten. […] Auch die Verbraucherzentralen, vielleicht sogar in ihrem Bundesland, bekommen die Gelder zusammengestrichen. Auch keine Fehlentscheidung. Warum? Na, der Pöbel soll doch nicht nachdenken, zögern und vergleichen. Er soll den erstbesten Dreck kaufen, der angeboten wird in der Werbepause. […[ Wir brauchen Idioten, sonst frisst keiner Gammelfleisch." Georg Schramm
Zitat von Erich Fromm über Denken, Wissen und GlücklichseinCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ja nun, ich glaube, wir sind viel weniger dumm, als es den Anschein hat. Wir werden dressiert zum Nichtdenken. Formeln werden eingetrichtert, die wir nachbeten. Aber ich glaube, wenn in der Gesellschaft unter den Menschen der Wunsch nach wirklichem Glücklichsein, nach wirklichem Wissen ganz erwachen würde – nach dem, was die Aufklärung genannt hat mit den Worten Kants: Sapere aude! Wage zu wissen! – und nicht Konserven mit Weisheit zu verspeisen, die jemand anders gekocht hat und die ausgegeben werden und dann sogar selbst erlebt werden, als ob ich so etwas gedacht hätte ... Ich glaube, da ließe sich ungeheuer viel ändern. Die Menschen sind gar nicht so dumm. Es ist aber gefährlich, nicht dumm zu sein. Denn wenn man nicht dumm ist, widerspricht man, kritisiert, äußert Meinungen, die unpopulär sind. Und aus Sicherheitsgründen ist es besser, sich dumm zu stellen." Erich Fromm
Zitat von Prof. Cyril Höschl über geistige Schwäche und Intelligenz in der BevölkerungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ein Drittel der Menschen in diesem Land ist schwach im Geist. Einer von sieben Bürgern ist dumm oder dement oder ein Alkoholiker. Etwa die Hälfte der Bevölkerung des Landes hat unterdurchschnittliche Intelligenz. Diese Menschen, und es ist die Hälfte der Nation, entgehen der Vielfalt und Mehrdeutigkeit der Welt, und das, was von dieser Welt in ihren Augen übrig bleibt, kann in ziemlich einfache, meist antipolare Elemente unterteilt werden. Das wird manchmal als schwarz-weißes Denken bezeichnet." Prof. Cyril Höschl