„Wählen, könnte man sogar sagen, ist die vorletzte Zuflucht der politisch Ohnmächtigen. Die letzte Zuflucht besteht natürlich darin, einem Meinungsforscher seine Meinung mitzuteilen, der durch eine ausgedörrte Frage eine Version davon erhält, sie anschließend in einem Niagara ähnlicher Meinungen untergehen lässt und daraus – was sonst? – eine weitere Nachricht macht. So haben wir es hier mit einem großen Kreislauf der Ohnmacht zu tun: Die Nachrichten entlocken uns eine Vielzahl von Meinungen, mit denen wir nichts anfangen können, außer sie wiederum als weitere Nachrichten anzubieten – mit denen wir ebenfalls nichts anfangen können.“

Neil Postman beleuchtet die politische Ohnmacht und die Rolle der Medien bei der Meinungsbildung im demokratischen Prozess.

Neil Postman kritisiert die politische Ohnmacht und die Rolle der Medien im Meinungsbildungsprozess.

Neil Postman war ein amerikanischer Medienkritiker, Autor und Pädagoge, bekannt für seine Analyse der Auswirkungen von Massenmedien, insbesondere Fernsehen, auf die Gesellschaft.

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Zitatbild von Neil Postman über politische Ohnmacht, Wahlen und den Einfluss der Medien


Neil Postman über politische Ohnmacht und Medien

Neil Postman (1931–2003) war ein US-amerikanischer Mediensoziologe, Kulturkritiker und Autor. Er lehrte Kommunikation an der New York University und ist vor allem bekannt für seine Bücher über Medienkritik wie „Amusing Ourselves to Death“, in denen er die Auswirkungen des Fernsehens auf die öffentliche Kommunikation und Bildung analysiert.

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