„Die Planer geben vor, ihre Pläne seien wissenschaftlich und dass es diesbezüglich, unter anständigen Menschen mit guten Absichten, keine Meinungsverschiedenheiten geben kann. Jedoch gibt es so etwas wie ein "wissenschaftliches Soll" nicht. Die Wissenschaft dient der Bestimmung dessen, was ist. Sie kann niemals vorgeben was sein soll und welche Ziele die Menschen anstreben sollten. Es ist ein Fakt, dass Menschen sich in ihren Werturteilen nicht einig sind. Es ist unverschämt, sich selbst das Recht anzumaßen, die Pläne anderer Menschen zu überstimmen und sie zu zwingen, sich dem Plan des Planers zu unterwerfen.“

Ludwig von Mises erklärt, warum Wissenschaft keine normativen Soll-Vorgaben machen kann und die Freiheit des Individuums unantastbar ist.

Ein wichtiges Zitat, das die Grenzen der Wissenschaft bei normative Aussagen aufzeigt und die Bedeutung der individuellen Freiheit unterstreicht.

Ludwig von Mises war ein österreichischer Nationalökonom, Sozialphilosoph und einer der führenden Vertreter der Österreichischen Schule der Nationalökonomie.

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Zitat von Ludwig von Mises über die Grenzen der Wissenschaft bei Soll-Vorgaben


Ludwig von Mises Zitat: Warum Wissenschaft keine Soll-Vorgaben machen kann!

Ludwig von Mises (1881–1973) war ein bedeutender österreichischer Nationalökonom und Sozialphilosoph, bekannt für seine Arbeiten zur Österreichischen Schule der Nationalökonomie. Er beeinflusste maßgeblich die libertäre und freiheitliche Wirtschaftstheorie und war ein Kritiker des Sozialismus und Interventionismus.

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Zitat von Dwight D. Eisenhower über die Gefahr der Wissenschaftsbeherrschung und technokratischen EliteCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Aussicht auf eine Beherrschung der Wissenschaftler der Nation durch die Beschäftigung auf Bundesebene, die Zuteilung von Projekten und die Macht des Geldes ist allgegenwärtig und muss ernsthaft in Betracht gezogen werden. Doch wenn wir wissenschaftliche Entdeckungen respektieren, wie wir es tun sollten, müssen wir auch auf die gleiche und entgegengesetzte Gefahr achten, dass die öffentliche Politik selbst zur Gefangenen einer wissenschaftlich-technologischen Elite werden könnte. Es ist die Aufgabe der Staatskunst, diese und andere Kräfte, neue und alte, im Rahmen der Prinzipien unseres demokratischen Systems zu formen, auszubalancieren und zu integrieren - immer mit dem Ziel, die höchsten Ziele unserer freien Gesellschaft zu erreichen." Dwight D. Eisenhower
Zitat von Clive Staples Lewis über die Vorsicht vor Tyrannei durch Religion und WissenschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ich mag es nicht, wenn die Ansprüche der Regierung - die Gründe, auf denen sie meinen Gehorsam fordert - zu hoch angesetzt werden. Ich mag weder die magischen Anmaßungen des Medizinmanns noch das göttliche Recht der Bourbonen. Das liegt nicht nur daran, dass ich nicht an die Magie und an Bossuets Politique glaube. Ich glaube an Gott, aber ich verabscheue die Theokratie. Denn jede Regierung besteht aus bloßen Menschen und ist, streng genommen, ein Provisorium; wenn sie ihren Geboten "So spricht der Herr" hinzufügt, lügt sie, und zwar gefährlich. Aus demselben Grund fürchte ich die Regierung im Namen der Wissenschaft. So kommen Tyranneien zustande. In jedem Zeitalter werden die Männer, die uns unter ihrer Fuchtel haben wollen, wenn sie vernünftig sind, den Anspruch erheben, den die Hoffnungen und Ängste des jeweiligen Zeitalters am stärksten machen. Sie "kassieren ab". Es war die Magie, es war das Christentum. Jetzt wird es sicherlich die Wissenschaft sein. Vielleicht halten die wirklichen Wissenschaftler nicht viel von der "Wissenschaft" der Tyrannen - sie hielten auch nicht viel von Hitlers Rassentheorien oder Stalins Biologie. Aber sie können mundtot gemacht werden." Clive Staples Lewis
Zitat von Richard Feynman über Wissenschaft, Unfehlbarkeit und ExperimenteCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Von allen Fächern enthält allein die Wissenschaft die Lehre von der Gefahr des Glaubens an die Unfehlbarkeit der größten Lehrer der vorangegangenen Generation in sich (…) Wenn jemand sagt: „Die Wissenschaft lehrt dies und jenes“, so verwendet er das Wort falsch. Die Wissenschaft lehrt nichts, die Erfahrung lehrt es. Wenn man Ihnen sagt: „Die Wissenschaft hat dies und jenes gezeigt“, könnten Sie fragen: „Wie hat die Wissenschaft das gezeigt? Wie haben die Wissenschaftler es herausgefunden? Wie? Was? Wo?“ Es sollte nicht heißen „die Wissenschaft hat gezeigt“, sondern „dieses Experiment, dieser Effekt, hat gezeigt“. Und Sie haben das gleiche Recht wie jeder andere, wenn Sie von den Experimenten hören – aber seien Sie geduldig und hören Sie sich alle Beweise an – zu beurteilen, ob eine vernünftige Schlussfolgerung gezogen worden ist. (…) Die Experten, die Sie leiten, können sich irren. (…) Ich denke, wir leben in einem unwissenschaftlichen Zeitalter, in dem fast alle Kommunikationsmittel und das Fernsehen – Worte, Bücher und so weiter – unwissenschaftlich sind. Infolgedessen gibt es ein beträchtliches Maß an intellektueller Tyrannei im Namen der Wissenschaft." Richard Phillips Feynman
Rupert Sheldrake über Wissenschaftswahn und die verborgenen Grenzen der WissenschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Wissenschaftswahn ist der Glaube, dass die Wissenschaft schon heute grundlegend die Natur unserer Realität verstanden hat und lediglich noch die Details vervollständigt werden müssen. Ich glaube, das ist eine schwerwiegend fehlerhafte Sichtweise. Die meisten Leute reagieren zuerst mit Ungläubigkeit und Ablehnung, wenn sie das erste Mal diese Aussage hören. Wie sollte es denn tatsächlich irgendetwas geben, was noch erfolgreicher ist als die Wissenschaft? Sie hat uns Handys, Computer, Flugzeuge, fortschrittliche Formen der Chirurgie und vieles mehr gegeben. Wir haben heute riesige Vorteile durch die Wissenschaften und durch ihre technischen Anwendungsmöglichkeiten. Es sieht so aus, als gäbe es dort keinerlei Raum mehr für Fehler oder gar Wahnvorstellungen, und dennoch behaupte ich, dass im innersten Kern der heutigen Wissenschaften grundlegende Denkfehler und zweifelhafte Annahmen vorhanden sind und dass es innerhalb der Wissenschaften einen Konflikt gibt, der sie von ihrer eigentlichen Aufgabe abhält. Ich sehe die Wissenschaft als eine Methode der Ermittlung, als Werkzeug zur Erforschung und Erkundung der Realität. Aber es gibt noch eine andere Seite der Wissenschaften, nämlich Wissenschaft als Weltsicht oder gar als dogmatisches Glaubenssystem. Noch einmal: Die meisten Leute sind im ersten Moment schockiert, wenn ich nahelege, dass die Wissenschaft ein dogmatisches Glaubenssystem sein kann. Sie sagen dann so Sachen wie: "Hey, gerade die Wissenschaft ist doch das Einzige, was uns möglich ist, und unsere dogmatischen Glaubensmuster zu verlassen. Es ist die einzige Disziplin, die handfesten Beweisen, vollem Respekt, freier Forschung und offenem Denken hervorbringt." Nun, dies ist das Ideal der Wissenschaften, und das ist ein Ideal, welches ich auch Teile. Doch leider wird dieses Ideal in der Praxis meistens nicht auf diese Weise umgesetzt, wie es gepredigt wird. Innerhalb der Wissenschaften gibt es ein stark definiertes Korsett der Glaubenssätze, von denen die meisten Wissenschaftler nicht einmal ahnen, dass es sich dabei um Glaubenssätze handeln könnte. Sie glauben zwar, dass andere Leute Glaubenssätze haben – Christen, Buddhisten, Muslime und so weiter – aber sie selbst haben natürlich keinen Glauben, denn sie beschäftigen sich schließlich mit der wissenschaftlichen Wahrheit. Und diese Überzeugungen werden als solch feststehende, etablierte Wahrheiten angenommen, dass sie in der Regel nicht einmal diskutiert werden. Wenn man Wissenschaft studiert, sagen einem die Leute nicht einfach, welche Glaubenssätze man akzeptieren und welche Dinge man wissen muss. Man absorbiert diese Grundsätze einfach wie beim Vorgang der Osmose in der Biologie. Es handelt sich hierbei um Dinge, die mit einer solchen Selbstverständlichkeit behandelt werden, dass man einfach annimmt, sie müssen wahr sein. Die meisten Menschen außerhalb der wissenschaftlichen Welt nehmen an, dass sie wahr sein müssen, weil die Wissenschaft einfach so erfolgreich ist und dadurch heute auch ein enorm hohes Maß an Ansehen genießt." Rupert Sheldrake
Zitat von Aldous Huxley über wissenschaftliche Diktatur und soziale KontrolleCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Wenn die erste Hälfte des zwanzigsten Jahrhunderts die Ära der technischen Ingenieure war, so könnte die zweite Hälfte die Ära der sozialen Ingenieure sein – und das einundzwanzigste Jahrhundert wird, so vermute ich, die Ära der Weltkontrolleure, des wissenschaftlichen Kastensystems und der schönen neuen Welt sein. […] Die alten Diktatoren sind gestürzt, weil sie ihre Untertanen nicht mit genügend Brot, genügend Zirkus, genügend Wundern und Mysterien versorgen konnten. In einer wissenschaftlichen Diktatur wird die Erziehung wirklich funktionieren", mit dem Ergebnis, dass die meisten Männer und Frauen dazu heranwachsen werden, ihre Knechtschaft zu lieben und niemals von einer Revolution träumen werden. Es scheint keinen guten Grund zu geben, warum eine durch und durch wissenschaftliche Diktatur jemals gestürzt werden sollte." Aldous Huxley