„Denn in Ermangelung einer Debatte führt uneingeschränktes Äußern zu einer Verschlechterung der öffentlichen Meinung. Nach einer Art Greshamschem Gesetz wird das Rationalere vom weniger Rationalen verdrängt, und durchsetzen werden sich jene Ansichten, die von den leidenschaftlichsten Menschen mit dem stärksten Willen am entschiedensten vertreten werden. Aus diesem Grund kann die Freiheit der Rede niemals allein dadurch bewahrt werden, dass man sich gegen Eingriffe in die Freiheit der Presse, des Druckwesens, des Rundfunks oder des Films wehrt. Sie kann nur dadurch erhalten werden, dass man die Debatte fördert.“

Walter Lippmann über Redefreiheit, öffentliche Meinung und die Bedeutung einer offenen Debatte für rationale gesellschaftliche Urteile.

Walter Lippmann betont die Bedeutung einer offenen Debatte für die Qualität der öffentlichen Meinung und den Schutz der Redefreiheit.

Walter Lippmann war ein US-amerikanischer Journalist und politischer Kommentator, bekannt für seine Arbeiten zur öffentlichen Meinung und politischen Kommunikation.

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Walter Lippmann über die Bedeutung von Redefreiheit und öffentlicher Debatte


Walter Lippmann über Redefreiheit und öffentliche Meinung

Walter Lippmann (1889–1974) war ein prominenter amerikanischer Journalist, Medienkritiker und politischer Kommentator. Er prägte wesentliche Begriffe in der Medien- und Kommunikationswissenschaft, insbesondere zur Rolle der Massenmedien in der Demokratie. Sein Buch "Public Opinion" (1922) gilt als Klassiker der Medienkritik und politischer Philosophie.

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