„Die zeilenweise, sequenzielle und fortlaufende Form der gedruckten Seite verlor langsam ihre Bedeutung als Metapher dafür, wie Wissen erworben und wie die Welt verstanden werden sollte. Das „Wissen“ der Fakten erhielt eine neue Bedeutung, denn es bedeutete nicht mehr, dass man die Implikationen, Hintergründe oder Zusammenhänge verstand. Der telegrafische Diskurs ließ keine Zeit für historische Perspektiven und räumte dem Qualitativen keinen Vorrang ein. Für den Telegrafen bedeutete Intelligenz, von vielen Dingen zu wissen, nicht, über sie Bescheid zu wissen.“

Neil Postman beschreibt, wie der Umgang mit Wissen durch Medieneinflüsse oberflächlicher und fragmentierter wird.

Neil Postman kritisiert den oberflächlichen Umgang mit Wissen im Medienzeitalter.

Neil Postman war ein amerikanischer Medienkritiker, Autor und Pädagoge, bekannt für seine Analyse der Auswirkungen von Massenmedien, insbesondere Fernsehen, auf die Gesellschaft.

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Zitat von Neil Postman über Wissen, Medien und den telegrafischen Diskurs


Neil Postman über Wissen und Medien

Neil Postman (1931–2003) war ein US-amerikanischer Mediensoziologe, Kulturkritiker und Autor. Er lehrte Kommunikation an der New York University und ist vor allem bekannt für seine Bücher über Medienkritik wie „Amusing Ourselves to Death“, in denen er die Auswirkungen des Fernsehens auf die öffentliche Kommunikation und Bildung analysiert.

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