„Es scheint, als ob die Naturwissenschaft niemals in der Lage sein wird, den Vorhang vor dem Geheimnis der Schöpfung zu lüften. Für den Wissenschaftler, der im Glauben an die Vernunft gelebt hat, endet die Geschichte wie ein schlechter Traum. Er hat die Berge der Unwissenheit erklommen, er ist dabei, den höchsten Gipfel zu bezwingen, und als er sich über die letzte Felskante emporzieht, wird er von einer Schar Theologen begrüßt, die schon seit Jahrhunderten dort sitzen.“

Harald Lesch erklärt, warum Wissenschaft und Theologie oft an den Grenzen der Erkenntnis zusammentreffen – ein inspirierendes Zitat über Schöpfung und Wissen.

Dieses Zitat erinnert uns daran, dass Wissenschaft und Theologie unterschiedliche Wege sind, um die Geheimnisse des Lebens zu erforschen – oft stoßen sie aufeinander, wenn wir nach ultimativer Wahrheit suchen.

Harald Lesch ist ein deutscher Astrophysiker, Naturphilosoph und Wissenschaftskommunikator.

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Harald Lesch Zitat: Die Grenze zwischen Wissenschaft und Theologie faszinierend erklärt!

Harald Lesch ist Professor für Astrophysik an der Ludwig-Maximilians-Universität München. Er ist bekannt für seine zahlreichen Beiträge zur Wissenschaftskommunikation, insbesondere durch Fernsehsendungen wie 'alpha-Centauri' und diverse populärwissenschaftliche Bücher und Artikel.

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"Der Drang, die Menschheit zu retten, ist fast immer nur ein falsches Deckmäntelchen für den Drang, zu herrschen." Henry Louis Mencken
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"Der Mensch kann viele Rollen spielen und subjektiv überzeugt sein, dass jede von ihnen er selbst ist. Tatsächlich aber spielt er jede Rolle gemäß seinen Vorstellungen davon, was die Menschen um ihn herum von ihm erwarten. Und bei vielen Menschen, wenn nicht sogar bei den meisten, wird die wahre Persönlichkeit vollständig von der Pseudopersönlichkeit erstickt." Erich Fromm
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"Die Illusion, die Vergangenheit verstanden zu haben, nährt die weitere Illusion, man könne die Zukunft vorhersagen und kontrollieren. Diese Illusionen sind tröstlich – sie mindern die Angst, die wir empfinden würden, wenn wir die Unsicherheiten des Daseins wirklich anerkennen. Wir alle sehnen uns nach der beruhigenden Botschaft, dass Handlungen angemessene Folgen haben und Erfolg Weisheit sowie Mut belohnt. Viele Wirtschaftsbücher sind genau darauf zugeschnitten, dieses Bedürfnis zu erfüllen." Daniel Kahneman
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"Es ist besser von der Wahrheit geohrfeigt, als von der Lüge geküsst zu werden." Unbekannt
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"Zweifel ist der erste Schritt zur Erkenntnis; ohne ihn könnten wir nicht vorankommen. Zweifel bedeutet, dass wir unsere Überzeugungen hinterfragen und bereit sind, Neues zu lernen." Pierre Teilhard de Chardin
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"Ohne irgendeine Form von Zensur ist Propaganda im eigentlichen Sinne des Wortes unmöglich. Um Propaganda zu betreiben, muss es eine Barriere zwischen der Öffentlichkeit und dem Ereignis geben." Walter Lippmann
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"Wenn ein Kandidat für ein öffentliches Amt den Wählern gegenübersteht, trifft er nicht auf vernünftige Menschen; er trifft auf eine Menge von Menschen, deren Hauptmerkmal darin besteht, dass sie vollkommen unfähig sind, Ideen abzuwägen oder auch nur die elementarsten zu verstehen – Menschen, deren gesamtes Denken sich in Begriffen von Emotionen vollzieht, wobei ihre dominierende Emotion die Furcht vor dem ist, was sie nicht verstehen können. Angesichts dessen muss der Kandidat entweder mit dem Rudel bellen oder untergehen... Alle Chancen liegen bei dem Mann, der von Natur aus der hinterhältigste und mittelmäßigste ist." Henry Louis Mencken
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"Der erste Weg, etwas zu erkennen, ist natürlich die eigene Erfahrung. Du weißt, dass dein Wohnzimmer grün gestrichen ist, weil du dort gewesen bist und gesehen hast, dass es grün ist. (Auf Fragen wie: Woher weißt du, dass du nicht träumst oder verrückt bist, gehe ich hier nicht ein.) Ebenso weißt du, was ein Vogel ist, wie die Schwerkraft wirkt (im alltäglichen Sinne) und wie du zum nächsten Einkaufszentrum gelangst – alles durch unmittelbare Erfahrung. Der zweite Weg, Dinge zu erkennen, ist die Autorität. Das bedeutet, du verlässt dich auf eine Informationsquelle, die du für zuverlässig hältst, wenn dir eigene Erfahrung fehlt. So glaubt fast jeder, der eine Schule besucht hat, dass sich die Erde um die Sonne bewegt – obwohl nur sehr wenige erklären könnten, wie sich diese Bewegung überhaupt nachweisen lässt. Du verlässt dich auf Autorität, wenn du auf die Frage, ob du den Weg nach San Jose kennst, mit Ja antwortest und eine Karte hervorholst. Du könntest die Zuverlässigkeit der Karte prüfen, indem du sie zur Navigation nutzt – doch bis dahin vertraust du auf Autorität. Viele Menschen glauben, dass die Demokratie anderen Regierungsformen überlegen ist, obwohl sie nie unter einer anderen gelebt haben. Sie verlassen sich auf die Autorität von Lehrbüchern und Politikern – und vielleicht auf Beschreibungen davon, wie es in anderen Gesellschaften zugeht. Natürlich verfahren andere Gesellschaften ebenso, und die meisten ihrer Verteidiger stützen sich ebenfalls auf Autorität." Michael J. Behe
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"Wenn du den Menschen die Wahrheit sagen willst, bring sie zum Lachen – sonst bringen sie dich um." Oscar Wilde