„Jeder, der sich ernsthaft mit wissenschaftlicher Arbeit irgendeiner Art beschäftigt hat, weiß, dass über dem Eingangstor des Tempels der Wissenschaft die Worte stehen: Ihr müsst Glauben haben. Das ist eine Eigenschaft, auf die der Wissenschaftler nicht verzichten kann.“

Entdecke inspirierende Max Planck Zitate über den Glauben in der Wissenschaft und die Bedeutung von Vertrauen für den Fortschritt der Physik.

Dieses Zitat erinnert uns daran, dass Wissenschaft, trotz ihres objektiven Charakters, auch auf Vertrauen und Glauben in Prinzipien beruht, die nicht immer unmittelbar beweisbar sind.

Max Planck war ein deutscher Physiker und Nobelpreisträger, bekannt als Begründer der Quantentheorie. In den letzten Jahren seines Lebens beschäftigte er sich mit den philosophischen Fragen seines Weltbildes.

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Zitat von Max Planck über die Bedeutung von Glauben in der Wissenschaft


Max Planck Zitate: Warum Wissenschaft Glauben braucht – Inspirierende Erkenntnisse

Max Karl Ernst Ludwig Planck (1858–1947) war ein deutscher Physiker, der als Begründer der Quantentheorie gilt, die eine fundamentale Revolution in der Physik auslöste. Für seine Arbeiten wurde ihm 1918 der Nobelpreis für Physik verliehen. Neben seiner physikalischen Forschung wandte sich Planck in seinen letzten Lebensjahren vor allem philosophischen Grenzfragen zu und bejahte entschieden die Existenz Gottes, wobei er die Naturwissenschaft als ein Streben nach empirischer Erkenntnis Gottes ansah.

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Rupert Sheldrake über Wissenschaftswahn und die verborgenen Grenzen der WissenschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Wissenschaftswahn ist der Glaube, dass die Wissenschaft schon heute grundlegend die Natur unserer Realität verstanden hat und lediglich noch die Details vervollständigt werden müssen. Ich glaube, das ist eine schwerwiegend fehlerhafte Sichtweise. Die meisten Leute reagieren zuerst mit Ungläubigkeit und Ablehnung, wenn sie das erste Mal diese Aussage hören. Wie sollte es denn tatsächlich irgendetwas geben, was noch erfolgreicher ist als die Wissenschaft? Sie hat uns Handys, Computer, Flugzeuge, fortschrittliche Formen der Chirurgie und vieles mehr gegeben. Wir haben heute riesige Vorteile durch die Wissenschaften und durch ihre technischen Anwendungsmöglichkeiten. Es sieht so aus, als gäbe es dort keinerlei Raum mehr für Fehler oder gar Wahnvorstellungen, und dennoch behaupte ich, dass im innersten Kern der heutigen Wissenschaften grundlegende Denkfehler und zweifelhafte Annahmen vorhanden sind und dass es innerhalb der Wissenschaften einen Konflikt gibt, der sie von ihrer eigentlichen Aufgabe abhält. Ich sehe die Wissenschaft als eine Methode der Ermittlung, als Werkzeug zur Erforschung und Erkundung der Realität. Aber es gibt noch eine andere Seite der Wissenschaften, nämlich Wissenschaft als Weltsicht oder gar als dogmatisches Glaubenssystem. Noch einmal: Die meisten Leute sind im ersten Moment schockiert, wenn ich nahelege, dass die Wissenschaft ein dogmatisches Glaubenssystem sein kann. Sie sagen dann so Sachen wie: "Hey, gerade die Wissenschaft ist doch das Einzige, was uns möglich ist, und unsere dogmatischen Glaubensmuster zu verlassen. Es ist die einzige Disziplin, die handfesten Beweisen, vollem Respekt, freier Forschung und offenem Denken hervorbringt." Nun, dies ist das Ideal der Wissenschaften, und das ist ein Ideal, welches ich auch Teile. Doch leider wird dieses Ideal in der Praxis meistens nicht auf diese Weise umgesetzt, wie es gepredigt wird. Innerhalb der Wissenschaften gibt es ein stark definiertes Korsett der Glaubenssätze, von denen die meisten Wissenschaftler nicht einmal ahnen, dass es sich dabei um Glaubenssätze handeln könnte. Sie glauben zwar, dass andere Leute Glaubenssätze haben – Christen, Buddhisten, Muslime und so weiter – aber sie selbst haben natürlich keinen Glauben, denn sie beschäftigen sich schließlich mit der wissenschaftlichen Wahrheit. Und diese Überzeugungen werden als solch feststehende, etablierte Wahrheiten angenommen, dass sie in der Regel nicht einmal diskutiert werden. Wenn man Wissenschaft studiert, sagen einem die Leute nicht einfach, welche Glaubenssätze man akzeptieren und welche Dinge man wissen muss. Man absorbiert diese Grundsätze einfach wie beim Vorgang der Osmose in der Biologie. Es handelt sich hierbei um Dinge, die mit einer solchen Selbstverständlichkeit behandelt werden, dass man einfach annimmt, sie müssen wahr sein. Die meisten Menschen außerhalb der wissenschaftlichen Welt nehmen an, dass sie wahr sein müssen, weil die Wissenschaft einfach so erfolgreich ist und dadurch heute auch ein enorm hohes Maß an Ansehen genießt." Rupert Sheldrake
Zitat von Richard Charles Lewontin über Wissenschaft und MaterialismusCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Unsere Bereitschaft, wissenschaftliche Behauptungen zu akzeptieren, die dem gesunden Menschenverstand widersprechen, ist der Schlüssel zum Verständnis des tatsächlichen Konflikts zwischen Wissenschaft und dem Übernatürlichen. Wir stellen uns auf die Seite der Wissenschaft – trotz der offensichtlichen Absurdität einiger ihrer Konstrukte, trotz ihres Versagens, viele ihrer extravaganten Versprechen in Bezug auf Gesundheit und Leben einzulösen, und trotz der Toleranz der wissenschaftlichen Gemeinschaft gegenüber unbegründeten erfundenen Geschichten –, weil wir eine vorgefasste Verpflichtung haben, nämlich die Verpflichtung gegenüber dem Materialismus. Es ist nicht so, dass die Methoden und Institutionen der Wissenschaft uns irgendwie dazu zwingen, eine materielle Erklärung der phänomenalen Welt zu akzeptieren, sondern im Gegenteil: Wir sind durch unser a priori-Bekenntnis zu materiellen Ursachen gezwungen, einen Untersuchungsapparat und eine Reihe von Konzepten zu schaffen, die materielle Erklärungen hervorbringen – ganz gleich, wie sehr sie der Intuition widersprechen, ganz gleich, wie rätselhaft sie für den Uneingeweihten erscheinen mögen. Darüber hinaus ist dieser Materialismus absolut, denn wir dürfen einem göttlichen Fuß keinen Platz in der Tür einräumen." Richard Charles Lewontin
Zitat von Harald Lesch über die Grenze zwischen Wissenschaft und TheologieCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es scheint, als ob die Naturwissenschaft niemals in der Lage sein wird, den Vorhang vor dem Geheimnis der Schöpfung zu lüften. Für den Wissenschaftler, der im Glauben an die Vernunft gelebt hat, endet die Geschichte wie ein schlechter Traum. Er hat die Berge der Unwissenheit erklommen, er ist dabei, den höchsten Gipfel zu bezwingen, und als er sich über die letzte Felskante emporzieht, wird er von einer Schar Theologen begrüßt, die schon seit Jahrhunderten dort sitzen." Harald Lesch
Zitat von Richard Feynman über Wissenschaft, Unfehlbarkeit und ExperimenteCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Von allen Fächern enthält allein die Wissenschaft die Lehre von der Gefahr des Glaubens an die Unfehlbarkeit der größten Lehrer der vorangegangenen Generation in sich (…) Wenn jemand sagt: „Die Wissenschaft lehrt dies und jenes“, so verwendet er das Wort falsch. Die Wissenschaft lehrt nichts, die Erfahrung lehrt es. Wenn man Ihnen sagt: „Die Wissenschaft hat dies und jenes gezeigt“, könnten Sie fragen: „Wie hat die Wissenschaft das gezeigt? Wie haben die Wissenschaftler es herausgefunden? Wie? Was? Wo?“ Es sollte nicht heißen „die Wissenschaft hat gezeigt“, sondern „dieses Experiment, dieser Effekt, hat gezeigt“. Und Sie haben das gleiche Recht wie jeder andere, wenn Sie von den Experimenten hören – aber seien Sie geduldig und hören Sie sich alle Beweise an – zu beurteilen, ob eine vernünftige Schlussfolgerung gezogen worden ist. (…) Die Experten, die Sie leiten, können sich irren. (…) Ich denke, wir leben in einem unwissenschaftlichen Zeitalter, in dem fast alle Kommunikationsmittel und das Fernsehen – Worte, Bücher und so weiter – unwissenschaftlich sind. Infolgedessen gibt es ein beträchtliches Maß an intellektueller Tyrannei im Namen der Wissenschaft." Richard Phillips Feynman
Zitat von John Frederick William Herschel über die Wahrheit in der WissenschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Zu Beginn eines wissenschaftlichen Unterfangens sollte es eine der ersten Aufgaben des Suchenden sein, seinen Verstand für die Aufnahme der Wahrheit vorzubereiten, indem er all die kruden und hastig angenommenen Meinungen von den Objekten und Beziehungen, die er überprüfen will und die ihn täuschen oder fehlleiten könnten, entweder verwirft oder zumindest seinen Griff darauf lockert; und sich selbst stark zu machen, durch ein Bemühen und eine Entschlossenheit, für die vorurteilsfreie Anerkennung jeder Schlußfolgerung, die sich als gestützt durch sorgfältige Beobachtungen und logische Argumente präsentiert, auch dann, wenn sie sich als gegenteilig zu Ansichten herausstellen sollte, die er zuvor gehalten haben mag oder die er, ohne Untersuchung, im Vertrauen auf andere übernommen hat." John Frederick William Herschel