„Damit der Feind erkannt und gefürchtet wird, muss er sich in deinem Haus oder vor deiner Haustür befinden.“

Umberto Eco über die Entstehung von Feindbildern und die Rolle räumlicher Nähe bei Angst und Wahrnehmung.

Umberto Eco beschreibt, wie räumliche Nähe die Wahrnehmung und Furcht vor einem Feind prägen kann.

Umberto Eco war ein italienischer Schriftsteller, Philosoph, Semiotiker und Universitätsprofessor.

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Umberto Eco über Feindbilder und Angst

Umberto Eco (1932–2016) war ein renommierter italienischer Schriftsteller, Philosoph, Semiotiker und Professor für Semiotik. Er ist besonders bekannt für seinen Roman "Der Name der Rose" und seine Arbeiten zur Kultur- und Medientheorie.

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Zitat von Thích Nhất Hạnh über Regierungen, die Feinde brauchen, um Menschen zu mobilisierenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Um die Menschen zu mobilisieren, brauchen Regierungen Feinde. Sie wollen, dass wir Angst haben, dass wir hassen, damit wir uns hinter ihnen versammeln. Und wenn sie keinen wirklichen Feind haben, werden sie einen erfinden, um uns zu mobilisieren." Thích Nhất Hạnh
Zitat von Mark Twain über die Angst vor den Medien im Vergleich zur Angst vor dem FeindCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Fürchte dich nicht vor dem Feind, denn er kann dir nur das Leben nehmen. Es ist viel besser, dass du die Medien fürchtest, denn sie werden dir deine EHRE rauben. Diese schreckliche Macht, die öffentliche Meinung einer Nation, wird in Amerika von einer Horde ignoranter, selbstgefälliger Einfaltspinsel geschaffen, die beim Wasserlassen und Schuhmachen versagt haben und auf ihrem Weg ins Armenhaus im Journalismus gelandet sind." Mark Twain
Zitat von Yuval Noah Harari über Regierungskritik und nationale Bedrohung in KriegszeitenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"In einer Situation, in der man sich bedroht fühlt, gibt es weniger Raum, die Regierung zu kritisieren, weil man dann sofort als Verräter abgestempelt wird. So ist es jetzt Krieg. Wir sind in einem nationalen Notstand. Wir müssen uns alle um die Regierung einen und jeder, der dem widerspricht oder die Regierung kritisiert, ist ein Verräter. [...] Deshalb schaffen Führer sehr oft auch dann künstliche Bedrohungen, wenn es keine wirkliche Gefahr gibt." Yuval Noah Harari