„Der wahre Zweck des Menschen, nicht der, welchen die wechselnde Neigung, sondern welche die ewig unveränderliche Vernunft ihm vorschreibt, ist die höchste und proportionierlichste Bildung seiner Kräfte zu einem Ganzen. Zu dieser Bildung ist Freiheit die erste und unerläßliche Bedingung. (…) Gerade die aus der Vereinigung Mehrerer entstehende Mannigfaltigkeit ist das höchste Gut, welches die Gesellschaft gibt, und diese Mannigfaltigkeit geht gewiß immer in dem Grade der Einmischung des Staates verloren. Es sind nicht mehr eigentlich die Mitglieder einer Nation, die mit sich in Gemeinschaft leben, sondern einzelne Untertanen, welche mit dem Staat, d.h. dem Geiste, welcher in seiner Regierung herrscht, in Verhältnis kommen, und zwar in ein Verhältnis, in welchem schon die überlegene Macht des Staats das freie Spiel der Kräfte hemmt. Gleichförmige Ursachen haben gleichförmige Wirkungen. Je mehr also der Staat mitwirkt, desto ähnlicher ist nicht bloß alles Wirkende, sondern auch alles Gewirkte. (…) Wer aber für andere so räsoniert, den hat man, und nicht mit Unrecht, in Verdacht, daß er die Menschheit mißkennt und aus Menschen Maschinen machen will.“

Alexander von Humboldt betont die Bedeutung von Freiheit für menschliche Entfaltung und warnt vor der Gleichmacherei durch staatliche Eingriffe.

Humboldts Worte erinnern uns daran, dass wahre menschliche Entfaltung nur in Freiheit geschehen kann. Die Vielfalt einer Gesellschaft ist ihr wertvollstes Gut, das durch staatliche Eingriffe gefährdet wird.

Alexander von Humboldt war ein preußischer Naturforscher, Geograph und Entdecker des 18. und 19. Jahrhunderts.

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Zitat von Alexander von Humboldt über Freiheit, Vielfalt und staatliche Eingriffe


Alexander von Humboldt über Freiheit und Vielfalt: Wie staatliche Eingriffe die Gesellschaft zerstören

Alexander von Humboldt (1769–1859) war ein einflussreicher Naturforscher, Geograph und Entdecker, bekannt für seine umfassenden Forschungsreisen in Mittel- und Südamerika. Seine wissenschaftlichen Arbeiten legten den Grundstein für viele moderne Disziplinen der Naturwissenschaften.

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Zitat von Edmund Burke über Freiheit, moralische Reife und gesellschaftliche MachtCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Solange ihr nicht in der Lage wart, dieses große Werk, eine Vereinigung gegensätzlicher Kräfte, ein Werk von langer Arbeit und endlosem Lob, praktisch zu vollbringen, hätte man bei der Reduzierung der königlichen Macht, die allein in der Lage war, die verhältnismäßig heterogene Masse eurer Staaten zusammenzuhalten, äußerste Vorsicht walten lassen müssen. Aber heute sind alle diese Überlegungen unvernünftig. Wozu sollten wir über die Grenzen der königlichen Macht diskutieren? Euer König ist im Gefängnis. Wozu also über das Maß und den Standard der Freiheit spekulieren? Ich bezweifle sehr, sehr stark, dass Frankreich überhaupt reif für die Freiheit ist, egal nach welchem Maßstab. Die Menschen sind für die bürgerliche Freiheit genau in dem Maße geeignet, in dem sie geneigt sind, ihren eigenen Begierden moralische Ketten anzulegen, - in dem Maße, in dem ihre Liebe zur Gerechtigkeit größer ist als ihre Habgier, - in dem Maße, in dem ihr gesunder und nüchterner Verstand größer ist als ihre Eitelkeit und Anmaßung, - in dem Maße, in dem sie eher geneigt sind, auf die Ratschläge der Weisen und Guten zu hören als auf die Schmeicheleien der Schurken. Die Gesellschaft kann nicht bestehen, wenn nicht irgendwo eine den Willen und die Begierde beherrschende Macht vorhanden ist; und je weniger davon im Innern vorhanden ist, desto mehr muss es außerhalb geben. Es ist in der ewigen Verfassung der Dinge vorgesehen, dass Menschen mit unmäßigem Verstand nicht frei sein können. Ihre Leidenschaften schmieden ihre Fesseln." Edmund Burke
Zitat von Alexis de Tocqueville über die neue Art der Unterdrückung in demokratischen NationenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ich denke also, dass die Art der Unterdrückung, von der die demokratischen Nationen bedroht sind, mit nichts vergleichbar ist, was jemals zuvor in der Welt existierte: unsere Zeitgenossen werden in ihrem Gedächtnis keinen Prototyp dafür finden. Ich bemühe mich, einen Ausdruck zu wählen, der die ganze Vorstellung, die ich mir davon gemacht habe, genau wiedergibt, aber vergeblich; die alten Worte "Despotismus" und "Tyrannei" sind unpassend: die Sache selbst ist neu; und da ich sie nicht benennen kann, muss ich versuchen, sie zu definieren." Alexis de Tocqueville
Zitat von Max Nordau über die politische Lage und Bürgersituation in EuropaCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Form, in der heute alle europäischen Staaten regiert werden, gestattet die Vergeudung der vom Bürger geforderten Leistungen an thörichte, leichtfertige und verbrecherische Unternehmungen. Die Laune einzelner Menschen, das selbstische Interesse verschwindend kleiner Minderheiten bestimmt nur zu häufig allein das Ziel, auf welches die Anstrengungen der Gesammtheit gerichtet werden. So arbeitet und blutet der einzelne Bürger, damit Kriege geführt werden, die sein Leben oder seinen Wohlstand zerstören, damit man Festungen, Paläste, Eisenbahnen, Häfen oder Kanäle baue, aus denen weder er noch neun Zehntel der Nation jemals den geringsten Nutzen ziehen werden, damit neue Ämter entstehen, welche die Staatsmaschine noch schwerfälliger, die Reibung ihrer Räder noch härter machen, in welchen er noch einen Theil seiner Zeit verlieren, noch ein Stück seiner Freiheit lassen wird, damit man Beamte hoch besolde, die keinen andern Zweck haben, als auf seine Kosten eine ornamentale Existenz zu führen und ihm das Dasein zu erschweren; er arbeitet und blutet mit einem Worte, um selbst sein Joch lastender und seine Ketten fester zu machen und um die Möglichkeit zu schaffen, von ihm noch mehr Arbeit und noch mehr Blut zu erhalten...." Max Nordau
Zitat von Walter Borgius über die Macht des Staates in der Erziehung und deren AuswirkungenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Mit dem Augenblick, wo das Ungeheuer Staat seine Tatzen auf das Gebiet Erziehung und Unterricht legt, schwindet das Ziel bestmöglicher körperlicher und geistiger Entwicklung des Kindes dahin und das nackte Machtinteresse des Staates an der Züchtung gehorsamer, unterwürfiger und ehrfurchtsvoller Untertanen wird zur maßgebenden Instanz." Walter Borgius
Zitat von Jesús Huerta de Soto über die revolutionäre Kraft der unternehmerischen FreiheitCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Wir sind nicht in der Lage, auch nur annähernd die unermesslichen Errungenschaften, Fortschritte und Entdeckungen der Menschheit zu erahnen, die sich in einem unternehmerischen und von jeglichem Etatismus befreiten Umfeld erreichen lassen würden. Die Schöpferkraft der menschlichen Natur ist so geartet, dass sie sogar in den schmalsten Ritzen, die der Staat übrig lässt, wurzeln und blühen kann. Wenn aber die Menschen die im Kern perverse Natur des sie nötigenden Staates erkennen und die unermesslichen Möglichkeiten wahrnehmen, die man ihnen Tag für Tag nimmt, indem man die Triebkraft ihrer unternehmerischen Kreativität blockiert, dann wird sich der soziale Protest mehren. Dann wird man nach Reformen rufen, nach Abbau des Staates und nach Schritten in eine Zukunft, die wir heute noch gar nicht kennen, die aber die menschliche Zivilisation unweigerlich auf bisher unvorstellbare Höhen emporheben wird." Jesús Huerta de Soto