"Wir' entscheiden gar nichts. Das wird für uns entschieden: von den 'Märkten' und, in ihrem Gefolge, den Regierungen. Man muss schon sprachlich aufpassen, sich nicht in eine Verantwortung hineinzureden, die man gar nicht hat oder die einem grade abgenommen wird. 'Wir' müssen uns nicht überlegen, was wir denn lieber hätten, weil es darauf sowieso nicht ankommt. Fragen der Wirtschaftsordnung und der Verteilung der Wirtschaftsergebnisse werden heute von Gipfeltreffen und Zentralbankiers unter dem Druck der großen Unternehmen, insbesondere der Finanzbranche, entschieden. Etwas zu sagen haben werden 'wir' erst, wenn wir verstanden haben, dass wir grundsätzlich erst einmal nichts zu sagen haben."
Wolfgang Streeck
Ein kritischer Blick auf die Machtverhältnisse und die Illusion von Mitbestimmung in der Wirtschaft.
Wolfgang Streeck ist ein deutscher Soziologe.
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Wolfgang Streeck über Macht der Märkte und politische Ohnmacht
Wolfgang Streeck kritisiert die Macht der Märkte und zeigt auf, wie politische Mitbestimmung oft eine Illusion ist.
Wolfgang Streeck ist ein deutscher Soziologe und Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Er hat bedeutende Beiträge zur Soziologie und Gesellschaftsforschung geleistet und ist bekannt für seine Arbeit zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen.



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