„Ein treibender Schlagzeugrhythmus mit mehr als drei bis vier Schlägen pro Sekunde versetzt das Gehirn in einen Stresszustand, unabhängig davon, ob der Hörer die Musik mag oder nicht. Und wenn sich das Gehirn in diesem Stresszustand befindet, schüttet es Opioide aus - eine Gruppe natürlicher Hormone, die wie Morphium wirken -, um wieder zu einem normalen Gleichgewicht und Wohlbefinden zurückzukehren. Diese natürlichen Opioide können, wenn sie oft genug ausgeschüttet werden, süchtig machen und beim Hörer ein ständiges Verlangen nach diesem 'High' hervorrufen, ähnlich dem, das Läufer erleben.“
Dieses Zitat zeigt faszinierend, wie Musik unser Gehirn beeinflusst und warum treibende Rhythmen so anziehend und potenziell süchtig machend sein können.
Dr. Daniel und Bernadette Skubik sind Forscher, die sich mit den neurobiologischen Effekten von Musik und Rhythmus beschäftigen.
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Dr. Daniel und Bernadette Skubik über die süchtig machende Kraft treibender Rhythmus

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