"Die Verfassungsform, die Feudalismus und Absolutismus ablöste, war demokratisch; die Herrschaftsform plutokratisch. Heute ist Demokratie Fassade der Plutokratie: weil die Völker nackte Plutokratie nicht dulden würden, wird ihnen die nominelle Macht überlassen, während die faktische Macht in den Händen der Plutokraten ruht. In republikanischen wie in monarchischen Demokratien sind die Staatsmänner Marionetten, die Kapitalisten Drahtzieher: sie diktieren die Richtlinien der Politik, sie beherrschen durch Ankauf der öffentlichen Meinung die Wähler, durch geschäftliche und gesellschaftliche Beziehungen die Minister. An die Stelle der feudalen Gesellschaftsstruktur ist die plutokratische getreten: nicht mehr die Geburt ist maßgebend für die soziale Stellung, sondern das Einkommen. Die Plutokratie von heute ist mächtiger als die Aristokratie von gestern: denn niemand steht über ihr als der Staat, der ihr Werkzeug und Helfershelfer ist. Als es noch echten Blutadel gab, war das System des Geburtsadels gerechter als das der heutigen Geldaristokratie: denn damals hatte die herrschende Kaste Verantwortungsgefühl, Kultur und Tradition, während die heute herrschende Klasse kein Verantwortungsgefühl, keine Kultur oder Tradition hat."
Richard Coudenhove-Kalergi
Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi war ein österreichisch-japanischer Politiker, Philosoph und Pazifist, der als Gründer der Paneuropa-Bewegung gilt.
Dieses Zitat enthüllt den Schleier hinter scheinbarer Demokratie und zeigt, wie Macht oft in den Händen weniger kapitalistischer Eliten liegt – eine Mahnung, wachsam und kritisch zu bleiben.
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Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi über die wahre Macht hinter der Demokratie
Entdecken Sie, wie Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi Demokratie und Plutokratie betrachtet – die versteckte Macht hinter politischer Fassade.
Richard Nikolaus Coudenhove-Kalergi (1894–1972) war ein österreichisch-japanischer Politiker, Philosoph und Schriftsteller, bekannt als Vordenker der europäischen Einigung und Gründer der Paneuropa-Bewegung. Er setzte sich für Frieden, Demokratie und die Überwindung nationalistischer Konflikte in Europa ein.


