„Wenn ein Mensch sein eigenes Geld ausgibt, um etwas für sich selbst zu kaufen, achtet er sehr genau darauf, wie viel er ausgibt und wofür.
Wenn er sein eigenes Geld ausgibt, um etwas für jemand anderen zu kaufen, achtet er ebenfalls darauf, wie viel er ausgibt – aber etwas weniger darauf, was er dafür bekommt.
Wenn er das Geld eines anderen ausgibt, um etwas für sich selbst zu kaufen, achtet er sehr genau darauf, was er kauft, aber es ist ihm völlig egal, wie viel es kostet.
Und wenn er das Geld eines anderen ausgibt, um etwas für jemand anderen zu kaufen, ist ihm weder wichtig, wie viel es kostet, noch, was er dafür bekommt.
Und genau das ist der Staat.“
Friedmans wirtschaftstheoretische Analyse der Anreizstrukturen bei Geldausgaben, die er als Kritik an staatlicher Ineffizienz interpretiert. Die vier Szenarien illustrieren ökonomische Verhaltensweisen unter verschiedenen Eigentums- und Entscheidungskonstellationen.
Milton Friedman war ein US-amerikanischer Ökonom und bedeutender Vertreter des Monetarismus.
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Staatliche Ausgaben und Anreize – Milton Friedmans Analyse
Milton Friedman (1912–2006) war ein amerikanischer Ökonom und Nobelpreisträger, der vor allem für seine Beiträge zur Mikroökonomie, Monetarismus und für seine liberale Wirtschaftstheorie bekannt ist. Er hatte großen Einfluss auf die Wirtschaftspolitik in den USA und weltweit.
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