„Der entsozialisierte Kapitalismus der Übergangszeit stützt sich auf die improvisierten Handlungen strukturell egozentrischer, sozial desorganisierter und politisch entmächtigter Individuen. Von den „Nutzern“ postkapitalistischer sozialer Netzwerke werden vier große Verhaltensmuster verlangt, um die prekäre Reproduktion ihres entropischen sozialen Lebens zu gewährleisten und sowohl sich selbst als auch einem ansonsten nicht nachhaltigen neoliberalen Kapitalismus Widerstandsfähigkeit zu verleihen; diese lassen sich summarisch und vorläufig als Bewältigung, Hoffnung, Doping und Einkaufen bezeichnen.“

Analyse von Wolfgang Streeck über entsozialisierenden Kapitalismus und Verhaltensmuster in postkapitalistischen sozialen Netzwerken.

Streeck analysiert den entsozialisierenden Kapitalismus und die Verhaltensmuster der Individuen in postkapitalistischen sozialen Netzwerken.

Wolfgang Streeck ist ein deutscher Soziologe.

Zitatkarte mit einem Gedanken von Wolfgang Streeck über entsozialisierten Kapitalismus und gesellschaftliche Verhaltensmuster

Entsozialisierter Kapitalismus und Verhaltensmuster nach Wolfgang Streeck

Wolfgang Streeck ist ein deutscher Soziologe und Direktor emeritus am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln. Er hat bedeutende Beiträge zur Soziologie und Gesellschaftsforschung geleistet und ist bekannt für seine Arbeit zu gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Themen.

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