„Was die Öffentlichkeit tut, ist nicht, ihre Meinung zum Ausdruck zu bringen, sondern sich für oder gegen einen Vorschlag zu stellen. Wenn wir diese Theorie akzeptieren, müssen wir die Vorstellung aufgeben, eine demokratische Regierung könne der unmittelbare Ausdruck des Volkswillens sein. Wir müssen die Vorstellung aufgeben, dass das Volk regiert. Stattdessen müssen wir die Auffassung annehmen, dass die Menschen durch ihre gelegentliche Mobilisierung als Mehrheit diejenigen unterstützen oder ablehnen, die tatsächlich regieren. Wir müssen sagen, dass der Volkswille nicht fortwährend lenkt, sondern gelegentlich eingreift.“

Walter Lippmann erläutert, dass der Volkswille in Demokratien nicht kontinuierlich regiert, sondern gelegentlich eingreift.

Walter Lippmann erklärt die Rolle der Öffentlichkeit in einer Demokratie als gelegentlichen Einflussnehmer und nicht als kontinuierlichen Regierer.

Walter Lippmann war ein US-amerikanischer Journalist und politischer Kommentator, bekannt für seine Arbeiten zur öffentlichen Meinung und politischen Kommunikation.

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Volkswille und Demokratie von Walter Lippmann

Walter Lippmann (1889–1974) war ein prominenter amerikanischer Journalist, Medienkritiker und politischer Kommentator. Er prägte wesentliche Begriffe in der Medien- und Kommunikationswissenschaft, insbesondere zur Rolle der Massenmedien in der Demokratie. Sein Buch "Public Opinion" (1922) gilt als Klassiker der Medienkritik und politischer Philosophie.

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