„Verschwörungsdenken bläht die Größe des wahrgenommenen Feindes ins Unendliche auf, sodass man am Ende gegenüber einem solchen Riesen nur noch machtlos fühlen kann. Auf diese Weise verkörpert das Verschwörungsdenken auch einen Aspekt der Selbstzerstörung.“

Mattias Desmet erklärt, wie Verschwörungsdenken die Größe des Feindes übersteigert und so ein Gefühl der Machtlosigkeit und Selbstzerstörung erzeugt.

Verschwörungsdenken führt zu einem Gefühl der Machtlosigkeit durch Überhöhung des Feindes und zeigt damit eine selbstzerstörerische Dynamik.

Mattias Desmet ist Professor für Klinische Psychologie an der Universität Gent.

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Zitat von Mattias Desmet über Verschwörungsdenken und Machtlosigkeit


Verschwörungsdenken und Machtlosigkeit – Mattias Desmet

Mattias Desmet lehrt Klinische Psychologie an der Abteilung für Psychoanalyse und klinische Beratung der Universität Gent. Die Forschung seiner Abteilung ist stark klinisch und praxisorientiert ausgerichtet. Er beschäftigt sich mit theoretischen und praktischen Aspekten der psychologischen Beratung und Psychoanalyse.

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