„Selbst nach sehr vorsichtigen Schätzungen lässt sich die Unterdrückung der Kurden durch die Türkei in den 1990er Jahren mit der Situation im Kosovo vergleichen. Sie erreichte Anfang der 1990er Jahre ihren Höhepunkt; ein Indikator dafür ist die Flucht von mehr als einer Million Kurden aus dem ländlichen Raum in die inoffizielle kurdische Hauptstadt Diyarbakır zwischen 1990 und 1994, während die türkische Armee das Land verwüstete.“

Noam Chomsky vergleicht die Unterdrückung der Kurden in den 1990er Jahren durch die Türkei mit dem Kosovo-Konflikt und betont die Flucht von über einer Million Kurden.

Noam Chomsky kritisiert die Unterdrückung der Kurden durch die Türkei in den 1990er Jahren und zieht Vergleiche zum Kosovo-Konflikt.

Noam Chomsky ist ein US-amerikanischer Linguist, Philosoph und politischer Aktivist, bekannt für seine Arbeiten zur Sprachtheorie und seine kritische Gesellschaftsanalyse.

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Zitatgrafik von Noam Chomsky zur Unterdrückung der Kurden in der Türkei in den 1990er Jahren


Unterdrückung der Kurden in den 1990er Jahren – Noam Chomsky

Noam Chomsky, geboren 1928, ist ein einflussreicher Linguist, Kognitionswissenschaftler, Philosoph und politischer Aktivist. Er gilt als Vater der modernen Linguistik und hat mit seiner Generativen Grammatik die Sprachwissenschaft revolutioniert. Darüber hinaus ist Chomsky für seine kritischen Analysen von Politik und Massenmedien bekannt.

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Zitat von Jacques Élisée Reclus über Hass, Hoffnung und anarchistisches DenkenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Geschichte lässt die wohlbegründete Feststellung zu, dass die Politik des Hasses immer wieder Hass erzeugt und die allgemeine Situation in verhängnisvoller Weise erschwert, wenn nicht gar zum endgültigen Ruin führt. Wie viele Nationen gingen so zu Grunde. Unterdrücker ebenso wie Unterdrückte! Sollten wir auch dem Untergang geweiht sein? Ich hoffe, nein! Und diese Hoffnung verdanke ich auch dem anarchistischen Denken, das von Tag zu Tag mehr ans Licht dringt und die menschliche initiative erneuert." Jacques Élisée Reclus
Zitat von Prof. Hans Hermann Hoppe über Regierungen als größte Bedrohung für die menschliche SicherheitCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Das gerade zu Ende gegangene zwanzigste Jahrhundert war durch ein Ausmaß an Menschenrechtsverletzungen gekennzeichnet, das in der gesamten Menschheitsgeschichte beispiellos ist. In seinem Buch Death by Government (Tod durch die Regierung) schätzt Rudolph Rummel die Zahl der von der Regierung verursachten Todesfälle im zwanzigsten Jahrhundert auf etwa 170 Millionen. Die historischen Beweise scheinen darauf hinzuweisen, dass Regierungen nicht das Leben, die Freiheit und das Streben nach Glück ihrer Bürger schützen, sondern als die größte Bedrohung für die menschliche Sicherheit angesehen werden müssen." Prof. Hans Hermann Hoppe
Zitat von Yuval Noah Harari über Regierungskritik und nationale Bedrohung in KriegszeitenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"In einer Situation, in der man sich bedroht fühlt, gibt es weniger Raum, die Regierung zu kritisieren, weil man dann sofort als Verräter abgestempelt wird. So ist es jetzt Krieg. Wir sind in einem nationalen Notstand. Wir müssen uns alle um die Regierung einen und jeder, der dem widerspricht oder die Regierung kritisiert, ist ein Verräter. [...] Deshalb schaffen Führer sehr oft auch dann künstliche Bedrohungen, wenn es keine wirkliche Gefahr gibt." Yuval Noah Harari
Zitat von Robert McNamara über das unverhältnismäßige Leiden während des KriegesCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die Tötung von 50 bis 90 % der Bevölkerung in 67 japanischen Städten und die anschließende Bombardierung mit zwei Atombomben steht in den Augen mancher Menschen in keinem Verhältnis zu den Zielen, die wir zu erreichen versuchten." Robert McNamara
Zitat von Harald Welzer über gesellschaftliche Ausgrenzung und genozidale ProzesseCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Im Ergebnis bedeuten diese normativen Veränderungen, dass eine Gruppe von Gesellschaftsmitgliedern sukzessive aus dem »Universum der allgemeinen Verbindlichkeit« ausgeschlossen wird, das für die Anderen, die Zugehörigen zur Mehrheitsgesellschaft, nach wie vor in Geltung ist, nun aber exklusiv wird. Dieser Vorgang ist, wie gesagt, die zentrale Voraussetzung für die Entstehung genozidaler Prozesse. Denn die Ausschließung verläuft über die Definition, dass die auszuschließende Gruppe an sich, und das heißt: jedes ihrer Mitglieder, eine Bedrohung für das Wohlergehen und letztlich für die Existenz der Mehrheitsgesellschaft ist – die dann folgerichtig ihr Heil darin erblickt, diese als bedrohlich wahrgenommene Gruppe unschädlich zu machen und, in letzter Konsequenz, zu vernichten. Deshalb geht allen bekannten Vernichtungsprozessen eine Definition der bedrohlichen Gruppe voraus, und dieser Definition schließt sich eine sich beschleunigende soziale, psychologische, materielle und juristische Deklassierung an, die die zunächst nur behauptete Andersartigkeit der ausgeschlossenen Gruppe zunehmend in eine von den Zeitgenossen gestaltete und gefühlte Realität überführt." Harald Welzer