„Wer wird die Regierenden regieren? Es gibt in der Nation nur eine Kraft, auf die man sich verlassen kann, wenn es darum geht, die Regierung unverdorben und die Regierenden redlich zu halten: das Volk selbst. Nur das Volk ist, wenn es gut unterrichtet ist, imstande, den Missbrauch der Macht zu verhindern und die Nation auf den rechten Weg zurückzuführen, sollte sie davon abkommen. Nur beim Volk sind die höchsten Regierungsgewalten am sichersten aufgehoben.“

Zitat von Thomas Jefferson zur Bedeutung des informierten Volkes als Wächter der Regierung und Schutz vor Machtmissbrauch.

Dieses Zitat von Thomas Jefferson betont die Rolle des Volkes als Wächter der Regierung und die Wichtigkeit von Bildung und Informiertheit für eine funktionierende Demokratie.

Thomas Jefferson (1743–1826) war ein US-amerikanischer Staatsmann, politischer Philosoph und dritter Präsident der Vereinigten Staaten. Als Hauptverfasser der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung von 1776 prägte er die Ideale von Freiheit, Gleichheit und Selbstbestimmung. Zugleich war er selbst Sklavenhalter – ein grundlegender Widerspruch zwischen seinen politischen Überzeugungen und seinem persönlichen Handeln.

Thomas Jefferson Zitat über die Rolle des Volkes in der Regierung

Thomas Jefferson: 35 Zitate

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Thomas Jefferson Zitat zur Rolle des Volkes in der Regierung

Thomas Jefferson wurde am 13. April 1743 in Shadwell, Virginia, geboren. Er studierte am College of William & Mary und arbeitete zunächst als Rechtsanwalt. Als einer der bedeutendsten politischen Denker der amerikanischen Aufklärung setzte er sich für individuelle Freiheitsrechte, religiöse Toleranz, Bildung und eine republikanische Staatsordnung ein.

1776 verfasste Jefferson den Hauptentwurf der amerikanischen Unabhängigkeitserklärung. Ihre berühmte Aussage, dass alle Menschen gleich geschaffen seien und unveräußerliche Rechte besäßen, wurde zu einem grundlegenden Ideal der amerikanischen Demokratie.

Jefferson war Gouverneur von Virginia, amerikanischer Gesandter in Frankreich, erster Außenminister der Vereinigten Staaten und unter John Adams Vizepräsident. Von 1801 bis 1809 amtierte er als dritter Präsident der USA. Während seiner Präsidentschaft erwarben die Vereinigten Staaten 1803 das riesige Louisiana-Territorium von Frankreich, wodurch sich das Staatsgebiet nahezu verdoppelte.

Neben der Politik beschäftigte sich Jefferson intensiv mit Architektur, Naturwissenschaften, Landwirtschaft, Philosophie und Bildung. Er gründete die University of Virginia und entwarf bedeutende Teile ihrer Architektur.

Sein Leben war jedoch von einem tiefgreifenden Widerspruch geprägt: Obwohl Jefferson Freiheit und Gleichheit als universelle Menschenrechte formulierte, versklavte er im Laufe seines Lebens mehr als 600 Menschen. Mit der versklavten Sally Hemings hatte er nach heutigem historischem Forschungsstand mehrere Kinder.

Thomas Jefferson starb am 4. Juli 1826 auf seinem Landsitz Monticello, genau 50 Jahre nach der Verabschiedung der Unabhängigkeitserklärung und am selben Tag wie der zweite US-Präsident John Adams.

Sein Vermächtnis bleibt zwiespältig: Er gilt als einer der einflussreichsten Vordenker der amerikanischen Demokratie, während sein persönlicher Umgang mit der Sklaverei die Grenzen und Widersprüche seiner Freiheitsideale offenlegt.

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