„Die Suche nach moralischer Führung, die nicht von externer Autorität abhängen darf, endete stets mit der Anerkennung einer neuen Autorität.“

Walter Lippmann über moralische Führung, externe Autorität und die Frage, warum Selbstbestimmung oft eine neue Autorität anerkennt.

Walter Lippmann reflektiert das Spannungsverhältnis zwischen moralischer Selbstbestimmung und der Anerkennung neuer Autoritäten.

Walter Lippmann war ein US-amerikanischer Journalist und politischer Kommentator, bekannt für seine Arbeiten zur öffentlichen Meinung und politischen Kommunikation.

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Moralische Führung und Autorität – Zitat von Walter Lippmann

Walter Lippmann (1889–1974) war ein prominenter amerikanischer Journalist, Medienkritiker und politischer Kommentator. Er prägte wesentliche Begriffe in der Medien- und Kommunikationswissenschaft, insbesondere zur Rolle der Massenmedien in der Demokratie. Sein Buch "Public Opinion" (1922) gilt als Klassiker der Medienkritik und politischer Philosophie.

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Zitatbild zum Thema Freiheit und Disziplin von Walter LippmannCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Freiheit kann ohne Disziplin nicht bestehen. Ohne Ordnung und Autorität im Geist des Menschen führt die freie Lebensweise über Schwäche, Desorganisation, Maßlosigkeit und moralische Gleichgültigkeit schließlich zur Zerstörung der Freiheit selbst. Die tragische Prüfung, die die westliche Welt derzeit durchläuft, wurde in jener langen Zeit der sorglosen Freiheit vorbereitet, in der die Menschen die elementaren Wahrheiten der menschlichen Existenz vergaßen. Sie vergaßen, dass ihre Freiheit durch heldenhaftes Opfer errungen worden war." Walter Lippmann
Zitat von Michael J. Behe über die Bedeutung von Erfahrung und Autorität für WissenCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der erste Weg, etwas zu erkennen, ist natürlich die eigene Erfahrung. Du weißt, dass dein Wohnzimmer grün gestrichen ist, weil du dort gewesen bist und gesehen hast, dass es grün ist. (Auf Fragen wie: Woher weißt du, dass du nicht träumst oder verrückt bist, gehe ich hier nicht ein.) Ebenso weißt du, was ein Vogel ist, wie die Schwerkraft wirkt (im alltäglichen Sinne) und wie du zum nächsten Einkaufszentrum gelangst – alles durch unmittelbare Erfahrung. Der zweite Weg, Dinge zu erkennen, ist die Autorität. Das bedeutet, du verlässt dich auf eine Informationsquelle, die du für zuverlässig hältst, wenn dir eigene Erfahrung fehlt. So glaubt fast jeder, der eine Schule besucht hat, dass sich die Erde um die Sonne bewegt – obwohl nur sehr wenige erklären könnten, wie sich diese Bewegung überhaupt nachweisen lässt. Du verlässt dich auf Autorität, wenn du auf die Frage, ob du den Weg nach San Jose kennst, mit Ja antwortest und eine Karte hervorholst. Du könntest die Zuverlässigkeit der Karte prüfen, indem du sie zur Navigation nutzt – doch bis dahin vertraust du auf Autorität. Viele Menschen glauben, dass die Demokratie anderen Regierungsformen überlegen ist, obwohl sie nie unter einer anderen gelebt haben. Sie verlassen sich auf die Autorität von Lehrbüchern und Politikern – und vielleicht auf Beschreibungen davon, wie es in anderen Gesellschaften zugeht. Natürlich verfahren andere Gesellschaften ebenso, und die meisten ihrer Verteidiger stützen sich ebenfalls auf Autorität." Michael J. Behe
Zitat von Bernard Edouard Harcourt über die ewige Wiederkehr der Tyrannei und des WiderstandsCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Die ewige Wiederkehr neuer Formen unerträglicher Knechtschaft, und mit ihnen auch neuer Formen des Widerstands, zeigt, dass die menschliche Geschichte kein progressiver Vormarsch auf ein absolutes Wissen, ein Absterben des Staates oder ein Ende der Geschichte hin ist, sondern ein konstanter Kampf um unsere eigene Unterordnung, eine immer wieder neu zu führende Schlacht um die Herstellung unserer Subjektivität, von uns selbst als Subjekten. Wenn wir einmal die immer wiederkehrende Natur dieses Kampfes verstanden haben, dann und nur dann werden wir unsere Aufgabe erkennen, die sich uns heute und für die Zukunft stellt: nämlich den stets andrängenden Gestalten tyrannischer Macht zu widerstehen, jenem brutalen Verlangen nach Unterwerfung, den andauernden und immer wieder neuen Versuchen, durch Angst, Terror und absolute Herrschaft zu regieren." Bernard Edouard Harcourt