„In Kriegszeiten gibt es in der Berichterstattung eine Dosierung von Informationen, die im Falle traditioneller Kriege abscheulich ist. Im Falle einer Pandemie aber muss man von Sekunde zu Sekunde weniger demokratische Wege einschlagen[...] In den letzten zwei Jahren, mit dem Ausbruch der Pandemie, haben wir gesehen, dass die Art und Weise, wie unsere Welt organisiert ist, veraltet ist. Zwei Aspekte sind davon betroffen: Kommunikation und Weltordnungspolitik. In Bezug auf die Kommunikation haben wir sofort den Begriff Krieg verwendet, weil es sich um einen Krieg handelt, aber wir haben in keinem Land eine Kommunikationspolitik angewandt, die für einen Krieg geeignet ist [...] Ich glaube, dass wir bei dieser Pandemie oder auf jeden Fall bei künftigen globalen Gesundheitskatastrophen ein System finden müssen, das die Meinungsfreiheit bewahrt, aber mit von oben dosierten Informationen in Einklang bringt“

Mario Monti über die dringend notwendige Balance zwischen Meinungsfreiheit und Informationssteuerung in Pandemie und globalen Krisen.

Mario Montis Analyse zeigt eindrucksvoll die Herausforderungen der Informationspolitik in globalen Krisen und betont die Notwendigkeit, Meinungsfreiheit mit verantwortungsvoller Steuerung zu verbinden.

Mario Monti ist ein italienischer Ökonom und Politiker, ehemaliger Premierminister Italiens und EU-Kommissar.

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Zitat von Mario Monti über Informationspolitik und Kommunikation in Krisenzeiten


Mario Monti: Revolutionäre Gedanken zur Informationspolitik in Krisenzeiten

Mario Monti (* 1943) ist ein italienischer Wirtschaftswissenschaftler und Politiker, der von 2011 bis 2013 als Premierminister Italiens amtierte. Er war zuvor EU-Kommissar für Binnenmarkt, Wettbewerb und Unternehmerpolitik. Als renommierter Ökonom gilt er als einflussreiche Persönlichkeit in der europäischen Politik und Wirtschaft.

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Prof. Dr. Michael Meyen spricht über die Macht der Medien und die Rolle der Nachrichten in der GesellschaftCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Bei Vorträgen habe ich immer wieder gemerkt, dass es gut ist, diese Selbstverständlichkeit klarzustellen: Nein, die Nachrichten sind kein Spiegel der Wirklichkeit, nicht einmal ein schlechter. Wenn wir Leitmedien nutzen, dann beobachten wir Definitionsmachtverhältnisse. Wer bringt seine Themen, seine Sicht der Dinge in die Öffentlichkeit? Wen kann ich gefahrlos zitieren, auf wen oder was kann oder muss ich mich berufen? Welche Begriffe sind angemessen und welche nicht? Wenn die Leitmedien sagen, dass es einen Virus und eine Krankheit gibt, vor denen ich Angst haben sollte, dann muss ich das ernst nehmen, weil es die ernst nehmen, die über mein Leben entscheiden. Ich kann zwar das Gegenteil behaupten und die Definitionsmacht attackieren, muss dann aber damit rechnen, jede Reputation zu verlieren (Wendler, Hildmann), versetzt zu werden (wie Friedrich Pürner, bis November 2020 Leiter des Gesundheitsamtes im Kreis Aichach-Friedberg) oder aus wichtigen Gremien zu fliegen (wie Christoph Lütge im Februar 2021 aus dem bayerischen Ethikrat), ohne dass es öffentlichen Widerstand gibt." Prof. Dr. Michael Meyen
Zitat von Robert F. Kennedy Jr. über Pandemien, Krieg und staatliche KontrolleCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Regierungen lieben Pandemien und sie lieben sie aus den gleichen Gründen, wie sie den Krieg lieben. Weil es sie in die Lage versetzt, Kontrollmechanismen zu installieren, die wir sonst niemals akzeptieren würden." Robert F. Kennedy Jr.
Zitat von Ignazio Silone über die gefährliche Wahrheit hinter den MedienCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Kein Tag vergeht, an dem in den Mainstream-Medien nicht über irgendwelche Kriege und Seuchen und andere Probleme der Welt berichtet wird. Das Problem an der Sache ist, dass diese Art der Berichterstattung, wie wir sie vorfinden, der blanke Wahnsinn ist. Informationen werden verdreht oder gar nicht erst erwähnt. Es sind die Teilwahrheiten, die die Presse so gefährlich macht. Kriege werden als „humanitäre Interventionen“ verkauft, Krankheiten werden gepusht um der Pharmaindustrie in die Karten zu spielen. Es gibt immer zwei Seiten der Medaille, aber es wird uns nur die eine Seite gezeigt, die der „Wahrheit“ entsprechen soll. Sie zeigen uns das, was wir sehen sollen und lassen das weg, was nicht ins gewollte Weltbild passt. Man sollte sich an dieser Stelle fragen, ob man weiterhin diesen Dreck konsumieren und finanziell, durch den Kauf bestimmter Revolverpressen, wie Bild, Spiegel & Co, unterstützen möchte. „Entweder muss man sich auflehnen, oder man macht sich mitschuldig“" Ignazio Silone
Zitat von Yuval Noah Harari über digitale Überwachung und die Zukunft des MenschseinsCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Ich denke, wenn die Menschen in ein paar Jahrzehnten zurückblicken, werden sie sich an die Covid-Krise erinnern, dass dies der Moment war, in dem alles digital wurde und alles überwacht wurde, dass wir uns damit einverstanden erklärten, ständig überwacht zu werden, nicht nur in autoritären Regimen, sondern sogar in Demokratien, und vielleicht am wichtigsten, dass dies der Moment war, in dem die Überwachung begann, unter die Haut zu gehen, weil wir wirklich noch nichts gesehen haben. Ich denke, dass der große Prozess, der gerade stattfindet, die Welt ist, die Menschen zu hacken, die Fähigkeit, Menschen zu hacken, um tief zu verstehen, was in einem vorgeht, was einen antreibt." Yuval Noah Harari