„Nicht der Gebrauch der Gewalt erscheint mir verdammenswert, sondern ihre Mystik, die Religion der Gewalt im Dienste des totalitären Staates, im Dienste der Diktatur der allgemeinen Wohlfahrt, die nicht als ein Mittel, sondern als Ziel betrachtet wird.“

Georges Bernanos enthüllt die gefährliche Mystik der Gewalt als Instrument im Dienst totalitärer Diktaturen. Erfahren Sie mehr über seine Gedanken.

Bernanos warnt vor der gefährlichen Idealisierung von Gewalt als religiösem Ziel, die in totalitären Regimen zur Rechtfertigung von Herrschaft dient.

Georges Bernanos war ein französischer Schriftsteller, bekannt für seine tiefgründigen und oft religiösen Werke. Er wird manchmal als „französischer Dostojewski“ bezeichnet.

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Zitat von Georges Bernanos über die Mystik der Gewalt und den Totalitarismus


Georges Bernanos über Gewalt: Die fatale Mystik des Totalitarismus enthüllt

Georges Bernanos (1888–1948) war ein französischer Schriftsteller, der insbesondere durch seine Romane wie „Monsieur Ouine“ und „Les Grands Cimetières sous la Lune“ bekannt wurde. Seine Werke zeichnen sich durch eine kritische Auseinandersetzung mit dem Totalitarismus und die musikalische Verbindung von Spiritualität und Politik aus.

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Zitat über Volk und Politik von JuvenalCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Jetzt, wo niemand mehr unsere Stimmen kauft, hat die Öffentlichkeit ihre Sorgen längst abgestreift; denn das Volk, das einst Befehle, Konsuln, Legionen und alles andere verlieh, mischt sich jetzt nicht mehr ein und sehnt sich nur noch nach zwei Dingen – Brot und Spiele." Juvenal
Zitat von Erich Fromm über menschliche Rollen und PseudopersönlichkeitCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Der Mensch kann viele Rollen spielen und subjektiv überzeugt sein, dass jede von ihnen er selbst ist. Tatsächlich aber spielt er jede Rolle gemäß seinen Vorstellungen davon, was die Menschen um ihn herum von ihm erwarten. Und bei vielen Menschen, wenn nicht sogar bei den meisten, wird die wahre Persönlichkeit vollständig von der Pseudopersönlichkeit erstickt." Erich Fromm
Zitat von Gerald Hüther über die zwei Formen der Herrschaft: Unterdrückung und VerführungCopyright © yoice.net – Quote Artwork
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"Es gibt ja zwei Formen, wie man sozusagen Herrschaft ausübt. Das eine ist die alte, die wir alle kennen: das ist Unterdrückung. Und dann habe ich hier im Westen noch eine andere kennengelernt, die ich bisher gar nicht so gedacht hatte. Das ist Verführung. Verführung ist was ganz Heimtückisches. Weil gegen Bevormundung und Gewalt, Herrschaft, kannst du dich wenigstens wehren. Dann bleibst du Subjekt. Du kannst sagen: 'Ich bin, hier stehe ich, ich kann nicht anders.' Einer, der verführt ist, der steht da und weiß gar nicht, wo er ist. Der schützt seine Verführer. Und so einer wird dann natürlich auch immer dazu beitragen, dass das Verführungssystem erhalten bleibt. Und deshalb ist das eine viel sicherere Form der Herrschaftssicherung: die Menschen zu Verführten zu machen, anstatt sie zu unterdrücken. Das hat übrigens auch schon die Kirche gewusst." Gerald Hüther

"Ce n’est pas l’usage de la force qui me paraît condamnable, mais sa mystique ; la religion de la Force mise au service de l’Etat totalitaire, de la dictature du Salut Public, considérée, non comme un moyen, mais comme une fin."

Les grands cimetières sous la lune de Georges Bernanos